Hannes Blumschein: Unterschied zwischen den Versionen

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Manchmal packte er sein Jagdhorn aus, um zur Unterhaltung der Gäste seines Hotels ein paar Takte zu blasen. Als [[Peter Gnaiger]]<ref>"Salzburger Nachrichten", 13. April 2010, gefunden in [http://www.marketingclub-salzburg.at/wp-content/uploads/PDF/Presse/2010/MCS-Presse-Marz_10.pdf www.marketingclub-salzburg.at], pdf</ref> in einem Interview Blumschein nach den goldenen Zeiten in Bad Gastein fragte, begannen seine Augen zu glänzen. "Unkompliziert war’s damals noch", sagt er. "Und lustig." [[Liza Minelli]] habe etwa immer Schnitzel mit Ketchup bestellt. Mit der Weinbegleitung hatte sie es nicht so: Ihre Gesellschaft war mit zwei Flaschen Wodka pro Essen zufrieden.
Manchmal packte er sein Jagdhorn aus, um zur Unterhaltung der Gäste seines Hotels ein paar Takte zu blasen. Als [[Peter Gnaiger]]<ref>"Salzburger Nachrichten", 13. April 2010, gefunden in [http://www.marketingclub-salzburg.at/wp-content/uploads/PDF/Presse/2010/MCS-Presse-Marz_10.pdf www.marketingclub-salzburg.at], pdf</ref> in einem Interview Blumschein nach den goldenen Zeiten in Bad Gastein fragte, begannen seine Augen zu glänzen. "Unkompliziert war’s damals noch", sagt er. "Und lustig." [[Liza Minelli]] habe etwa immer Schnitzel mit Ketchup bestellt. Mit der Weinbegleitung hatte sie es nicht so: Ihre Gesellschaft war mit zwei Flaschen Wodka pro Essen zufrieden.


Auf die Frage von Gnaiger, ob er einen Lieblingsgast habe, konnte Blumschein die Frage nicht so einfach beantworten. Aber dass Luis Trenker (* [[1892]]; † [[1990]]) einen besonderen Stellenwert hatte, erkannte man schon beim Betreten des Hauses. In zahlreichen Vitrinen waren Geschenke des Bergsteigers und Regisseurs enthalten. 18 Jahre lang verbrachte er hier seine Urlaube (erstmals [[1972]]). Unter den Geschenken war etwa eine antike Rolleiflex, mit der Trenker seine berühmten Bergsteigerfotos machte, aber auch einer seiner Hüte, auf dem sich noch ein paar von ihm gepflückte [[Edelweiß]] befanden. Von den zahlreichen Anekdoten, an die sich Blumschein erinnern konnte, seien diese hier erwähnt:
Auf die Frage von Gnaiger, ob er einen Lieblingsgast habe, konnte Blumschein die Frage nicht so einfach beantworten. Aber dass Luis Trenker (* [[1892]]; † [[1990]]) einen besonderen Stellenwert hatte, erkannte man schon beim Betreten des Hauses. In zahlreichen Vitrinen waren Geschenke des Bergsteigers und Regisseurs enthalten. 18 Jahre lang verbrachte er hier seine Urlaube (erstmals [[1972]]). Unter den Geschenken war etwa eine antike Rolleiflex, mit der Trenker seine berühmten Bergsteigerfotos machte, aber auch einer seiner Hüte, auf dem sich noch ein paar von ihm gepflückte [[Edelweiß (Pflanze)|Edelweiß]] befanden. Von den zahlreichen Anekdoten, an die sich Blumschein erinnern konnte, seien diese hier erwähnt:


<blockquote>In jeder Hinsicht ein Höhepunkt war die Geburtstagstorte, die Blumschein für Trenker Ende der [[1980er]]-Jahre backen ließ. Die war 16 Meter hoch. Sie steht noch heute als höchste Torte der Welt im ''Guinness''-Buch der Rekorde. 5&nbsp;000 Fans pilgerten damals in das Kötschachtal, um ihrem Idol nah zu sein. "Der Luis war natürlich gerührt", sagte Blumschein.  
<blockquote>In jeder Hinsicht ein Höhepunkt war die Geburtstagstorte, die Blumschein für Trenker Ende der [[1980er]]-Jahre backen ließ. Die war 16 Meter hoch. Sie steht noch heute als höchste Torte der Welt im ''Guinness''-Buch der Rekorde. 5&nbsp;000 Fans pilgerten damals in das Kötschachtal, um ihrem Idol nah zu sein. "Der Luis war natürlich gerührt", sagte Blumschein.