Helmut Klose: Unterschied zwischen den Versionen

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==Leben==
==Leben==
Helmut Klose ist seit [[1999]] Pucher Bürgermeister. Bei der Bürgermeisterdirektwahl warf er damals den [[SPÖ]]-Kandidaten Wolfgang Brunnauer aus dem Amt. In die Amtszeit Kloses fielen seither zahlreiche für die Gemeinde Puch weitreichende, manchmal auch umstrittene Entscheidungen. So siedelte sich die [[Fachhochschule Salzburg]] in der [[Urstein]]-Au an, wurde eine Autobahnauffahrt an der [[Tauernautobahn]] gebaut, erhielt die Gemeinde zwei S-Bahn-Stationen am Südast der [[S-Bahn Salzburg]] und wurde die Ursteiner Au an Schotterbaron Hans Asamer verkauft.  
Helmut Klose ist seit [[1999]] Pucher Bürgermeister. Bei der Bürgermeisterdirektwahl warf er damals den [[SPÖ]]-Kandidaten Wolfgang Brunnauer aus dem Amt. In die Amtszeit Kloses fielen seither zahlreiche für die Gemeinde Puch weitreichende, manchmal auch umstrittene Entscheidungen. So siedelte sich die [[Fachhochschule Salzburg]] in der [[Urstein]]-Au an, wurde eine Autobahnauffahrt an der [[Tauern Autobahn]] gebaut, erhielt die Gemeinde zwei S-Bahn-Stationen am Südast der [[S-Bahn Salzburg]] und wurde die Ursteiner Au an Schotterbaron Hans Asamer verkauft.  


Seine Amtsführung wird von der Opposition regelmäßig scharf kritisiert, so wurde er [[2007]] wegen Unregelmäßigkeiten in der Gemeindegebarung angezeigt und [[2008]] wurden Zahlungen der Gemeinde an das Elektrounternehmen Klose hinterfragt. [[2006]] sorgte ein Geschenk an [[Daniell Porsche]] für Aufregung.  
Seine Amtsführung wird von der Opposition regelmäßig scharf kritisiert, so wurde er [[2007]] wegen Unregelmäßigkeiten in der Gemeindegebarung angezeigt und [[2008]] wurden Zahlungen der Gemeinde an das Elektrounternehmen Klose hinterfragt. [[2006]] sorgte ein Geschenk an [[Daniell Porsche]] für Aufregung.  
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Klose wurde bei den [[Bürgermeisterwahlen]] am [[1. März]] [[2009]] mit 65,3 % der Stimmen im ersten Wahlgang bei zwei Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Tennengau)#Puch bei Hallein, Gemeinderatswahl|Bürgermeisterwahl 2024]] verlor er aber dann sein Amt als Bürgermeister mit 45,97 % der Stimmen in der Stichwahl gegen [[Barbara Schweitl]] ([[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], 54,03 %).
Klose wurde bei den [[Bürgermeisterwahlen]] am [[1. März]] [[2009]] mit 65,3 % der Stimmen im ersten Wahlgang bei zwei Gegenkandidaten im Amt bestätigt. Bei der [[Gemeindevertretungs- und Bürgermeisterwahlen 2024 (Tennengau)#Puch bei Hallein, Gemeinderatswahl|Bürgermeisterwahl 2024]] verlor er aber dann sein Amt als Bürgermeister mit 45,97 % der Stimmen in der Stichwahl gegen [[Barbara Schweitl]] ([[Sozialistische Partei Österreichs|SPÖ]], 54,03 %).


== Rechnungshof-Prüfung 2011 ==
== Landesrechnungshof-Prüfung 2011 ==
In einem 162 Seiten langen Bericht des [[Landesrechnungshof]]es wurde die umfangreichste Prüfung in der Geschichte des Rechnungshofes über die Gemeinde Puch unter der Regierung Kloses im Dezember 2011 bekannt. 63 000 Belege wurde geprüft, 500 schriftliche Fragen gestellt und 250 Gemeindevertretungsprotokolle ausgewertet.  
In einem 162 Seiten langen Bericht des [[Landesrechnungshof]]es wurde die umfangreichste Prüfung in der Geschichte des Rechnungshofes über die Gemeinde Puch unter der Regierung Kloses im Dezember 2011 bekannt. 63 000 Belege wurde geprüft, 500 schriftliche Fragen gestellt und 250 Gemeindevertretungsprotokolle ausgewertet.  


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Am [[25. Juni]] 2012 berichtete der [[ORF]], dass die Abteilungsleiterin der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 11: Gemeinden|Gemeindeaufsicht des Landes]], Dr. [[Karin Draxl]], den Pucher Bürgermeister angezeigt habe. In einer an die Staatsanwaltschaft übermittelten Sachverhaltsdarstellung wurde Klose der Verleumdung und der üblen Nachrede beschuldigt. Der Grund dafür ist ein Zeitungsinterview, in dem Klose von einer politischen Motivation hinter der Gemeindeprüfung gesprochen hat. Zudem seien beim Pucher Fasching Prüfer der Gemeindeaufsicht dargestellt worden.
Am [[25. Juni]] 2012 berichtete der [[ORF]], dass die Abteilungsleiterin der [[Amt der Salzburger Landesregierung, Abteilung 11: Gemeinden|Gemeindeaufsicht des Landes]], Dr. [[Karin Draxl]], den Pucher Bürgermeister angezeigt habe. In einer an die Staatsanwaltschaft übermittelten Sachverhaltsdarstellung wurde Klose der Verleumdung und der üblen Nachrede beschuldigt. Der Grund dafür ist ein Zeitungsinterview, in dem Klose von einer politischen Motivation hinter der Gemeindeprüfung gesprochen hat. Zudem seien beim Pucher Fasching Prüfer der Gemeindeaufsicht dargestellt worden.


== Bilder ==
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==Quellen==
==Quellen==
* {{Quelle SN|u. a. 13. Dezember 2011, 25. Juni 2012}}
* {{Quelle SN|u. a. 13. Dezember 2011, 25. Juni 2012}}