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[[Datei:Pfarrkirche hl. Andreas 20211030 1.jpg|mini|Pfarrkirche heiliger Andreas]]
 
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[[Datei:PfarrkircheTaxenbach, Innenansicht.jpg|thumb|Pfarrkirche Taxenbach, Innenansicht]]
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[[Datei:Pfarrkirche Taxenbach, Kanzel und Empore.jpg|thumb|Pfarrkirche Taxenbach, Kanzel und Empore]]
   
Die '''Pfarrkirche hl. Andreas''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Taxenbach]] und Dekanatskirche des [[Dekanat Taxenbach|Dekanats Taxenbach]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Taxenbach|denkmalgeschützten Objekten]] der Marktgemeinde [[Taxenbach]].
 
Die '''Pfarrkirche hl. Andreas''' ist die Pfarrkirche der [[Pfarre Taxenbach]] und Dekanatskirche des [[Dekanat Taxenbach|Dekanats Taxenbach]]. Sie zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in Taxenbach|denkmalgeschützten Objekten]] der Marktgemeinde [[Taxenbach]].
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== Außen ==
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== Patrozinium ==
Urkundlich wurde Taxenbach erstmals [[963]] erwähnt, die erste namentliche Erwähnung eines Pfarrers in Taxenbach erfolgte [[1208]]. Eine Pfarrkirche bestand schon [[1217]], diese Kirche wurde  [[1411]] und [[1520]] nach Umbauten neu geweiht. [[1622]] wurde die Kirche beim [[Brände (Geschichte)|Marktbrand]] zerstört. Beim Wiederaufbau stürzte [[1639]] das Gewölbe erneut ein. [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] schickte daraufhin seinen Dombaumeister [[Santino Solari]], der ein neues Gewölbe auf sechs Tuffquaderpfeilerbaute. Der Altarraum wurde ohne Apsis wieder aufgebaut und an der Ostseite wurde eine Wendeltreppe als Zugang zum Kirchendachboden errichtet. Im Jahr [[1948]] erfolgte die Vergrößerung der Empore.
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Kirchenpatron ist der Apostel Andreas. Das [[Patrozinium]]sfest wird am Samstag vor dem ersten Adventsonntag gefeiert. An diesem Tag findet auch ein Jahrmarkt statt.
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Der 55 Meter hohe Turm aus Tuffstein zeigt noch seine [[Gotik|gotische]] Gestalt. [[1879]] bekam er die jetzige Pyramide samt Flankenspitzen aufgesetzt, der renovierte Turm hatte ein Pultdach. Der Turm befindet sich an der südwestlichen Ecke der Kirche. Der alte Läuterraum wurde 1970 zu einer Marienkapelle umgewidmet. 1974 wurde er renoviert, da das schwere Geläute, das [[1922]] in Kapfenberg gegossen wurde, ihn spaltete.
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== Beschreibung der Kirche==
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Urkundlich wurde Taxenbach erstmals [[963]] erwähnt, die erste namentliche Erwähnung eines [[Pfarrer von Taxenbach|Pfarrers in Taxenbach]] erfolgte [[1208]]. Eine Pfarrkirche bestand schon [[1217]], diese Kirche wurde  [[1411]] und [[1520]] nach Umbauten neu geweiht. [[1622]] wurde die Kirche beim [[Brände (Geschichte)|Marktbrand]] zerstört. Beim Wiederaufbau stürzte [[1639]] das Gewölbe erneut ein. [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron|Paris Lodron]] schickte daraufhin seinen Dombaumeister [[Santino Solari]], der ein neues Gewölbe auf sechs Tuffquaderpfeilerbaute. Der Altarraum wurde ohne Apsis wieder aufgebaut und an der Ostseite wurde eine Wendeltreppe als Zugang zum Kirchendachboden errichtet. Im Jahr [[1948]] erfolgte die Vergrößerung der Empore.
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Die Kirche wird vom Friedhof umschlossen, der von der Marktgemeinde verwaltet wird. Die Gemeinde erbaute die Leichenhalle, die 1980 als Friedhofskapelle eingeweiht wurde. Das Glasfenster der Leichenhalle stammt von Wolf Halbach. 1984 weihte Erzbischof Dr. [[Karl Berg]] das Friedhofkreuz und den neugestalteten Friedhof ein.  
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[[Datei:PfarrkircheTaxenbach, Innenansicht.jpg|thumb|Pfarrkirche Taxenbach, Innenansicht]]
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Der 55 Meter hohe Turm aus Tuffstein zeigt noch seine [[Gotik|gotische]] Gestalt. [[1879]] bekam er die jetzige Pyramide samt Flankenspitzen aufgesetzt, der renovierte Turm hatte ein Pultdach. Der Turm befindet sich an der südwestlichen Ecke der Kirche. Der alte Läuterraum wurde [[1970]] zu einer Marienkapelle umgewidmet. [[1974]] wurde er renoviert, da das schwere Geläute, das [[1922]] in Kapfenberg gegossen wurde, ihn spaltete. Unter der Leitung des Geistlichen Rats Mag. [[Christian Siller]] wurden in Taxenbach der Dechantshof sowie die Dekanatspfarrkirche samt Sakristei und Krypta außen wie auch innen saniert. Zudem wurden die für den Kirchturm zu schweren Stahlglocken durch vier leichtere und klangvollere Messingglocken ersetzt; am [[6. Juni]] [[2014]] konnte die Glockenweihe gefeiert werden. Zuletzt wurde im Jahr [[2019]] die neu sanierte, 130 Jahre alte [[Albert Mauracher|Mauracher]]-Orgel eingeweiht.
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Die Kirche wird vom Friedhof umschlossen, der von der Marktgemeinde verwaltet wird. Die Gemeinde erbaute die Leichenhalle, die 1980 als Friedhofskapelle eingeweiht wurde. Das Glasfenster der Leichenhalle stammt von Wolf Halbach. [[1984]] weihte [[Erzbischof]] Dr. [[Karl Berg]] das Friedhofkreuz und den neugestalteten Friedhof ein.  
    
Zur Kirche gehört noch der Pfarrhof, der [[1513]] unter Pfarrer [[Sebastian Widtmann]] errichtet wurde.
 
Zur Kirche gehört noch der Pfarrhof, der [[1513]] unter Pfarrer [[Sebastian Widtmann]] errichtet wurde.
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== Innen ==
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== Innenausstattung ==
Unter der Sakristei befindet sich eine gotische Gruftkapelle, die aus dem Erbauungsjahr 1411 stammt. Die Kapelle hat ein geripptes Kreuzgewölbe.
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Unter der Sakristei befindet sich eine gotische Gruftkapelle, die aus dem Erbauungsjahr [[1411]] stammt. Die Kapelle hat ein geripptes Kreuzgewölbe.
 
   
 
   
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[[Datei:Pfarrkirche Taxenbach, Kanzel und Empore.jpg|thumb|Pfarrkirche Taxenbach, Kanzel und Empore]]
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Die Innenausstattung der Kirche ist uneinheitlich.  
 
Die Innenausstattung der Kirche ist uneinheitlich.  
* Die Kanzel wurde [[1747]] vom Tischler Ruepp Loibl aus Taxenbach und vom Bildhauer Daniel Mayr aus Gerling angefertigt. Die Stirnwand der Kanzel wird von einem Bild des Martyriums des hl. Apostel Andreas eingenommen, das Ulrich Hirschhalbner aus Rein in [[Oberbayern]] [[1685]] geschaffen hat.
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* Die Kanzel wurde [[1747]] vom Tischler Ruepp Loibl aus Taxenbach und vom Bildhauer Daniel Mayr aus [[Gerling (Saalfelden am Steinernen Meer)|Gerling]] angefertigt. Die Stirnwand der Kanzel wird von einem Bild des Martyriums des hl. Apostel Andreas eingenommen, das Ulrich Hirschhalbner aus Rein in [[Oberbayern]] [[1685]] geschaffen hat.
* Der Tabernakel stammt aus dem Jahr [[1760]] und wurde vom [[Rauris]]er Tischler Leopold Hacksteiner  gebaut. Er stand früher in der 1783 abgetragenen Wallfahrtskirche Maria Elend, an deren Stelle jetzt die [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] steht.  
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* Der Tabernakel stammt aus dem Jahr [[1760]] und wurde vom [[Rauris]]er Tischler Leopold Hacksteiner  gebaut. Er stand früher in der [[1783]] abgetragenen Wallfahrtskirche Maria Elend, an deren Stelle jetzt die [[Wallfahrtskapelle Maria Elend]] steht.  
 
* Die Seitenaltäre wurden [[1949]] erworben, der rechte Seitenaltar zeigt ein Bild der hl. Sippe, der rechte die Rosenkranzspende an den hl. Dominikus. Die Künstler beider Altarbilder sind unbekannt.
 
* Die Seitenaltäre wurden [[1949]] erworben, der rechte Seitenaltar zeigt ein Bild der hl. Sippe, der rechte die Rosenkranzspende an den hl. Dominikus. Die Künstler beider Altarbilder sind unbekannt.
 
* Der Taufstein wurde [[1958]] angefertigt, ebenso der vom Bildhauer Resatz gefertigte geschnitzte Osterleuchter.
 
* Der Taufstein wurde [[1958]] angefertigt, ebenso der vom Bildhauer Resatz gefertigte geschnitzte Osterleuchter.
 
* Die Orgel schuf [[Albert Mauracher]] [[1889]]; sie ersetzte ein Instrument, das Georg Hochmuth (* 1800; † 1885), ein Bauernsohn aus [[Bruck am Ziller]], [[1875]] gebaut hatte.
 
* Die Orgel schuf [[Albert Mauracher]] [[1889]]; sie ersetzte ein Instrument, das Georg Hochmuth (* 1800; † 1885), ein Bauernsohn aus [[Bruck am Ziller]], [[1875]] gebaut hatte.
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== Patrozinium ==
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Kirchenpatron ist der Apostel Andreas. Das [[Patrozinium]]sfest wird am Samstag vor dem ersten Adventsonntag gefeiert. An diesem Tag findet auch ein Jahrmarkt statt.
      
== Bilder ==
 
== Bilder ==
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[[Kategorie:Kirche (Bauwerk)]]
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche]]
 
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[[Kategorie:Katholische Kirche (Bauwerk)]]
 
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