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[[Datei:Maria Dürrnberg Tor.jpg|thumb|Wallfahrtskirche Maria Dürrnberg, Tor mit Inschriften ]]
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[[Datei:Kirche_Maria_D%C3%BCrrnberg_DSC_0003.JPG|thumb|Kircheninneres]]
 
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[[Datei:Dürrnberg 007.jpg|mini|Mauracher-Orgel 1860]]
 
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== Gnadenbilder ==
 
== Gnadenbilder ==
Das Gnadenbild auf dem Hochaltar ist eine [[1616]] vom Salzburger Hofbildhauer [[Hans Waldburger]] angefertigte, auf Wolken thronende Madonna mit zwölf Sternen um das Haupt. Zu ihren Füßen befindet sich ein Halbmond, in der Rechten hält sie ein Herz, und auf ihrem linken Knie sitzt ein nacktes gekröntes Kind, das beide Hände streckt<ref>''Dehio Salzburg 1986'', Wien 1986, S. 73</ref>. Über dem Hochaltar steht: "Mater admirabilis, ora pro nobis“ ("Wunderbare Mutter, bitte für uns“)<ref>https://www.maria-duerrnberg.at/aktuelles/archiv/ Pfarre Maria Dürnberg</ref>.
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Das Gnadenbild auf dem Hochaltar ist eine [[1616]] vom Salzburger Hofbildhauer [[Hans Waldburger]] angefertigte, auf Wolken thronende Madonna mit zwölf Sternen um das Haupt. Zu ihren Füßen befindet sich ein Halbmond, in der Rechten hält sie ein Herz, und auf ihrem linken Knie sitzt ein nacktes gekröntes Kind, das beide Hände streckt<ref>''Dehio Salzburg 1986'', Wien 1986, S. 73</ref>. Über dem Hochaltar steht: "Mater admirabilis, ora pro nobis" ("Wunderbare Mutter, bitte für uns")<ref>https://www.maria-duerrnberg.at/aktuelles/archiv/ Pfarre Maria Dürnberg</ref>.
    
Das ''Alte Gnadenbild'' über der Sakristeitür ist eine Marienstatue mit Kind, das angeblich von einem Verbrecher namens Hans Pernegger geschnitzt worden war, den man in Folge dann nicht hinrichtete. Die dargestellte hl. Maria, stehend, hält mit der Rechten ein Szepter und mit der Linken das Jesuskind<ref>Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 156</ref>.
 
Das ''Alte Gnadenbild'' über der Sakristeitür ist eine Marienstatue mit Kind, das angeblich von einem Verbrecher namens Hans Pernegger geschnitzt worden war, den man in Folge dann nicht hinrichtete. Die dargestellte hl. Maria, stehend, hält mit der Rechten ein Szepter und mit der Linken das Jesuskind<ref>Gustav Gugitz: ''Österreichs Gnadenstätten in Kult und Brauch''. Ein topographisches Handbuch zur religiösen Volkskunde in fünf Bänden, Wien 1958, Band 5, S. 156</ref>.
    
==Orgel von 1860==
 
==Orgel von 1860==
[[Johann Nepomuk Carl Mauracher]], der 1861 seine Werkstätte von [[Braunau am Inn|Braunau]] nach Salzburg verlegte, verwendete für den Bau der Orgel am Dürrnberg einerseits die 15 Register der gerade von ihm abgebrochenen [[Salzburger Dommusik#2. Chor mit Heilig-Geist-Orgel|Heilig-Geist-Orgel]], die auf der Nord-Ost-Empore des [[Salzburger Dom]]s gestanden hatte, andererseits das von seinem Vater [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]] stammende, 1832 im nachbarocken Stil angefertigte Orgelgehäuse der [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfeldener Kirche]]. Treibende Kräfte für die Vorgangsweise, in der Dürrnberger Kirche eine Orgel aus gebrauchten Teilen herzustellen, waren die Söhne [[Franz Xaver Gruber]]s, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz]] und Felix Gruber. 1969 erhielt der Salzburger Orgelbauer [[Hermann Oettl senior|Hermann Oettl]] den Auftrag, die Orgel umzubauen. Er entfernte den originalen Spieltisch und montierte einen neuen. Im Weiteren baute er die spieltechnische Einrichtung um und ''hellklingende Register'' ein, wobei er u.a. Pfeifenreihen einfach abschnitt.<ref>[[Roman Matthias Schmeißner]]: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Diss. Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 26ff.</ref>
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[[Johann Nepomuk Carl Mauracher]], der 1861 seine Werkstätte von [[Braunau am Inn|Braunau]] nach Salzburg verlegte, verwendete für den Bau der Orgel am Dürrnberg einerseits die 15 Register der gerade von ihm abgebrochenen [[Geschichte der Salzburger Dommusik#2. Chor mit Heilig-Geist-Orgel|Heilig-Geist-Orgel]], die auf der Nord-Ost-Empore des [[Salzburger Dom]]s gestanden hatte, andererseits das von seinem Vater [[Karl Mauracher (Orgelbauer)|Karl Mauracher]] stammende, 1832 im nachbarocken Stil angefertigte Orgelgehäuse der [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfeldener Kirche]]. Treibende Kräfte für die Vorgangsweise, in der Dürrnberger Kirche eine Orgel aus gebrauchten Teilen herzustellen, waren die Söhne [[Franz Xaver Gruber]]s, [[Franz Xaver Gruber (Autor)|Franz]] und Felix Gruber. 1969 erhielt der Salzburger Orgelbauer [[Hermann Oettl senior|Hermann Oettl]] den Auftrag, die Orgel umzubauen. Er entfernte den originalen Spieltisch und montierte einen neuen. Im Weiteren baute er die spieltechnische Einrichtung um und ''hellklingende Register'' ein, wobei er u. a. Pfeifenreihen einfach abschnitt.<ref>[[Roman Matthias Schmeißner]]: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Diss. Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 26ff.</ref>
    
Das Chronogramm auf dem Gehäuse lautet FA'''V'''STE  E'''X'''STR'''VC'''TA  '''L'''A'''VD'''ES  E'''DI'''TE  '''D'''EO  '''I'''N’  SAE'''CVL'''A,<ref>(''Ihr glücklich errichteten ''[Pfeifen]'', bringt das Lob Gottes in Ewigkeit hervor''). Vergl.: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 29.</ref> ergibt 1832 und nimmt Bezug auf die Errichtung der Orgel in [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden#Johann Nepomuk Carl Mauracher Orgel 1859|Saalfelden]] in diesem Jahr.
 
Das Chronogramm auf dem Gehäuse lautet FA'''V'''STE  E'''X'''STR'''VC'''TA  '''L'''A'''VD'''ES  E'''DI'''TE  '''D'''EO  '''I'''N’  SAE'''CVL'''A,<ref>(''Ihr glücklich errichteten ''[Pfeifen]'', bringt das Lob Gottes in Ewigkeit hervor''). Vergl.: Roman Matthias Schmeißner: ''Studien zum Orgelbau in Wallfahrtskirchen der Erzdiözese Salzburg'', Dissertation Universität Mozarteum Salzburg 2012, S. 29.</ref> ergibt 1832 und nimmt Bezug auf die Errichtung der Orgel in [[Dekanatspfarrkirche Saalfelden#Johann Nepomuk Carl Mauracher Orgel 1859|Saalfelden]] in diesem Jahr.