Steinerne Kapuzinerstiege: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Steinerne Stiege B.jpg|thumb|Steinerne Stiege am Beginn des Stefan-Zweig-Weges.]]
Die '''Steinerne Kapuzinerstiege''' führt in der [[Stadt Salzburg]] am [[Kapuzinerberg]] entlang der Kalvarienbergkapellen vom Haus [[Linzer Gasse]] 9 zum [[Kapuzinerkloster (Salzburg)|Kapuzinerkloster]].  
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[[Datei:Steinerne Stiege, Blick nach unten.jpg|thumb|Steinerne Stiege am Beginn des Stefan-Zweig-Weges, Blick nach unten.]]
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Die '''steinerne Kapuzinerstiege''' führt in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|rechtsufrigen Altstadt]] auf den [[Kapuzinerberg]], dessen Zufahrt erst um 1970 asphaltiert wurde.
  
 
== Beschreibung ==
 
== Beschreibung ==
Der Aufgang zum Kapuzinerberg wurde und wird auch die ''Steinerne Kapuzinerstiege'' genannt. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die [[Imbergstiege]], die von der [[Steingasse]] auf den Berg hinauf führt. Diese damalige ''hölzerne'' Kapuzinerstiege und der gedeckte Gang bestanden bis [[1888]] und wurde die Treppe dann aus bömischen [[Granit]] neu errichtet. <ref>[[Imbergstiege#Geschichte|Imbergstiege, Geschichte]]</ref>
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Sie führt entlang des [[Stefan-Zweig-Weg]]es mit seine [[Kalvarienbergkapellen auf dem Kapuzinerberg|Kalvarienbergkapellen]] vom Haus [[Linzer Gasse]] 9 zum [[Kapuzinerkloster Salzburg|Kapuzinerkloster]].
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Diesen Aufgang auf den Kapuzinerberg bezeichnet man auch als ''steinerne Kapuzinerstiege''. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die [[Imbergstiege]], die von der [[Steingasse]] auf den Berg hinauf führt.
 
   
 
   
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich]] schon im Jahre [[1596]] über dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus [[Holz]] belegen lassen.  
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[[Fürsterzbischof]] [[Markus Sittikus von Hohenems]] ließ das alte [[Inneres Ostertor|Innere Ostertor]] (Sperrtor der ersten Stdtbefestigung) abreißen. Schon zuvor war [[1373]] das äußere Ostertor errichtet worden, Wolf Dietrich ließ zudem aus dem Bereich des beginnenden Fahrwegs auf den Kapuzinerberg an das damalig Ende der [[Linzer Gasse]] nach der [[St.-Sebastian-Kirche|St.-Sebastians-Kirche]] verlegen. So wurde dann [[1617]] ein neues Tor auf den Kapuzinerberg erbaut, das einen deutlichen Hinweis auf die [[Kapuziner]] auf dem Berg erhielt.
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Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte Wolf Dietrich schon im Jahre [[1596]] aus dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus [[Holz]] belegen lassen.  
  
In den Jahren nach [[1744]] hat ein [[Salzburger Bäcker]]meister das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus [[Marmor]] und weiter hinauf mit Stufen aus [[Kalkstein]] ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht [[Kreuzwegstationen am Kapuzinerberg|Kapellen]], welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden. <ref>[https://books.google.at/books?id=e2YAAAAAcAAJ&pg=PA327&dq=steinerne+kapuzinerstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi4n6GUqsrgAhVFM-wKHQ3vApMQ6AEIKzAA#v=onepage&q=steinerne%20kapuzinerstiege&f=false [[Lorenz Hübner]], 1792, books.google.at]</ref>
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In den Jahren nach [[1744]] hatte ein [[Salzburger Bäcker]]<nowiki>meister</nowiki> das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus [[Marmor]] und weiter hinauf mit Stufen aus [[Kalkstein]] ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht Kapellen, welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden.<ref>[https://books.google.at/books?id=e2YAAAAAcAAJ&pg=PA327&dq=steinerne+kapuzinerstiege&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi4n6GUqsrgAhVFM-wKHQ3vApMQ6AEIKzAA#v=onepage&q=steinerne%20kapuzinerstiege&f=false books.google.at] [[Lorenz Hübner]], 1792</ref>
  
 
Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen [[barock]]er Frömmigkeit in Salzburg.
 
Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen [[barock]]er Frömmigkeit in Salzburg.
  
[[1887]] wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 [[Gulden]] von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] durchgeführt.<ref>[http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18870105&query=%22stiege%22+%22Kapuzinerberg%22&seite=2 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 5. Januar 1887]</ref>
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[[1887]] wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 [[Gulden]] von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] durchgeführt.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18870105&query=%22stiege%22+%22Kapuzinerberg%22&seite=2 ANNO], [[Salzburger Chronik]], 5. Jänner 1887</ref>
  
== Bildergalerie ==
 
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Datei:Steinerne Stiege B.jpg|Steinerne Stiege am Beginn des Stefan-Zweig-Weges
 
Datei:Steinerne Stiege, Blick nach unten.jpg|Steinerne Stiege, Blick nach unten in Richtung Linzer Gasse, mit Untersberger Marmor
 
Datei:Stefan-Zweig-Weg Kapuzinerberg 04.jpg|Steinerne Stiege und eine Kapelle
 
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=== weitere Bilder ===
 
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== Literatur ==
 
== Literatur ==
* Dr. [[Reinhard Medicus]]
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* Dr. [[Reinhard Medicus]]: "[[Salzburgs Stadtberge und Stadtgärten im Wandel der Zeit]]", Seite 123
  
== Quelle ==
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== Quellen ==
 
* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]
 
* [[Digitaler Stadtplan von Salzburg]]
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* [[Josef Eder (Baumeister)|Josef Eder]]: Der Kalvarienberg am Kapuzinerberg'' [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19261214&query=%22Eder%22&seite=5 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], 14. Dezember 1926, Seite 5
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* ''Kapuzinerkloster zu Salzburg'' in der Reihe ''Christliche Kunststätten Österreich'', Ausgabe Nr. 146, 1986, [[Verlag St. Peter]]
  
== Fußnoten ==
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== Einzelnachweise ==
 
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Aktuelle Version vom 29. November 2024, 21:03 Uhr

Steinerne Stiege am Beginn des Stefan-Zweig-Weges.
Steinerne Stiege am Beginn des Stefan-Zweig-Weges, Blick nach unten.

Die steinerne Kapuzinerstiege führt in der Stadt Salzburg in der rechtsufrigen Altstadt auf den Kapuzinerberg, dessen Zufahrt erst um 1970 asphaltiert wurde.

Beschreibung

Sie führt entlang des Stefan-Zweig-Weges mit seine Kalvarienbergkapellen vom Haus Linzer Gasse 9 zum Kapuzinerkloster.

Diesen Aufgang auf den Kapuzinerberg bezeichnet man auch als steinerne Kapuzinerstiege. Diese Bezeichnung hatte sich gebildet, weil es eine zweite Kapuzinerstiege gibt, die Imbergstiege, die von der Steingasse auf den Berg hinauf führt.

Geschichte

Fürsterzbischof Markus Sittikus von Hohenems ließ das alte Innere Ostertor (Sperrtor der ersten Stdtbefestigung) abreißen. Schon zuvor war 1373 das äußere Ostertor errichtet worden, Wolf Dietrich ließ zudem aus dem Bereich des beginnenden Fahrwegs auf den Kapuzinerberg an das damalig Ende der Linzer Gasse nach der St.-Sebastians-Kirche verlegen. So wurde dann 1617 ein neues Tor auf den Kapuzinerberg erbaut, das einen deutlichen Hinweis auf die Kapuziner auf dem Berg erhielt.

Den Fahrweg auf den Kapuzinerberg hatte Wolf Dietrich schon im Jahre 1596 aus dem Kalksteinfelsen durch den Steinbrechermeister Hanns Säppl ausbrechen und dann mit Prügeln aus Holz belegen lassen.

In den Jahren nach 1744 hatte ein Salzburger Bäckermeister das Kapital dafür gespendet, dass der Fußweg über die Hälfte mit Steinen aus Marmor und weiter hinauf mit Stufen aus Kalkstein ausgelegt, eine zierliche Brustmauer gegen den Berg, eiserne Geländer und acht Kapellen, welchen das Leiden Christi durch hölzerne Statuen darstellten, errichtet wurden.[1]

Die steinerne Kapuzinerstiege ist mit ihren Gebetsnischen ein anschauliches Zeichen barocker Frömmigkeit in Salzburg.

1887 wurde eine Sanierung der steinernen Stiege durch vollständigen Neubau um 767 Gulden von der Stadtgemeinde Salzburg durchgeführt.[2]

Literatur

Bilder

 Steinerne Kapuzinerstiege – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Quellen

Einzelnachweise