SV Austria Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen

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{{Dieser Artikel|behandelt die Geschichte des ehemaligen Fußballvereins SV Austria Salzburg bis 2005. Für die Geschichte des Vereines ab 2005 siehe [[Red Bull Salzburg]] bzw. [[Sportverein Austria Salzburg]]}}
 
{{Dieser Artikel|behandelt die Geschichte des ehemaligen Fußballvereins SV Austria Salzburg bis 2005. Für die Geschichte des Vereines ab 2005 siehe [[Red Bull Salzburg]] bzw. [[Sportverein Austria Salzburg]]}}
Der '''SV Austria Salzburg''' war ein Fußballverein aus der [[Stadt Salzburg]], der nach der Übernahme durch [[Red Bull]] [[2005]] umbenannt wurde und heute als [[FC Red Bull Salzburg]] antritt.
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Der '''SV Austria Salzburg''' war ein Fußballverein in der [[Stadt Salzburg]], der nach der Übernahme durch [[Red Bull]] [[2005]] umbenannt wurde und heute als [[FC Red Bull Salzburg]] antritt.
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
Der SV Austria Salzburg war ein Fußballverein aus der [[Stadt Salzburg]], der [[1933]] durch die Fusion von FC Hertha (ggr. [[1923]]) und FC Rapid (ggr. [[1928]]) gegründet wurde und seine Glanzzeiten in den [[1990er]] Jahren erlebte.  
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Der SV Austria Salzburg entstand [[1933]] durch die Fusion von [[FC Hertha]] (gegründet [[1923]]) und [[FC Rapid]] (gegründet [[1928]]). Seine Glanzzeiten erlebte er in den [[1990er]]-Jahren.  
  
Im Sommer 1955 absolvierte der Verein eine rekordverdächtige 56 Tage dauernde [[Asien Tournee Austria Salzburg 1955|Asien Tournee]]. Ende August 1964 wehte erstmals ein leiser Hauch der großen, weiten Fußballwelt durch das Stadion Lehen: [[Austria Salzburg vs. Espanyol Barcelona (1964)|Espanyol Barcelona]] war zu Gast. Im Jänner 1970 nahm Austria Salzburg erstmals an einem [[Austria Salzburg beim Hallenfußballturnier in Dortmund 1970|Hallenfußballturnier in Dortmund]] teil.
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Im Sommer [[1955]] absolvierte der Verein eine rekordverdächtige 56 Tage dauernde [[Asien Tournee Austria Salzburg 1955|Asien-Tournee]]. Ende August 1964 wehte erstmals ein leiser Hauch der großen, weiten Fußballwelt durch das [[Stadion Lehen|Lehener Stadion]]: [[Austria Salzburg vs. Espanyol Barcelona (1964)|Espanyol Barcelona]] war zu Gast. Im Jänner [[1970]] nahm Austria Salzburg erstmals an einem [[Austria Salzburg beim Hallenfußballturnier in Dortmund 1970|Hallenfußballturnier in Dortmund]] teil.
  
Nach etlichen Vizemeisterschaften (1972, 1992 und 1993) gelang [[1994]] der erste Meistertitel und mit dem Erreichen des UEFA-Cup Finales gegen Inter Mailand auch der international wichtigste Erfolg. Im Herbst desselben Jahres gelang dem Verein die erstmalige Teilnahme eines österreichischen Vereins an der Champions-League.
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Nach etlichen Vizemeisterschaften (1971, 1992 und 1993) gelang [[1994]] der erste Meistertitel und mit dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales gegen Inter Mailand auch der international wichtigste Erfolg. Im Herbst desselben Jahres gelang dem Verein die erstmalige Teilnahme eines österreichischen Vereins an der Champions-League [https://casinonox.at/lapalingo-casino.htm. Casino]
  
 
Auf der Suche nach Geldgebern wurde Langzeitpräsident [[Rudolf Quehenberger]] [[2005]] bei [[Red Bull]] vorstellig. Mit der Übernahme des Vereins durch den Getränkehersteller wurde er in [[Red Bull Salzburg]] umbenannt. Der harte Kern der desillusionierten Austria-Fans gründete nach einem Sommer voller Streit im Herbst 2005 den [[Sportverein Austria Salzburg]] als moralischen Nachfolger ihrer Austria.
 
Auf der Suche nach Geldgebern wurde Langzeitpräsident [[Rudolf Quehenberger]] [[2005]] bei [[Red Bull]] vorstellig. Mit der Übernahme des Vereins durch den Getränkehersteller wurde er in [[Red Bull Salzburg]] umbenannt. Der harte Kern der desillusionierten Austria-Fans gründete nach einem Sommer voller Streit im Herbst 2005 den [[Sportverein Austria Salzburg]] als moralischen Nachfolger ihrer Austria.
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=== 1969: Austria Salzburg: erster Sieg gegen Rapid Wien  ===
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Der [[10. November]] [[1969]] war für den Fußballklub Austria Salzburg ein besonderer Tag: Im 21. Spiel im Oberhaus gelang nach 16 Niederlagen und vier Unentschieden der erste Sieg über den österreichischen Rekordmeister Rapid. Im Ausweichquartier, im Stadion [[Itzling]], wurden 12 000 Zuschauer Zeugen dieses für den Salzburger Fußball historischen Ereignisses: Die Hausherren gewannen mit 2:1 (1:0).
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In der 35. Minute erzielte Linksaußen [[Adolf Macek|Adi Macek]] mit dem rechten Fuß das 1:0, in der 68. Minute glich der Däne Jørn Bjerregaard für die Hütteldorfer aus und neun Minuten vor dem Ende gelang [[Karl Kodat]] nach einer Ecke per Kopf der stürmisch bejubelte Siegestreffer. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste nur mehr zu zehnt, Leopold Grausam war in Minute 75 von Schiedsrichter Drabek ausgeschlossen worden. Und der war auch der Buhmann für Rapid-Trainer Karl Decker. Dabei musste dieser froh sein, dass der Referee nach Glechner-Fouls gegen Kodat und Grosser nicht zwei Elfmeter für die Lehener gegeben hatte.
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Salzburg-Trainer [[Karl Schlechta]], erst seit ein paar Wochen als [[Günter Praschak|Praschak]]-Nachfolger im Amt, hatte seiner Mannschaft das richtige Rezept mitgegeben - wie Rapid tickt, hatte er zuvor als Nachwuchstrainer in Hütteldorf hautnah mitbekommen. [[Werner Breitenfelder]] wurde auf Fritsch angesetzt und damit der gefährlichste Angreifer der Wiener entschärft, dafür konnte Austria-Regisseur [[Peter Grosser]] dank seiner Technik vor allem in der zweiten Spielhälfte die entscheidenden Impulse geben, seine Pässe kamen geradezu millimetergenau an. Mit dem Sieg schob sich die Austria auf den neunten Platz vor und überholte Rapid.
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Zur Erinnerung an diesen ersten Sieg über den Rekordmeister sei hier die Salzburger Aufstellung angeführt: [[Roman Pichler]] - [[Horst Hirnschrodt]], [[Gerhard Mairhuber]], [[Artur Kibler]], [[Werner Breitenfelder]] - [[Adolf Blutsch]], [[Rudolf Horvath]] - [[Gerd Gretzler]], [[Karl Kodat]], [[Peter Grosser]], [[Adolf Macek]]. Die guten Leistungen im Herbst hielten an und brachten die Violetten auf Platz vier, am Ende der Saison mussten sie sich mit dem achten Rang zufriedengeben.
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Insgesamt bestritt Austria Salzburg gegen Rapid im Zeitraum 1953-2005 134 Punktspiele; 5x stand man sich im ÖFB-Cup gegenüber, ein Duell gab es im Supercup und dazu 128 Meisterschaftspiele in der höchsten Spielklasse. 36 Siegen der Austria standen 67 Niederlagen und 31 Unentschieden gegenüber bei einem Torverhältnis von 157:255 <ref>https://wiki.austria-salzburg.at/wiki/Rapid_Wien Statistik Austria Salzburg - Rapid Wien</ref>.
  
 
== Meisterschaften ==  
 
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==Bekannte Spieler==
 
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* 4x österreichischer Pokalfinalist: [[ Cupfinale 1979/80: SV Austria Salzburg gegen FK Austria Wien |1974]], 1980, 1981, 2000
 
* 4x österreichischer Pokalfinalist: [[ Cupfinale 1979/80: SV Austria Salzburg gegen FK Austria Wien |1974]], 1980, 1981, 2000
  
==Weblink==
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== Präsidenten ==
* [http://wiki.austria-salzburg-archiv.at Umfangreiches Online-Archiv im Wiki-Format]
+
* [[1952]]–[[1966]]: [[Karl Sachs]]<ref>[https://wiki.salzburg12.at/index.php?title=Karl_Sachs  FC Salzburg Wiki: Karl Sachs]</ref>
 +
* [[1968]]–[[1973]]: [[Josef Weißkind|Sepp Weißkind]], [[Landesrat]] <ref>[https://wiki.salzburg12.at/index.php?title=Josef_Wei%C3%9Fkind FC Salzburg Wiki: Josef Weißkind]</ref>
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<!--* um [[1970]]: <nowiki>[Dkfm.</nowiki>[[Harald Zimmerl]] / Dkfm. [[Ewald Strasser]] <nowiki>]</nowiki>-->
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* [[1973]]–1978: [[Peter Zelinsky]]
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* [[1978]]–1984: [[Karl Kirchberger]], Leiter der Volksbank Gnigl<ref>[https://wiki.salzburg12.at/index.php?title=Karl_Kirchberger: FC Salzburg Wiki: Karl Kirchberger]</ref>
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* [[1984]]–2000: [[Rudolf Quehenberger]], Speditionsunternehmer<ref name="ZeittafelGeschichte" >[https://wiki.salzburg12.at/Zeittafel:Geschichte_SV_Austria_Salzburg FC Salzburg Wiki: Zeittafel:Geschichte SV Austria Salzburg]</ref>
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* [[2000]]–2001: [[Egon Putzi]], Unternehmer<ref>SALZBURGWIKI-Artikel [[Egon Putzi]]</ref>
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** 2000–2005: [[Toni Pichler]], Marketing-Direktor<ref>Wikipedia-Artikel [https://de.wikipedia.org/wiki/Toni_Pichler Toni Pichler]</ref><ref name="ZeittafelGeschichte"/>
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* [[2001]]–2005: Rudolf Quehenberger (nochmals)<ref name="ZeittafelGeschichte"/>
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* ab [[2005]]: siehe [[FC Red Bull Salzburg]]
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== Weblink ==
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* [https://wiki.austria-salzburg.at/wiki/Hauptseite Umfangreiches Online-Archiv im Wiki-Format]
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== Quelle ==
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* [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/sport/fussball/bundesliga/vor-50-jahren-gelang-austria-salzburg-der-erste-sieg-gegen-rapid-wien-79051705 11. November 2019]: Vor 50 Jahren gelang Austria Salzburg der erste Sieg gegen Rapid Wien
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
  
  
[[Kategorie:Sport|Salzburg, SV Austria]]
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{{SORTIERUNG:Salzburg, SV Austria}}
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[[Kategorie:Sport]]
[[Kategorie:Fußball|Salzburg, SV Austria]]
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[[Kategorie:Ehemaliger Fußballverein|Salzburg, SV Austria]]
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Aktuelle Version vom 29. November 2024, 19:50 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt die Geschichte des ehemaligen Fußballvereins SV Austria Salzburg bis 2005. Für die Geschichte des Vereines ab 2005 siehe Red Bull Salzburg bzw. Sportverein Austria Salzburg

Der SV Austria Salzburg war ein Fußballverein in der Stadt Salzburg, der nach der Übernahme durch Red Bull 2005 umbenannt wurde und heute als FC Red Bull Salzburg antritt.

Geschichte

Der SV Austria Salzburg entstand 1933 durch die Fusion von FC Hertha (gegründet 1923) und FC Rapid (gegründet 1928). Seine Glanzzeiten erlebte er in den 1990er-Jahren.

Im Sommer 1955 absolvierte der Verein eine rekordverdächtige 56 Tage dauernde Asien-Tournee. Ende August 1964 wehte erstmals ein leiser Hauch der großen, weiten Fußballwelt durch das Lehener Stadion: Espanyol Barcelona war zu Gast. Im Jänner 1970 nahm Austria Salzburg erstmals an einem Hallenfußballturnier in Dortmund teil.

Nach etlichen Vizemeisterschaften (1971, 1992 und 1993) gelang 1994 der erste Meistertitel und mit dem Erreichen des UEFA-Cup-Finales gegen Inter Mailand auch der international wichtigste Erfolg. Im Herbst desselben Jahres gelang dem Verein die erstmalige Teilnahme eines österreichischen Vereins an der Champions-League Casino

Auf der Suche nach Geldgebern wurde Langzeitpräsident Rudolf Quehenberger 2005 bei Red Bull vorstellig. Mit der Übernahme des Vereins durch den Getränkehersteller wurde er in Red Bull Salzburg umbenannt. Der harte Kern der desillusionierten Austria-Fans gründete nach einem Sommer voller Streit im Herbst 2005 den Sportverein Austria Salzburg als moralischen Nachfolger ihrer Austria.

1969: Austria Salzburg: erster Sieg gegen Rapid Wien

Der 10. November 1969 war für den Fußballklub Austria Salzburg ein besonderer Tag: Im 21. Spiel im Oberhaus gelang nach 16 Niederlagen und vier Unentschieden der erste Sieg über den österreichischen Rekordmeister Rapid. Im Ausweichquartier, im Stadion Itzling, wurden 12 000 Zuschauer Zeugen dieses für den Salzburger Fußball historischen Ereignisses: Die Hausherren gewannen mit 2:1 (1:0).

In der 35. Minute erzielte Linksaußen Adi Macek mit dem rechten Fuß das 1:0, in der 68. Minute glich der Däne Jørn Bjerregaard für die Hütteldorfer aus und neun Minuten vor dem Ende gelang Karl Kodat nach einer Ecke per Kopf der stürmisch bejubelte Siegestreffer. Zu diesem Zeitpunkt waren die Gäste nur mehr zu zehnt, Leopold Grausam war in Minute 75 von Schiedsrichter Drabek ausgeschlossen worden. Und der war auch der Buhmann für Rapid-Trainer Karl Decker. Dabei musste dieser froh sein, dass der Referee nach Glechner-Fouls gegen Kodat und Grosser nicht zwei Elfmeter für die Lehener gegeben hatte.

Salzburg-Trainer Karl Schlechta, erst seit ein paar Wochen als Praschak-Nachfolger im Amt, hatte seiner Mannschaft das richtige Rezept mitgegeben - wie Rapid tickt, hatte er zuvor als Nachwuchstrainer in Hütteldorf hautnah mitbekommen. Werner Breitenfelder wurde auf Fritsch angesetzt und damit der gefährlichste Angreifer der Wiener entschärft, dafür konnte Austria-Regisseur Peter Grosser dank seiner Technik vor allem in der zweiten Spielhälfte die entscheidenden Impulse geben, seine Pässe kamen geradezu millimetergenau an. Mit dem Sieg schob sich die Austria auf den neunten Platz vor und überholte Rapid.

Zur Erinnerung an diesen ersten Sieg über den Rekordmeister sei hier die Salzburger Aufstellung angeführt: Roman Pichler - Horst Hirnschrodt, Gerhard Mairhuber, Artur Kibler, Werner Breitenfelder - Adolf Blutsch, Rudolf Horvath - Gerd Gretzler, Karl Kodat, Peter Grosser, Adolf Macek. Die guten Leistungen im Herbst hielten an und brachten die Violetten auf Platz vier, am Ende der Saison mussten sie sich mit dem achten Rang zufriedengeben.

Insgesamt bestritt Austria Salzburg gegen Rapid im Zeitraum 1953-2005 134 Punktspiele; 5x stand man sich im ÖFB-Cup gegenüber, ein Duell gab es im Supercup und dazu 128 Meisterschaftspiele in der höchsten Spielklasse. 36 Siegen der Austria standen 67 Niederlagen und 31 Unentschieden gegenüber bei einem Torverhältnis von 157:255 [1].

Meisterschaften

siehe: Meisterkader des SV Austria Salzburg

Bekannte Spieler

Bekannte Trainer

Titel und Erfolge

Titel

  • 3x österreichischer Meister: 1994, 1995, 1997
  • 3x Supercup-Sieger: 1994, 1995, 1997
  • 1x ÖFB-Hallen-Cup-Sieger: 1999
  • 1x Sieger des Wiener Stadthallenturniers: 1970
  • 2x Salzburger Landescupsieger: 1937, 1959

Weitere Erfolge

  • 1x UEFA-Cup-Finalist: 1994
  • 1x Teilnahme an der Hauptrunde der Champions League: 1994/95
  • 1x Mitropa-Cup-Finalist: 1971
  • 3x österreichischer Vizemeister: 1971, 1992, 1993
  • 4x österreichischer Pokalfinalist: 1974, 1980, 1981, 2000

Präsidenten

Weblink

Quelle

Einzelnachweise