Salzburger Hochschulwochen: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | * 2006: [[Walter Kasper]] | ||
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| + | * 2019: [[Karl-Josef Kuschel]] | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
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| − | * | + | * SALZBURGWIKI |
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Aktuelle Version vom 29. November 2024, 19:48 Uhr
Die Salzburger Hochschulwochen finden seit 1931 in der Stadt Salzburg statt. Als Sommeruniversität konzipiert, sollten sie die Gründung einer katholischen Universität in Salzburg forcieren.
Geschichte
Die Hochschulwochen 1931 bis 1948 sowie 1951 standen unter keinem Generalthema, sondern wurden in Kursen abgehalten. In den anderen Jahren erhielten die Hochschulwochen jeweils ein Thema.
1946 wurden die Salzburger Hochschulwochen am 4. August von Fürsterzbischof Andreas Rohracher im Rahmen einer kirchlichen Feier in der Stiftskirche St. Peter eröffnet.
Die am 31. Juli 1950 beginnenden Hochschulwochen widmeten sich den Themen Philosophie, Psychologie, Gesellschaftslehre, Naturwissenschaft, Pädagogik und Theologie.
Am 8. August 1954 nahmen mehr als 600 Hörer meist aus Deutschland und Österreich an den Salzburger Hochschulwochen teil, in deren Zentrum das Werk des Kirchenlehrers Augustinus stand; Erzbischof Andreas Rohracher forderte die Errichtung einer katholischen Universität in Salzburg.
Am 29. März 1955 wurde das "Akademische Forum Salzburg" gegründet, dem die Internationale Sommerakademie am Mozarteum, die Internationale Sommerakademie für bildende Kunst auf der Festung Hohensalzburg, die Salzburger Hochschulwochen und die Internationalen Ferienkurse für deutsche Sprache und Germanistik angehören.
Theologischer Preis der Salzburger Hochschulwochen
Der Theologische Preis der Salzburger Hochschulwochen wird seit 2006 in Anerkennung des theologischen Gesamtwerks verliehen und ist mit 5000 Euro dotiert.
Preisträger
- 2006: Walter Kasper
- 2007: Johann Baptist Metz
- 2008: Harding Meyer
- 2009: Erich Zenger
- 2010: Christoph Markschies
- 2011: Bruno Forte
- 2012: José Casanova
- 2013: Karl Lehmann
- 2014: Christoph Theobald und Michael Theobald
- 2015: Angelika Neuwirth
- 2016: Aleida Assmann, Jan Assmann
- 2017: Eberhard Schockenhoff
- 2018: Hans Joas
- 2019: Karl-Josef Kuschel
Quellen
- SALZBURGWIKI