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| | [[Datei:Stolperstein Familie Spiegel.jpg|miniatur|Stolperstein für Baruch und Therese Spiegel in der [[Faberstraße]] Nr. 11]] | | [[Datei:Stolperstein Familie Spiegel.jpg|miniatur|Stolperstein für Baruch und Therese Spiegel in der [[Faberstraße]] Nr. 11]] |
| − | '''Bela Baruch Spiegel''' (* [[10. April]] [[1872]] in Kaisersdorf, Komitat Sopron, Ödenburg, Ungarn; † [[28. Oktober]] [[1942]] in Theresienstadt (ermordet) und seine Frau '''Therese Spiegel''' (* [[20. August]] [[1878]] in Edelsthal bei Kittsee, Komitat Moson, Wieselburg, Ungarn; † [[1942]] im [[Vernichtungslager Treblinka]] (ermordet)) waren [[Juden|jüdische]] Opfer des [[Nationalsozialismus]] in der [[Stadt Salzburg]]. | + | '''Bela Baruch Spiegel''' (* [[10. April]] [[1872]] in Kaisersdorf, Komitat Sopron, Ödenburg, [[Ungarn]]; † [[28. Oktober]] [[1942]] in Theresienstadt ermordet) und seine Frau '''Therese Spiegel''' (* [[20. August]] [[1878]] in Edelsthal bei Kittsee, Komitat Moson, Wieselburg, Ungarn; † [[1942]] im [[Vernichtungslager Treblinka]] ermordet)) waren aus Salzburg deportierte [[Juden|jüdische]] [[NS-Opfer|Opfer]] des [[Nationalsozialismus]]. |
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| | ==Leben== | | ==Leben== |
| − | Bela Spiegel war Kaufmann und betrieb gemeinsam mit seiner Frau Therese ein Antiquitätengeschäft in der [[Getreidegasse]] 34. Er war Vorstandsmitglied der [[Israelitische Kultusgemeinde Salzburg|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg]]. Das Paar hatte einen Adoptivsohn, Ladislaus. Die Familie lebte in einer bürgerlichen Wohnung im [[Andräviertel]], [[Faberstraße]] 11. | + | Bela Spiegel war Kaufmann und betrieb gemeinsam mit seiner Frau Therese ein Antiquitätengeschäft in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Getreidegasse]] 34. Er war Vorstandsmitglied der [[Israelitische Kultusgemeinde Salzburg|Israelitischen Kultusgemeinde Salzburg]]. Das Paar hatte einen Adoptivsohn, Ladislaus. Die Familie lebte in einer bürgerlichen Wohnung im [[Andräviertel]], [[Faberstraße]] 11. |
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| − | In der Nacht von [[9. November|9.]] auf [[10. November]] [[1938]] ([[Novemberpogrom]]) wurde ihr Geschäft geplündert und zerstört. Die Familie musste ihre Wohnung, die ein nationalsozialistischer Schul- und Blockwart beanspruchte, räumen. Das Ehepaar Spiegel flüchtete nach Wien, wo sie im 2. Bezirk, Große Stadtgutgasse 18, wohnte. Von dort wurden sie, gemeinsam mit dem ebenfalls aus dem Andräviertel stammenden Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Ludwig und Emilie Fischer|Fischer]] am [[14. Juli]] 1942 nach Theresienstadt deportiert. | + | In der Nacht von [[9. November|9.]] auf [[10. November]] [[1938]] ([[Novemberpogrom]]) wurde ihr Geschäft geplündert und zerstört. Die Familie musste ihre Wohnung, die ein nationalsozialistischer Schul- und Blockwart beanspruchte, räumen. Das Ehepaar Spiegel flüchtete nach [[Wien]], wo sie im 2. Bezirk, Große Stadtgutgasse 18, wohnte. Von dort wurden sie, gemeinsam mit dem ebenfalls aus dem Andräviertel stammenden Ehepaaren [[Heinrich und Klara Aninger|Aninger]] und [[Ludwig und Emilie Fischer|Fischer]] am [[14. Juli]] 1942 nach Theresienstadt deportiert. |
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| − | Bela Spiegel wurde dort am 28. Oktober 1942 ermordet. Seine Frau Therese wurde am [[21. September]] 1942 gemeinsam mit den ebenfalls aus Salzburg vertriebenen [[Amalie Rosenfeld]], [[Anna Pollak]] und [[Anna Stuhly]] nach Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurde. | + | Bela Spiegel wurde dort am 28. Oktober 1942 ermordet. Seine Frau Therese wurde am [[21. September]] 1942 gemeinsam mit den ebenfalls aus Salzburg vertriebenen [[Amalie Rosenfeld]], [[Anna Pollak]] und [[Anna Stuchly]] nach Treblinka deportiert, wo sie ermordet wurde. |
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| | Bela Baruchs Bruder Albert Spiegel, dessen Ehefrau Katharina und ihren Sohn Armand, die eine Zeit lang in Salzburg und zuletzt in Wien lebten, wurden am [[15. Juni]] 1942 in [[Maly Trostinec]] ermordet. Über das Schicksal ihres Adoptivkindes ist nur bekannt, dass Ladislaus im November 1938 in Dachau inhaftiert war und mit der Auflage, das Land zu verlassen<!--da fehlt was-->. Gewiss ist lediglich, dass er bis November 1938 in Salzburg und bis April 1939 in Wien gemeldet war. | | Bela Baruchs Bruder Albert Spiegel, dessen Ehefrau Katharina und ihren Sohn Armand, die eine Zeit lang in Salzburg und zuletzt in Wien lebten, wurden am [[15. Juni]] 1942 in [[Maly Trostinec]] ermordet. Über das Schicksal ihres Adoptivkindes ist nur bekannt, dass Ladislaus im November 1938 in Dachau inhaftiert war und mit der Auflage, das Land zu verlassen<!--da fehlt was-->. Gewiss ist lediglich, dass er bis November 1938 in Salzburg und bis April 1939 in Wien gemeldet war. |
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| | ==Quelle== | | ==Quelle== |
| − | * [http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Spiegel,Bela+Baruch Stolpersteine: Bela und Therese Spiegel] | + | * [https://www.stolpersteine-salzburg.at/stolperstein/spiegel_bela-baruch/ Stolpersteine: Bela und Therese Spiegel] |
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| | {{SORTIERUNG: Spiegel, Bela und Therese}} | | {{SORTIERUNG: Spiegel, Bela und Therese}} |
| − | [[Kategorie:Person|Spiegel, Bela und Therese]] | + | [[Kategorie:Person]] |
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| + | [[Kategorie:NS-Opfer]] |
| − | [[Kategorie:NS-Opfer|Spiegel, Bela und Therese]] | + | [[Kategorie:Zweiter Weltkrieg]] |
| − | [[Kategorie:Zweiter Weltkrieg|Spiegel, Bela und Therese]] | |
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