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Nach der Volksschule absolvierte Witternigg eine Lehre als Hutmacher und übte nach der Gesellenprüfung diesen Beruf in [[Wien]] aus. Als außerordentlicher Hörer an der Universität Wien befasste er sich mit Nationalökonomie und Geschichte.
Nach der Volksschule absolvierte Witternigg eine Lehre als Hutmacher und übte nach der Gesellenprüfung diesen Beruf in [[Wien]] aus. Als außerordentlicher Hörer an der Universität Wien befasste er sich mit Nationalökonomie und Geschichte.


Wohl nach seinem Militärdienst ([[1902]]) übersiedelte er nach Salzburg, wo er [[1904]] Mitbegründer sowie von [[1907]] bis [[1911]] und von [[1918]] bis [[1920]] [Chef-]Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung [[Salzburger Wacht]]wurde.
Wohl nach seinem Militärdienst ([[1902]]) übersiedelte er nach Salzburg, wo er [[1904]] Mitbegründer sowie von [[1907]] bis [[1911]] und von [[1918]] bis [[1920]] [Chef-]Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung "[[Salzburger Wacht]]" wurde.


Von 1907 an bekleidete Witternigg auf Landesebene wichtige Parteifunktionen und von 1918 bis [[1934]] öffentliche Ämter in der Landes- und Gemeindepolitik, meist zugleich als [[Landtagsabgeordneter|Mitglied]] des [[Salzburger Landtag|Landtages]] und des [[Salzburger Gemeinderat]]es.  
Von 1907 an bekleidete Witternigg auf Landesebene wichtige Parteifunktionen und von 1918 bis [[1934]] öffentliche Ämter in der Landes- und Gemeindepolitik, meist zugleich als [[Landtagsabgeordneter|Mitglied]] des [[Salzburger Landtag|Landtages]] und des [[Salzburger Gemeinderat]]es.  
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Er war ein temperamentvoller Redner und unermüdlicher Agitator, berüchtigt wegen seiner klassenkämpferischen Attacken, gleichwohl in Sachfragen ein konsensfähiger Realpolitiker.
Er war ein temperamentvoller Redner und unermüdlicher Agitator, berüchtigt wegen seiner klassenkämpferischen Attacken, gleichwohl in Sachfragen ein konsensfähiger Realpolitiker.


Josef Witternigg war verheiratet mit der sozialdemokratischen Politikerin [[Anna Witternigg]] (* [[1890]]; † [[1967]]).
Josef Witternigg war verheiratet mit der sozialdemokratischen Politikerin [[Anna Witternigg]] (* [[1890]]; † [[1967]]). Die spätere Salzburger [[Landeskonservator]]in Dr. [[Margarethe Demus-Witternigg]] (* 1911; † 1951) war seine Tochter.


Als er am [[2. März]] 1937 zu Grabe getragen wurde, geleiteten 2 000 Menschen den mit roten Blumen geschmückten Sarg, und Franz Peyerl hielt die Grabrede.
Als er am [[2. März]] 1937 zu Grabe getragen wurde, geleiteten 2 000 Menschen den mit roten Blumen geschmückten Sarg, und Franz Peyerl hielt die Grabrede.
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== Quellen ==
== Quellen ==
* [http://www.stolpersteine-salzburg.at/de/orte_und_biographien?victim=Witternigg,Josef Stolperstein: Josef Witternigg]
* [https://www.stolpersteine-salzburg.at/stolperstein/Witternigg,Josef Stolperstein: Josef Witternigg]
* [[Richard Voithofer]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Verlag Böhlau. Wien 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2 S. 257.
* [[Richard Voithofer]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Verlag Böhlau. Wien 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2 S. 257.
* [[Heinz Dopsch]], [[Robert Hoffmann]]: [[Salzburg. Die Geschichte einer Stadt.]], 2. aktualisierte Auflage. Salzburg, [[Verlag Anton Pustet]] Wien/München 2008, ISBN 978-3-7025-0598-1. S. 533, 537, 544.
* [[Heinz Dopsch]], [[Robert Hoffmann]]: [[Salzburg. Die Geschichte einer Stadt.]], 2. aktualisierte Auflage. Salzburg, [[Verlag Anton Pustet]] Wien/München 2008, ISBN 978-3-7025-0598-1. S. 533, 537, 544.