Baugeschichte Tauernkraftwerke Kaprun: Unterschied zwischen den Versionen

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== Unglücke ==
== Unglücke ==
Viele Opfer waren auch durch Steinschläge oder [[Lawine]]n zu beklagen. Bei einem Steinschlag wurden am [[26. Februar]] [[1952]] sechs Arbeiter getötet. Am Montag, den [[5. Dezember]] [[1955]], löste sich kurz nach 16 Uhr unter ohrenbetäubenden Getöse vom 3 066 m ü. A. [[Grieskogel]] westlich oberhalb des [[Stausee Mooserboden]] eine 100 m breite und 400 m lange Press-Schnee[[lawine]], die 18 Arbeiter beim sogenannten Ebmattenstollen mit sich riss und verschüttete. Über 200 Mann [[Gendarmerie]], [[Bergrettung|Bergretter]] und Werksarbeiter wurden in kurzer Zeit zur Unglücksstelle gebracht. Bis Dienstagabend konnten zehn Personen nur tot geborgen werden und drei lebend. Fünf Arbeiter wurden dann am Mittwoch, [[7. Dezember]] nur mehr tot geborgen.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=0j848lLOwpD%2Bc1u3cwKgN69lObzLXQju0DqfmvbsrWM4NA5Van8TMiyCetSP1%2FGJyQuOFc%2BU0f2RrrAo%2Bi%2B5n%2B3Up1p2yYsS7uqEdJLhZU4bt357luDKvmsNJnoG95f%2B&id1=19551207_09&q=Tauernkraftwerke#sn-archiv-9 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]" vom 7. Dezember 1955, Seite 7</ref>


Viele Opfer waren auch durch Steinschläge oder [[Lawine]]n zu beklagen. Bei einem Steinschlag wurden am [[26. Februar]] [[1952]] sechs Arbeiter getötet.  Am [[5. Dezember]] 1955 gab es bei einem Lawinenabgang 15 Tote. Insgesamt 161 Menschen verloren während der Bauzeit ihr Leben. Ihnen zum Gedenken wurde westlich der [[Moosersperre]] die [[Heidnische Kirche (Mooserboden)|Heidnische Kirche]] als Gedenkstätte errichtet.
Insgesamt 161 Menschen verloren während der Bauzeit ihr Leben. Ihnen zum Gedenken wurde westlich der [[Moosersperre]] die [[Heidnische Kirche (Mooserboden)|Heidnische Kirche]] als Gedenkstätte errichtet.
 
== Weblinks ==
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380517&query=%22Sieberer-Sch%c3%bctzen%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. Mai 1938, Seite 1: "Göring beginnt die Arbeit am Tauernkraftwerk", ein ausführlicher Bericht über den Spatenstich
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=san&datum=19530320&query=%22Schranne%22&ref=anno-search&seite=5 ANNO], "[[Salzburger Nachrichten]], Ausgabe vom 20. März 1953, Seite 5: "Umbruch der Natur in Kaprun. Vollendung des Möllstollens bis 20. April. Kärntner Gletscherwasser fließt nach Salzburg. Neue Gestalt der Drossensperre. Besuch im winterlichen Reich der Energie-Giganten."


== Quellen ==
== Quellen ==
* Website [[Oberpinzgau]] [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger Land]]
* Website [[Oberpinzgau]] [[Salzburg (Bundesland)|Salzburger Land]]
* Homepage Tauerntouristik
* Homepage Tauerntouristik
* Salzburgwiki-Beiträge
* SALZBURGWIKI-Beiträge
* Buch ''Tauernkraftwerke Glockner-Kaprun'', J. Götz, 1958  
* Buch ''Tauernkraftwerke Glockner-Kaprun'', J. Götz, 1958  
* [[Margit Reiter|Reiter, Margit]], Das Tauernkraftwerk Kaprun in NS-Zwangsarbeit in der Elektrizitätswirtschaft der "Ostmark", 1938 - 1945, HG Rathkolb, Oliver und Freund, Forian, Verlag Böhlau, Wien 2002
* [[Margit Reiter|Reiter, Margit]], Das Tauernkraftwerk Kaprun in NS-Zwangsarbeit in der Elektrizitätswirtschaft der "Ostmark", 1938 - 1945, HG Rathkolb, Oliver und Freund, Forian, Verlag Böhlau, Wien 2002


== Weblink ==
* [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19380517&query=%22Sieberer-Sch%c3%bctzen%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 17. Mai 1938, Seite 1: "Göring beginnt die Arbeit am Tauernkraftwerk", ein ausführlicher Bericht über den Spatenstich
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
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