Clemens Maria Hutter: Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. phil. '''Clemens Maria Hutter''' (* [[8. August]] [[1930]] in Innsbruck, [[Tirol]]; † [[31. Jänner]] [[2022]]) war Journalist, Buchautor und [[René-Marcic-Preis]]träger.
[[Datei:Clemens Hutter 21.7.2021 am Prebersee.jpg|mini|Clemens Maria Hutter am 21. Juli 2021 am [[Prebersee]].]]
[[Datei:Klonner Hutter.jpg|thumb|MMag. [[Gerald Klonner]], Verlagsleiter [[Verlag Anton Pustet]] (links) und Clemens M. Hutter anlässlich seiner Buchprästentation [[Verewigt in Salzburg]] am 27. Mai 2010 in der [[DomBuchhandlung]].]]
Dr. phil. '''Clemens Maria Hutter''' (* [[8. August]] [[1930]] in Innsbruck, [[Tirol]]; † [[31. Jänner]] [[2022]] in der [[Stadt Salzburg]]) war Journalist, Buchautor und [[René-Marcic-Preis]]träger.


==Leben==
== Leben ==
Hutter studierte Philosophie, Politologie und Volkskunde in Innsbruck, Wien und in den USA. Bereits [[1958]] arbeitete er vorübergehend für die [[Salzburger Nachrichten]]. Danach zog es ihn aber in die Vereinigten Staaten und nach Lateinamerika. Nach seiner Rückkehr nach [[Salzburg]] wechselte er in die außenpolitische Redaktion der Salzburger Nachrichten, die er von [[1969]] bis [[1995]] leitete. Zuletzt war er auch als stellvertretender Chefredakteur tätig.
Hutter studierte Philosophie, Politologie und Volkskunde in Innsbruck, Wien und in den USA. Bereits ab [[1. Juni]] [[1957]] arbeitete er vorübergehend für die [[Salzburger Nachrichten]]. Danach zog es ihn aber in die Vereinigten Staaten und nach Lateinamerika. Nach seiner Rückkehr nach Salzburg [[1961]] wechselte er in die außenpolitische Redaktion der Salzburger Nachrichten, die er von [[1969]] bis [[1995]] leitete. Zuletzt war er auch als stellvertretender Chefredakteur tätig.


Seine Markenzeichen waren stets eine klare Linie und brillante Formulierkunst. Zugleich engagierte sich der passionierte Bergsteiger, Skiläufer und Ausdauersportler für Natur- und Umweltschutz und schrieb eine Reihe politischer und landeskundlicher Bücher. Hutters Arbeit als Buchautor ist mit dem Ausscheiden aus den SN noch intensiver geworden. Insgesamt rund 50 Bücher zu so unterschiedlichen Themen wie Totalitarismus, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wandern und Alpinistik, darunter zehn Bildbände, sind erschienen. Besonders große Erfolge feierte er mit seinen Sportbüchern ("Wedeln") und seinem publizistischen Engagement für den [[Nationalpark Hohe Tauern]].
Seine Markenzeichen waren stets eine klare Linie und brillante Formulierkunst. Zugleich engagierte sich der passionierte Bergsteiger, Skiläufer und Ausdauersportler für Natur- und Umweltschutz und schrieb eine Reihe politischer und landeskundlicher Bücher. Hutters Arbeit als Buchautor ist mit dem Ausscheiden aus den SN noch intensiver geworden. Insgesamt rund 50 Bücher zu so unterschiedlichen Themen wie Totalitarismus, Wirtschafts- und Sozialgeschichte, Wandern und Alpinistik, darunter zehn Bildbände, sind erschienen. Besonders große Erfolge feierte er mit seinen Sportbüchern ("Wedeln") und seinem publizistischen Engagement für den [[Nationalpark Hohe Tauern]].


[[1982]] wurde Clemens M. Hutter als Leiter des außenpolitischen Ressorts der Salzburger Nachrichten mit dem René-Marcic-Preis des [[Land Salzburg|Landes Salzburg]] ausgezeichnet.
== Preise ==
[[1982]] René-Marcic-Preis als Leiter des außenpolitischen Ressorts der Salzburger Nachrichten mit dem René-Marcic-Preis des [[Land Salzburg (Bundesland)|Landes Salzburg]] ausgezeichnet.


==Werke==
[[1989]] Konrad Lorenz Preis gemeinsam mit Peter Hasslacher, Peter Nindl, Organisatoren und Referenten des Symposiums "Transitland Österreich am Beispiel Pyhrn-Autobahn
Eine Auswahl der in den letzten Jahren erschienenen Bücher:
 
== Lebensgeschichte ==  
Text von Clemens M. Hutter, zitiert aus
 
"Das war unser Zeit in der Stadt Salzburg...
 
"Bleib gesund und neugierig!"
 
Meine Eltern sind kurz nach meiner Geburt mit mir nach Salzburg übersiedelt. [[Datei:Im Alter von 2 Jahren 1932.jpg|mini|[[Clemens M. Hutter]] (1932)]]
Sie zogen in ein Haus der Brunnhausgasse. Mein Vater arbeitete für die Salzburger Landesregierung. Mir ist in Erinnerung, dass er nach dem
Krieg unter anderem die fehlerhaften Verträge für die agrarischen Kleinseilbahnen,
die während der Nazizeit abgeschlossen worden waren, zu
erneuern hatte.
 
Meine Kindheit verlief - entsprechend den turbulenten Zeiten - spannend.
Ich habe selten anderen Kindern etwas geneidet, obwohl ich - und
ebenso die anderen - damals bei weitem nicht das bekommen haben, was
wir uns gewünscht hätten. Der Horizont unserer Wünsche war ohnehin
sehr bescheiden, weil wir nicht viel kannten. Einen Roller zu haben, war
schon etwas Besonderes. Dabei war ich auch mit einem zufrieden, der
keine aufblasbaren Reifen hatte. Die Brunnhausgasse war damals noch
geschottert. Das heißt, es ging mit oder ohne Lufträder schlecht mit dem
Roller zu fahren.
 
Politik hat mich als Kind nicht interessiert. Trotzdem habe ich die Ermordung
von Engelbert Dollfuß mitbekommen. Ich war zwar erst vier
Jahre alt und hatte von ihm schon gehört, der für mich gleich nach dem
lieben Gott einzuordnen war. Mein Vater kam eines Tages nach Hause
und berichtete, dass Dollfuss ermordet worden sei. Unter Mord habe ich
mir etwas sehr Scheußliches vorgestellt. Ich kannte den Begriff bisher
nur aus der Bibel. Der Moment der Erschütterung war bei mir aber sehr
kurz. Damals ist für mich auch der Begriff "Nazi" aufgetaucht. Ich erhielt
den Eindruck, dass die Nazis all das bekämpfen, was für uns wichtig
war, insbesondere unseren Glauben. Die wenig zimperlichen Praktiken
der Heimwehr waren mir nicht bekannt. 1933 hatten wir in Österreich
eine Arbeitslosenrate von 26% Außerdem waren weniger als 10% Frauen
- abgesehen von Bäuerinnen - in den beruflichen Arbeitsprozess integriert.
Bis 1938 hat sich das nur wenig gebessert. Das heißt, wenn der
Familienvater die Arbeit verloren hatte, hing die gesamte Familie in der
Luft. So kann ich mich noch an viele Bettler erinnern, die unter unseren
Fenstern vorbeizogen. Viele von ihnen hatten ein Musikinstrument dabei,
auf dem sie einfache Lieder spielten. Wenn diese auf der Straße zu
hören waren, gingen Fenster auf, und oft wurde ein in Papier gewickeltes
Zehngroschenstück hinausgeworfen. Die Geigenspieler fiedelten mit
Vorliebe das Lied "Mei Muata war a Weanerin".
 
1936 trat ich in die Volksschule Nonntal ein. Von der Brunnhausgasse
zur Volksschule ging es immer leicht bergab, was bedeutete, dass der
Rückweg stetig bergauf führte. Das war insbesondere zur Zeit der Mittagshitze
mühsam. Meine Familie war streng katholisch. Ich wurde schon
mit sieben Jahren Ministrant und habe jeden Tag um halb sieben in der
Früh in Nonntal ministriert. Ich bekam immer ein Frühstück mit, das ich
im Pfarrhof zu mir nahm. Von dort ging es direkt in die Schule. Diese
Gewohnheit behielt ich bis zur Matura bei. Während der Nazizeit war das
für mich eine Form des Exhibitionismus:"Ich trau mir des, ich tue des!"
Ich hatte in der Volksschule in Lesen und Schreiben immer schlechte
Noten. Ständig sagte man mir:,,Du musst mehr üben! Du musst fleißiger
sein!" Damals kannte man Legasthenie nicht, unter der ich auch heute
teilweise noch leide. So bestand der Alltag für mich darin, meine Aufgaben
zu machen und möglichst viel Zeit zum Spielen zu haben. Ich lebte in
einer Gegend mit sehr vielen Kindern, und in unseren diversen Gruppen
ging es immer hoch her.
 
Ich erinnere mich lebhaft an den 12. oder 13. März, wie deutsche Truppen durch unsere Gasse marschierten.
Ich war verblüfft, dass fast alle Fenster in der ganzen Gasse mit der
Hakenkreuzfahne geschmückt waren. Umgekehrt gab es 1945 kaum ein
Fenster ohne weiße Fahne. Wir wohnten im höchst gelegenen Haus an
der [[Brunnhausgasse]], dem sogenannten "Beamtenhaus". Dort zweigte
die Privatstraße zur [[Villa Warsberg]] ab, die sogleich als Residenz für den
Gauleiter beschlagnahmt wurde. Mein Vater wurde wegen seiner Gesinnung
nach Erfurt strafversetzt. Meine Eltern waren sich einig, dass die
Familie nicht mit übersiedeln sollte. Das war, wie sich im Nachhinein
herausgestellt hat, ein wahres Glück. Denn sonst wäre ich in der DDR
aufgewachsen. Eineinhalb Jahre später begann der Krieg, und Vater
musste einrücken.
 
Nach dem Beginn der Luftangriffe auf Salzburg im Oktober 1944 standen
im Keller immer zwei Koffer mit dem Nötigsten gepackt. Bei Fliegeralarm
luden wir diese Koffer auf ein kleines Leiterwagerl und hasteten
auf der Privatstraße hinauf zum Warsberg. Der Gauleiter hatte nämlich
hinter der Villa einen Luftschutzstollen unter die Richterhöhe graben
lassen und dort durften die Leute aus der nächsten Umgebung auch
Schutz suchen. Weil ich mit vierzehn Jahren der älteste Bub war, wurde
ich zum "Melder" ernannt. Sonst gab es nur mehr Männer über sechzig.
Ich erhielt eine blaue Armbinde mit einem weißen "M". Meine Aufgabe
war es, nach einem Bombenangriff zu schauen, was passiert ist und -
für den Fall, dass es keine technische Verbindung gab - entsprechende
Nachrichten zu überbringen. Einmal hieß es, in der Altstadt habe es viele
Bombentreffer gegeben. Ich bin über das "Bürgermeisterloch" und das
"Schartentor" zur Mittelstation der Festungsbahn gehastet, und da sah
ich, dass die Domkuppel weg war. Ich war entsetzt, dass man eine Kirche
bombardiert hatte. Damals wusste ich nicht, dass sich daneben die Telegrafenzentrale
befand, die wahrscheinlich getroffen werden sollte. Auf
unserer Seite des Mönchsbergs sind wir glimpflich davongekommen. Es
gab nur ein paar Krater in den Wiesen und einen Treffer im Weiher
der Villa Bertha. Davon profitierten wir insofern, weil das Wasser beim
Schwimmen nun tiefer geworden war und wir kaum mehr von Schlingpflanzen
behindert wurden.
 
Der Gauleiter ließ sich bei Fliegeralarm immer aus der Stadt herausfahren,
weil er hier auch seine Kommandozentrale hatte. Er grüßte alle
Leute mit "Heil Hitler" und wurde ebenso zurückgegrüßt. Mit einer Ausnahme:
Meine Mutter erwiderte seinen Gruß geradezu provokant mit
"Grüß Gott" Bei einem der letzten Bombenangriffe war sie fast erheitert
und erzählte mir, dass sie wieder gegrüßt hätte:,,Grüß. Gott, Herr Gauleiter!''
Daraufhin habe er auch zurückgegrüßt:,,Grüß. Gott!"·
 
Die gefährlichsten Leute im dritten Reich waren nicht die
von der Gestapo, sondern die Blockwarte in den Städten.
Am Land funktionierte dieses Bespitzelungssystem nicht. Die Blockwarte
hatten ihre Augen und Ohren überall. Was ich aus dieser Zeit mitgenommen
habe, war:,,Mund halten! Mund halten! Mund halten!" Denn
das Spitzelsystem der Blockwarte und Gestapo hatte zum Ziel, den "Kitt"
einer Gesellschaft, ein gewisses Urvertrauen zum Nächsten, aufzulösen
und durch Misstrauen zu ersetzen. Das machte Verschwörungen gegen
die Nazis hoch riskant und erklärt das Machtsystem totalitärer oder
diktatorischer Herrschaft: struktureller Terror von oben. Ich habe einen
meiner Onkel nach den militärischen Katastrophen von Stalingrad und
EI Alamein ertappt, wie er den Feindsender BBC abgehört hatte. Das
war bei meinem Großvater im Unterinntal, wo ich im Sommer immer
zwei Monate verbringen durfte. Ich war hellauf begeistert. Der Onkel
hatte an der Wohnzimmertür eine große Landkarte angeheftet, wo er
mit Nadeln und Faden den aktuellen Frontverlauf markierte. Ich war
immer schon sehr an Geografie interessiert. So konnte ich feststellen,
dass die Frontverläufe zu den offiziellen Angaben um bis zu 200 km divergierten.
Mein Onkel meinte, das sei völlig klar, weil man offiziell nur
das hörte, was der "Klumpfuss", gemeint war Goebbels, vorgab. Auch
meine Großmutter in Bruck besaß ein Radio, einen "Volksempfänger".
Sie erlaubte mir das Gerät einzuschalten. Ich hatte von meinem Onkel
schon Erfahrung und drehte an den Knöpfen herum, um auf BBC oder
Radio Beromünster zu stoßen: Da sagte meine Großmutter zu mir: ,,Da
kanns't drehen, was du willst, du kriags't allweil nur Radio Salzburg."
Da wurde mir als erst Dreizehnjährigem schlagartig klar, dass das Aus-
maß und Qualität der Information von dem bestimmt wird, der an der
Informations-Schleuse sitzt.
 
Um mir klar zu machen, dass man ja nie darüber reden soll, hat mir der
Onkel ein Beispiel erzählt: Ein Lehrer kam in eine Klasse und sprach über
ein nettes Radioprogramm, fragte, wer das kennt und sang die Kennmelodie
dieses Senders vor. Es handelte sich um die Kennmelodie von
BBC. Drei Schüler zeigten auf. Am nächsten Tag tauchte die Gestapo
bei diesen drei Familien auf. Das Hören eines Feindsenders an sich war
ja noch nicht so gefährlich. Häufig kam man mit einer Beschlagnahme
des Geräts und einer Verwarnung davon. Gefährlich war das Weitererzählen
des Gehörten. Das wurde als Wehrkraftzersetzung gewertet und
konnte mit dem Tod bestraft werden. Ich habe bei jeder Gelegenheit
Feindsender gehört und kam mir schon wie eine Art Geheimnisträger
vor. Ich konnte schon recht gut unterscheiden: Was ist Propaganda, was
ist Hetze, was ist systematische Lügerei? Das hat mich für mein weiteres
Leben geprägt, und nach diesen gewonnenen Erkenntnissen weiß ich
auch heute noch mit Wahlpropaganda umzugehen.
 
Seit der Universität hat mich das Thema Totalitarismus sehr beschäftigt.
So war etwa am Beispiel Lenin zu sehen, wie Agitation und Propaganda
funktionieren: Man zimmert sich eine Ideologie zurecht und baut dann
dazu einen Kontroll-, sprich Terrorapparat auf. Im Dritten Reich war
es ja auch nicht anders. Etwa 300.000 Spione und Spitzel bezogen aus
dieser Tätigkeit einen Nebenverdienst. So wusste niemand, wem man
was sagen darf. Wenn Misstrauen und Propaganda zusammenkommen,
ist das Ergebnis klar.
 
Ich gehörte bis zum Alter von vierzehn Jahren zum "Jungvolk".
Trotz meiner fast exhibitionistisch praktizierten Religiosität genoss ich
dort Achtung, weil man mich in meiner Sportlichkeit brauchte. So habe
ich bei diversen Wettkämpfen immer irgendwelche Nadeln gewonnen.
Obwohl es dort recht lustig war, ließ ich mich aufgrund der Verankerung
in meiner Familie und im Glauben nie vereinnahmen.
 
Nach dem Einmarsch der Amerikaner kam nach wenigen Tagen ein Soldat
zur Prüfung in unser Haus, ob es zur Unterbringung amerikanischer
Soldaten geeignet sei. Die Amerikaner hatten nämlich die Villa Warsberg
beschlagnahmt und zur Residenz des Generals gemacht. Und da brauchte
es Wachmannschaften an der Abzweigung der Privatstraße hinauf.
Wir waren zur damaligen Zeit an die zwanzig Kinder im Haus. Eine Dame
im Haus sprach - mehr schlecht als recht - Englisch. Sie übersetzte uns
dann, dass der Offizier gesagt habe, das seien zu viele Kinder. Sie würden
sich etwas Anderes suchen. So blieben wir in unseren Wohnungen und
freundeten uns sehr bald mit den Wachsoldaten an. Die waren immer
freigebig mit Kaugummi oder Schokolade. Ich brauchte etwas ganz anderes,
nämlich Pickzeug für das Fahrrad. Es war schon schwierig genug,
dem Soldaten mit meinen mangelhaften Englischkenntnissen deutlich
zu machen, was ich mir von ihm erhoffte. Als er es dann doch verstand,
brachte er mir tatsächlich Pickzeug, allerdings für Autos. Mit entsprechender
Bastelarbeit machte ich mein Fahrrad wieder fahrfähig.
Gleich nach dem Krieg habe ich mich den Pfadfindern angeschlossen
 
Ich konnte daher den Unterschied zum "Jungvolk" der Nazis sehr gut
einschätzen: Bei den Pfadfindern war die freie Entfaltung möglich,
beim Jungvolk handelte es sich um bewusste Manipulation. Ich habe die
Pfadfinderzeit sehr genossen. Wir hatten einen hervorragenden Führer,
Axel Stachowitsch. Er gründete später das Werkschulheim Felbertal. Von
den dort gelernten Regeln habe ich mir für mein ganzes weiteres Leben
mitgenommen: Ein Pfadfinder tut seine Pflicht, macht nichts halb und
verrichtet jeden Tag eine gute Tat. Dazu zählt sicher auch ein freundliches
Wort.
 
Als Legastheniker konnte ich schlecht lesen und schreiben,
weshalb mir immer gepredigt wurde:,,Üb mehr!'' Das waren keine guten
Voraussetzungen für mich im Staatsgymnasium. Besonders in Griechisch
kam auch noch eine neue Schrift dazu. Ich war daher eher ein durchschnittlicher
Schüler. Meine Eltern schickten mich deshalb zwei Jahre in
die Hauptschule, weil sie mich nicht reif genug für das Gymnasium hielten.
Aber das Problem war nicht meine Reife, sondern die Legasthenie.
Sie trauten mir nie zu, Latein zu schaffen, aber es ist schließlich doch
gegangen. Dann sperrte 1946 das Borromäum (erzbischöfliches Gymnasium)
wieder auf, und zu meinem Glück gab es auch eine fünfte Klasse.
Wir waren nur zwölf Schüler da. Daher wurden wir intensiv betreut
und kamen praktisch jede Stunde dran, und ich entwickelte mich vom
durchschnittlichen zum Vorzugsschüler. So war die Schule kein Problem
mehr für mich und ich hatte Zeit für den Sport. Ich ging damals schon
gern auf den Berg, aber die Anreise war meist das große Problem. Deshalb
war mein Aktionsradius sehr eingeschränkt.
 
Ich maturierte 1950 und ging nach Innsbruck, um Sport und Germanistik zu studieren.
In Sport war gleich am Ende des ersten Semesters ein Schikurs in St.
Christoph am Arlberg zu machen. Mit einem Tiroler Freund waren wir
uns einig, wir wollten in die Schilehrerausbildung kommen. Der Chef
der Ausbildung am Arlberg war Prof. Kruckenhauser.
[[Datei:Schilehrer St Christoph am Arlberg ca 1955.jpg|mini|Clemens M. Hutter als Schilehrer in St. Christoph am Arlberg ca. 1955]]
Er fragte unseren
Professor an der Uni, ob er jemand Geeigneten wüsste. Der nannte uns
beide, Hoppichler und Hutter - meine Schikarriere begann. Das Schifahren
hat mir später sehr viel gebracht.
 
Germanistik habe ich nach drei Semestern "geschmissen" (aufgegeben).
Anlass war eine Seminararbeit über das althochdeutsche "sunu fatarungo"
aus dem Hildebrandslied. Nachdem ich mich durch die Arbeit
durchgewürgt hatte, ist mir klar geworden:,,Wozu brauche ich diesen
Quatsch?" Ich sattelte daher auf Philosophie um, das in den Anfängen
auch Soziologie und Politikwissenschaften umfasste. Dann ging ich
nach Graz.
 
Zwischendurch bekam ich ein Stipendium für Amerika und
wurde gefragt, wo ich hin möchte. Ich sagte dorthin, wo ich Schifahren
kann. So kam ich nach Vermont im Nordosten der USA, wo es traumhafte
Winter gibt. Mein Englisch war verheerend. Ich dachte mir, an der
Uni werde ich sicher einen Englischkurs machen können. Es stellte sich
heraus, dass unter den 2500 Studenten nur sieben Ausländer waren.
An einen Englischkurs war also nicht zu denken. Da kam mir die Idee,
Spanisch für Anfänger zu nehmen. Ich hatte ja Kenntnisse in Latein,
Italienisch und ein wenig in Französisch. Ich kam im Kurs deshalb gut
mit und habe vor allem damit besser Englisch gelernt. An der dortigen
Universität fand ich gute Freunde, die mir den Tipp gaben, Schikurse
abzuhalten. Ich verdiente so viel Geld damit, dass ich mir das erste Auto
kaufen konnte. Die Fahrprüfung war kurz und einfach, ich hatte keine
Ahnung, ob sich der Motor vorne oder hinten befand. Mit diesem
Auto sind wir zu viert drei Monate durch die USA, Kanada und Mexico
getourt. Hier kamen mir die beim Spanisch/Englischkurs erworbenen
Kenntnisse sehr zugute.
 
Zurück in Europa verschlug es mich nach Wien. Im Winter habe ich mir
als Schilehrer in einer Schischule Geld verdient. In der Mittagspause
unterrichtete ich die Frau eines deutschen Industriellen privat. Als ich
ihr von meiner USA-Zeit erzählte, fragte sie mich, ob ich wieder einmal
ins Ausland wolle. Ich bejahte begeistert. Sie schickte mich schon am
nächsten Tag nach Zürs in das Hotel Edelweiß zu einem Monsieur Ketani
aus dem Libanon. Er suchte einen für den Libanon.
 
So war ich zwei Winter im Libanon Schilehrer.
Hier lernte ich viel über den Nahen Osten nach dem Zusammenbruch
des Osmanischen Reichs. Wir haben hier ja nicht viel mehr über diese
Region mitbekommen als die Gründung Israels und die Konflikte mit den
Arabern. Damals wurde auch mein Interesse am Islam geweckt und ich
begriff die Wurzeln des Nahost-Konflikts. Im Libanon hatte ich den Chef
der Air France für den Nahen Osten jedes Wochenende als Schischüler.
Der machte mich aufmerksam, dass ich aus meinem Flugticket nach
Wien viel mehr herausholen könne. So kam ich einmal über Amman ,
Kairo und Rom nach Wien und ein anderes Mal ähnlich im Mittelmeerraum
herum. Meine angeborene Neugierde brachte mich zum Beispiel
auch zur Felsenstadt Petra im südlichen Jordanien, die damals noch
fast unbekannt war. Durch einen einheimischen Taxifahrer konnte ich
mich ganz alleine in Petra aufhalten mit 200 Schafen samt zwei Hirten.
Ein einzigartiges Erlebnis! Und Schotterstraßen von einem Wadi
zum nächsten in schier endloser Folge. Wir stießen immer wieder auf
Beduinenzelte, bei denen mein Fahrer gerne stehen blieb. Dort erfuhr
ich, was arabische Gastfreundschaft heißt. Die Beduinen hatten noch
nicht viele Ausländer gesehen, begrüßten mich sofort freudig und boten
Tee oder Kaffee und etwas zu essen an. Das Interesse an mir und
meinem Herkommen war groß. Ich habe es damals leider verabsäumt,
Arabisch zu lernen. Gut in Erinnerung ist mir noch die Handbewegung
für "Schwei, schwei" (Zeit lassen), oder andrerseits "yalla, yalla" (Mach
schon, tu weiter).
 
Durch einen Zufall kam ich zu den Salzburger Nachrichten,
[[Datei:SN erster Leitartikel Kopie.jpg|mini]]
nachdem ich mein Studium in Graz abgeschlossen hatte
Ich schrieb einen Artikel zur neuen Schitechnik, dem Wedeln, da ich
eines der ersten Versuchskaninchen von Prof. Kruckenhauser dafür gewesen
war. Am Tag nach Erscheinen rief mich ein Herr [[Wolfgang Schaffler|Schaffler]] vom
[[Residenz Verlag]] an, der meinte, das sei eine "klasse" Geschichte, da sollte
man ein Buch daraus machen. Bei einem Abendessen klärte er mich auf,
wie so ein Buch aussehen könnte. Nach dieser einen Stunde kam ich mir
schon vor wie der geborene Literat. So entstand das Buch übers Wedeln
und war das erste Buch des Residenz Verlags und gleichzeitig mein erstes.
Ein Exemplar gelangte auch in die USA. Von dort erreichte mich eine
Einladung.
 
Beim Schifahren am Arlberg traf ich dann das für mich ideale
"Schihaserl" aus Köln und verliebte mich.
[[Datei:Marietheres Hutter (geb. Haupt).jpg|mini|Marietheres Hutter, geborene Haupt]]
Beim Sandwirt von Andreas
Hofer in Südtirol fiel bei Käse und Wein unsere Entscheidung:,,Wir gehen
nach Amerika!"Vorher heirateten wir. Meine Frau brachte einen VW
in die Ehe mit. Diesen überführten wir per Schiff in die USA. Drei Winter
arbeitete ich dort. Die übrige Zeit sahen wir uns Amerika an. So schaffte
unser VW Käfer die 18.000 km nach Buenos Aires.
1961 kehrten wir nach Salzburg zurück, und ich konnte wieder bei den
Salzburger Nachrichten beginnen. In den eineinhalb Jahren vor dem USA
Aufenthalt war ich nur ein besserer Lehrbub gewesen. Aber jetzt kamen
mir meine Kenntnisse und Erfahrungen aus Süd- und Nordamerika und
dem Orient sehr zugute. So machte mir die Arbeit im Ressort Außenpolitik
große Freude. Die heiklen Themen der Innenpolitik konnte ich mir
ersparen. Die Kluft zwischen hochindustrialisierten und armen Ländern
bot auch so genug Sprengstoff. Einmal erhielt ich eine Einladung nach
Südafrika: Ich tourte vier Monate durch ganz Afrika, wobei ich mir nach
meinen Interessen Kultur, Zivilisation und Volkskunde die einzelnen Stationen
genau aussuchte. Mit diesen Erfahrungen und meiner Ambition,
vor dem Totalitarismus zu warnen, hielt ich es in der Zeitung so: ,,Lasst
mich in Ruhe arbeiten und redet mir nicht drein!"
 
Ich bin mit fünfundsechzig in Pension gegangen
Das genieße ich sehr, weil ich systematisch arbeiten kann, ohne dass mir
Routinearbeiten laufend in die Quere kommen. Meine sportlichen Ambitionen
haben durch den Alterungsprozess natürlich Einschränkungen
erfahren. In Amerika stieß ich das erste Mal auf den Begriff "Joggen".
Damit war das Warm laufen vor einem sportlichen Wettbewerb gemeint.
Bei uns hieß das damals noch Wald- oder Morgenlauf. In den ersten
harten Arbeitsjahren war es mir ein Bedürfnis, täglich Bewegung zu machen.
So bin ich aufs Laufen gekommen und jeden Tag in der Früh fünf
bis zehn Kilometer gejoggt. Die kürzere Strecke bei schlechtem Wetter,
aber eisern täglich. Am Samstag und Sonntag stand jeweils eine Bergtour
am Programm. Der Beruf war dafür ideal, weil der Arbeitsbeginn
um halb zwei am Nachmittag genug Zeit bot. Der Nachteil war, dass ich
meine Kinder an normalen Tagen kaum gesehen habe. Wenn sie von der
Schule heimkamen, musste ich zur Arbeit. Wenn ich am Abend heimkam,
waren sie schon im Bett. Die gemeinsamen Zeiten beschränkten
sich daher auf das Wochenende. Da war es gut, dass meine Frau als
"Nur-Hausfrau" die Familien-Managerin war. Sie hat die Buben erzogen
und mir damit den Rücken freigehalten.
 
Es gab nie größere Differenzen
und die Dauer der Ehe von sechsundfünfzig Jahren spricht ja auch für
sich. Meine Frau stammte aus Köln. Sie hat sich sofort in Salzburg eingewöhnt.
Es dauerte nicht lange, etwa vier bis fünf Jahre, dass sie nie
wieder nach Köln zurückwollte. Die "Kölsche" Mundart hörte man ihr
zwar immer an, aber das war Teil ihrer Identität und war gut so.
Im Sommer unternahm ich die Bergtouren, bei denen meine Frau immer
mitgegangen ist und im Winter die Schitouren. Wir verbrachten
Bergurlaube in den Dolomiten, den Ötztaler Alpen usw. Meine Gattin
verfügte immer über eine gigantische Konstitution, was ich nur durch eine
gute Kondition wettmachen konnte.
 
Vor fünf Jahren fuhr ich bei einer Schitour im Lungau einen Hang im wunderschönen Pulverschnee ab.
Ich übersah eine kleine Rinne und baute einen fürchterlichen Sturz.
Das war der Anlass, die Schier an den berühmten Nagel zu hängen. Die
Ausdauerfähigkeit nimmt von den körperlichen Fähigkeiten im Alter
am langsamsten ab, wenn man sie pflegt. Die Früchte eines Jahrzehnte
lang gepflegten Trainings kann man dann reichlich genießen. Wenn
annähernd Gleichaltrige einen runden Geburtstag feiern, lautet mein
Wunsch:,,Bleib gesund und neugierig!" Also nicht herumsitzen und
,,sumpern", sondern Augen auf und schauen, etwas Gescheites lesen, selektiv
Fernsehen. Es gibt zwei Dinge, die unstillbar sind: die Gier und das
Gehirn. Das Gehirn sucht doch dauernd was zum Fressen. Wenn ich ihm
nichts liefere, kommt die Langeweile und in weiterer Folge vielleicht der
Trübsinn.
 
Ende 2016 (korr. Jörg Hutter 24.Juni 2014) ist meine Frau verstorben. Ich bemühe mich das rational zu
erfassen, denn jede Geburt ist doch ein Todesurteil mit verzögerter Vollstreckung.
Ich bin jetzt sechsundachtzig, habe viel Vergangenheit und
wenig Zukunft. Klar, dass man in diesen umfangreichen Erinnerungen
gerne wühlt. Aber es hat überhaupt keinen Sinn, sich mit der Vergangenheit
zu sehr zu beschäftigen, denn ich kann überhaupt nichts mehr
an ihr verändern.
 
== Publikationen ==
1958
* Wedeln. Schilauf in Österreich Residenz Verlag, Salzburg 1958
1960
* Wedeln The New Austrian Skiing Technique Verlag: Hanover House, Garden City, New York, 1960
 
1968
* Der schmutzige Krieg Alternative zum Atomkrieg Politik konkret. Salzburger Nachrichten Verlag, Salzburg, 1968.
 
1971
* Keime künftiger Krisen. Perspektiven der Weltpolitik, Leopold Stocker Verlag Graz ISBN 10: 3702001468  ISBN 13: 9783702001469
 
1978
* Eurokommunisten: Lenins treue Jünger (Gegenwart und Zeitgeschichte). Sinus, 1978, ISBN 978-3882890112.
* Der Salzburger Skitourist. 155 Touren in Salzburg und Berchtesgaden. Verlag das Berglandbuch
 
1988
* 525 Skitouren im Salzburger Land und in Berchtesgaden. VCM Verlag Salzburg, ISBN:3850210146 (ISBN-13: 9783850210140)
* Grossglockner - Traumstraße Der Alpen.VCM-Verlag Salzburg, ISBN:3850210219 (ISBN-13: 9783850210218)
 
1989
* Lungau : Österreichs Sonnenbecken.Verlag der Salzburger Druckerei 1989, ISBN:3853381774 (ISBN-13: 9783853381779)
 
1990
* Tennengau: Kleinod am Fusse der Alpen. Verlag Anton Pustet, Salzburg 1990, ISBN 978-3702502713.
 
1991
* Grossvenediger: Von der Faszination eines Berges. (gem. mit Wolfgang Retter) Verlag Anton Pustet, Salzburg 1991, ISBN 978-3702502799.
* Nationalpark Hohe Tauern im Salzburger Land, VCM Verlag Elsbethen ISBN:3850210472 (ISBN-13: 9783850210478)
 
1992
* Salzburger Berge. Verlag Anton Pustet, Salzburg 1992, ISBN 978-3702502935.
* ''Die Festung Hohensalzburg'' (gemeinsam mit [[Werner Thuswaldner]]), 1992, ISBN 3701707472
 
1994
* Alpenstrasse. Wald, Krimml, Gerlos. Großglockner Hochalpenstraße Salzburg (Hrsg.), 1994, ISBN 978-3950022711.
* Skitouren in und um Salzburg. Pustet Verlag 4. verb. Aufl. ISBN: 370250317X (ISBN-13: 9783702503178)
* Großglockner - Freude am Nationalpark. Verlag:Großglockner-Hochalpenstraßen AG, ISBN:3950022708 (ISBN-13: 9783950022704)
* Nationalpark Hohe Tauern., Salzburg. Den Ursprüngen begegnen. Farbabbildungen nach Originalfotografien von Wolfgang Retter. Text von Clemens M. Hutter.
Verlag Anton Pustet, Salzburg ISBN: 3702503137
 
1995
* ''[[Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße]]'', mit [[Lothar Beckel]], [[Residenz Verlag]], 1995, ISBN 3-7017-0395-7
* Malta-Hochalm-Strasse. Zugang zur Technik am Eingang zum Nationalpark. Verlag Reißeck-Maltatal-Touristik GmbH
 
1996
* Hitlers Obersalzberg: Schauplatz der Weltgeschichte. Berchtesgadener Anzeiger, Berchtesgaden 1996, ISBN 978-3925647147.
* Das tägliche Licht: Eine Salzburger Elektrizitätsgeschichte. Verlag Anton Pustet, Salzburg 1996, ISBN 978-3702503383.
* Kaprun. Geschichte eines Erfolges. Residenz Verlag, Salzburg 1996, ISBN 978-3701708574
* Nockberge Straße und Nationalpark. Verlag COCO Salzburg, ISBN:3950022732 (ISBN-13: 9783950022735)
 
1997
* Erlebniswandern Lungau. Verlag Anton Pustet, Salzburg 1997, ISBN 978-3702503604
 
1998
* Kaprun : Tauernstrom und Nationalpark. Schriftenreihe Edition TTG. Verlag Tauernkraftwerke Tourismus GmbH Salzburg ISBN:3950040706 (ISBN-13: 9783950040708)
 
2000
* Schlankwandern (Die grünen Wegweiser). Verlag Anton Pustet, Salzburg 2000, ISBN 978-3702504090.
 
2001
* ''[[Freizeitoase Lungau]]'', Verlag Anton Pustet, 2001, ISBN 3-7025-0428-1
* Krimmler : Wald - Krimml - Gerlos, Verlag Großglockner Hochalpenstr. Salzburg,
 
2002
*''Salzburg, Ein Glücksfall'', [[Otto Müller Verlag]] 2002, ISBN 3701310491
* 333 Salzburger Bergziele. Verlag Anton Pustet, ISBN:370250303X (ISBN-13: 9783702503031)
 
2003
* ''Rassen-, Klassen-, Massenmord. Anatomie des Totalitarismus'', Olzog 2003, ISBN 3789281239
2004
*Gottselig und Leutselig: Pfarrer Valentin Pfeifenberger. Verlag Pfeifenberger, Tamsweg 2004, ISBN 978-3901496097
* ''Skitouren in und um Salzburg'',  Verlag Anton Pustet  2004, ISBN 370250317
2005
* ''[[Salzburg Anmut und Macht]]'',  [[Otto Müller Verlag]], 2005, ISBN 3-7013-1098-X
* ''[[Salzburg Anmut und Macht]]'',  [[Otto Müller Verlag]], 2005, ISBN 3-7013-1098-X
* ''[[Salzburger Miniaturen]], mehrere Bände im Otto Müller Verlag  
* ''[[Salzburger Miniaturen]], mehrere Bände im Otto Müller Verlag  
* ''[[Freizeitoase Lungau]]'', Verlag Anton Pustet, 2001, ISBN 3-7025-0428-1
2007
* ''Hexenwahn und Aberglaube'', [[Ecowin Verlag]], Salzburg 2007, ISBN 978-3-902404-50-3
* ''Hexenwahn und Aberglaube'', [[Ecowin Verlag]], Salzburg 2007, ISBN 978-3-902404-50-3
* ''Pilgerwege im Salzburger Land'', Tyrolia 2007, ISBN 3702228152
* ''Pilgerwege im Salzburger Land'', Tyrolia 2007, ISBN 3702228152
* ''Skitouren in und um Salzburg'', Verlag Anton Pustet 2004, ISBN 370250317X
* Hohensalzburg Castle: Setting out on a Millennium Journey. Colorama, 2007 (3. Edition), ISBN 978-3901988776.
* ''Rassen-, Klassen-, Massenmord. Anatomie des Totalitarismus'', Olzog 2003, ISBN 3789281239
 
* ''Salzburg, Ein Glücksfall'', [[Otto Müller Verlag]] 2002, ISBN 3701310491
2008
* ''Die Festung Hohensalzburg'' (gemeinsam mit [[Werner Thuswaldner]]), 1992, ISBN 3701707472
* Hans Katschthaler - Mein Leben. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2008, ISBN 978-3702505851.
* Stadtwandern in Salzburg. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2008 (Neuauflage 2017), ISBN 978-3-7025-0857-9.
* Arnoweg: Der Salzburger Rundwanderweg. Bergverlag Rother, Oberhaching 2008 (2. Auflage), ISBN 978-3763342938.
 
 
2010
* Festung Hohensalzburg: Zeitreise durch ein Jahrtausend. Colorama, 2010 (3. Aufl.), ISBN 978-3901988769.
* ''[[Verewigt in Salzburg]]'', [[Verlag Anton Pustet]], 2010, ISBN 978-3-7025-0618-6
* ''[[Verewigt in Salzburg]]'', [[Verlag Anton Pustet]], 2010, ISBN 978-3-7025-0618-6
* Schafberg & Wolfgangsee: Ein Bildführer von Clemens M. Hutter zu zwei Glanzpunkten des Salzkammerguts. Colorama, 2010 (2. Auflage), ISBN 978-3902692146.
* Mirabell: Schloss und Garten. Colorama, 2010, ISBN 978-3902692191.
* Wanderatlas. Salzburg – Berchtesgaden. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2010, ISBN 978-3-7025-0619-3.
2011
* ''[[Wanderatlas Salzburg Berchtesgaden]]'', Verlag Anton Pustet, 2011, ISBN 978-3-7025-0619-3
* ''[[Wanderatlas Salzburg Berchtesgaden]]'', Verlag Anton Pustet, 2011, ISBN 978-3-7025-0619-3
* ''Stadtwandern in Salzburg - Epochen, Raritäten, Landschaft'', Verlag Anton Pustet, 2011, ISBN 978-3-7025-0563-9
* ''Stadtwandern in Salzburg - Epochen, Raritäten, Landschaft'', Verlag Anton Pustet, 2011, ISBN 978-3-7025-0563-9
* Skitouren in und um Salzburg. Verlag Anton Pustet, Salzburg 01.01.2011 ISBN 978-3-7025-0636-0
2012
* ''[[Iuvavum - Alltag im römischen Salzburg]]'', Verlag Anton Pustet, 2012, ISBN 978-3-7025-0666-7
* ''[[Iuvavum - Alltag im römischen Salzburg]]'', Verlag Anton Pustet, 2012, ISBN 978-3-7025-0666-7
2013
* ''[[Über den Gipfeln - Alpen aus der Vogelperspektive]]'', Verlag Anton Pustet, 2013, ISBN 978-3-7025-0702-2
* ''[[Über den Gipfeln - Alpen aus der Vogelperspektive]]'', Verlag Anton Pustet, 2013, ISBN 978-3-7025-0702-2
2015
* ''[[Augen auf]]. Wegweiser für Neugierige.'', Verlag Anton Pustet, 2015, ISBN 978-3-7025-0774-9
* ''[[Augen auf]]. Wegweiser für Neugierige.'', Verlag Anton Pustet, 2015, ISBN 978-3-7025-0774-9
* ''[[Großglockner Saumpfad Römerweg Hochalpenstraße]]'', mit [[Lothar Beckel]], [[Residenz Verlag]], 1995, ISBN 3-7017-0395-7


==Quellen==
2017
* ''[['Das war unsere Zeit!' - Band 6 Eine Generation in der Stadt Salzburg erinnert sich .........]]'' Edition Tandem 2017, ISBN 978-3-902932-27-3
* Christian Doppler. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2017, ISBN 978-3702508517
 
2018
* Gruselwandern in Salzburg. Verlag Anton Pustet, Salzburg 2018, ISBN 978-3-7025-0905-7
 
2020
* Mirabell: Palace and Park. Colorama 2020, ISBN 978-3902692207.
 
== Quellen ==
* [[Salzburger Nachrichten]]
* [[Salzburger Nachrichten]]
* [[Ecowin Verlag]]
* [[Ecowin Verlag]]
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/nachruf-langjaehriger-sn-aussenpolitikchef-clemens-m-hutter-verstorben-116341303 Nachruf in den Salzburger Nachrichten]
* [https://www.sn.at/salzburg/chronik/nachruf-langjaehriger-sn-aussenpolitikchef-clemens-m-hutter-verstorben-116341303 Nachruf in den Salzburger Nachrichten]


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