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Die Entwicklung der '''Salzburger Landstände''' weist keine großen Unterschiede zu jenen Entwicklungen in den meisten anderen Fürstentümern des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation auf. Der Landtag bestand aus dem Prälatenstand, dem Ritterstand und den Städten und Märkten.  
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Die Entwicklung der '''Hohen Salzburger Landschaft''' des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]] weist keine großen Unterschiede zu jenen Entwicklungen in den meisten anderen Fürstentümern des [[Reich#Heiliges Römisches Reich|Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation]] auf.  
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==Geschichte==
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== Einleitung ==
Schon im 10. Jahrhundert begannen die [[Salzburger Erzbischöfe]] mit Kauf-und Tauschhandlungen mit dem Landadel. Um die Mitte der [[13. Jahrhundert]]s – damals war der gesamte alte freie Adel Salzburgs bereits in die Ministerialen aufgegangen – erlangten auch die unfreien Ritter die Landstandschaft. [[1473]] fand der erste Landtag statt. Aus dem Jahr [[1528]] stammt das älteste Verzeichnis der Mitglieder der Salzburger Landstände.
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Die ständische Vertretung, genannt "Hohe Salzburger Landschaft" oder "landschaftliches Collegium", bestand aus Vertretern des [[Prälatenstand]]es, des [[Adelsstand]]es und dem [[Vertreter der Städte und Märkte|Bürgerstand]]. Die von [[Fürsterzbischof]] [[Paris Graf Lodron]] [[1620]] erneuerte "Hohe Salzburger Landschaft" tagte zunächst im zweiten Stock der [[Neue Residenz|Neuen Residenz]],<ref>[[Adolph Bühler|Bühler, Adolph]]: "[[Salzburg und seine Fürsten]]", Seite 207</ref> später im [[Landhaus]].
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Aus der Regierungszeit des Erzbischofs [[Friedrich V. von Schaunberg]] stammt die erste Landtafel als Verzeichnis der Personen und Körperschaften, die dem Landtag angehörten. Es folgte ein Rückgang an Rechten und Bedeutung der Salzburger Landstände. Erst unter Erzbischof [[Paris Graf Lodron]] werden ihre Rechte durch eine neue Verfassung [[1620]] wieder gestärkt. Die letzte Landtafel wurde [[1739]] unter Erzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] verfasst und bis zum Ende des Erzstiftes fortgeführt.  
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== Zusammensetzung  ==
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! colspan="9" | [[Erzbischof|Fürsterzbischof]] als Landesherr
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! colspan="9" | Geistlicher Adel
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| [[Bischof von Chiemsee]]|| [[Dompropst]] || [[Domdechant|Domdekan]] || [[Abt der Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Abt von St. Peter]] || [[Äbte der Benediktinerabtei Michaelbeuern|Abt von Michaelbeuern]] || [[Pröpste des Augustiner Chorherrenstifts Höglwörth|Propst von Höglwörth]] || [[Pröpste, Fürstpröpste und Administratoren der Fürstpropstei Berchtesgaden|Propst von Berchtesgaden]]  || [[Äbtissin des Benediktinenstiftes Nonnberg|Äbtissin vom Nonnberg]] || Geistliche Adelsvertreter
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! colspan="9" | Weltlicher Adel
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| [[Salzburger Erbämter|Erbmarschall]] || [[Salzburger Erbämter|Erbkämmerer]] || [[Salzburger Erbämter|Erbtruchseß]]  || [[Salzburger Erbämter|Erbmundschenk]]  ||  Ritter und Knechte
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! colspan="9" | zwischen [[1473]] und [[1543]]: je zwei bürgerliche Vertreter der Gerichtsbezirke
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| Salzburg || [[Laufen an der Salzach]] || [[Tittmoning]] || [[Hallein]] || [[Radstadt]]  || [[Mühldorf am Inn]] || [[Gmünd]] || [[Waging am See|Waging]] || [[Teisendorf]]
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| [[Straßwalchen]] ||  [[Neumarkt am Wallersee|Neumarkt]]  || [[Golling an der Salzach|Golling]] || [[Werfen]] || [[St. Johann im Pongau|St. Johann]]  || [[Bad Hofgastein|Hofgastein]] || [[Taxenbach]] || [[Zell am See]] || [[Saalfelden am Steinernen Meer|Saalfelden]]
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| [[Lofer]] || [[Mittersill]] || [[Hopfgarten im Brixental|Hopfgarten]] ||  [[Tamsweg]] || [[St. Michael im Lungau|St. Michael]] || [[Abtenau]] || [[Matrei in Osttirol|Windisch-Matrei]] || [[Wagrain]] || [[Kuchl]]  
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| [[Mauterndorf]]  
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[[File:Salzburg Chiemseehof1027.JPG|thumb|Salzburg Chiemseehof1027|thumb|Landtafel der Stände 1739]]
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Nach der Säkularisierung löste die bayerische Regierung die Salzburgische Landschaft am [[4. Oktober]] [[1811]] auf. Nach dem Anschluss [[1816]] an k.u.k. Österreich gab es zwar Versuche einer neuerlicher Einrichtung der Salzburger Landstände. Jedoch kam es nur mehr zu einer Versammlung eines Landschaftsausschusses am [[18. April]] [[1827]].
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== Geschichte ==
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Schon im [[10. Jahrhundert]] begannen die [[Salzburger Erzbischöfe]] mit Kauf- und Tauschhandlungen mit dem Landadel. Um die Mitte der [[13. Jahrhundert]]s – damals war der gesamte alte freie Adel Salzburgs bereits in den [[Ministerialen]] aufgegangen – erlangten auch die unfreien Ritter die Landstandschaft. [[1473]] fand der erste Landtag statt. Aus dem Jahr [[1528]] stammt das älteste Verzeichnis der Mitglieder der Hohen Salzburger Landschaft.
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==Ritterstand==
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Die Vertreter der Gerichtsgemeinden durften zwischen 1473 und 1565 als "stehende Zuhörer" – ohne Sitz und Stimme an den Landtagen teilnehmen. Sie mussten nicht nur die Kriegssteuern mittragen, sondern stellten mit jedem zehnten Mann auch die Soldaten für die Landesverteidigung, die sogenannte Landfahne. Die Bauern hatte weder Sitz noch Stimme und konnten sich im [[Erzstift Salzburg]] den Status eines  vierten Standes auch durch den [[Salzburger Bauernaufstände]]n von [[1525]] und [[1526]] nicht erkämpfen.<ref>[http://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_45092 Historisches Lexikon Bayerns; Landstände des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]]; Dr. [[Friederike Zaisberger]]</ref>
Das folgende Verzeichnis jener Familien, welche zur Gänze oder mit einzelnen Linien dem Ritterstand des Salzburger Landtages angehört haben – der Landtag bestand aus dem Prälatenstand, dem Ritterstand und den Städten und Märkten beruht auf der Landtafel von 1739. Die den Namen beigefügten Jahreszahlen geben an, seit wann die Familien die Salzburgische Landstandschaft besaßen.
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* Alberti von Poja (1763)
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Aus der Regierungszeit des Fürsterzbischofs [[Friedrich V. Graf von Schaunberg]] stammt die erste Landtafel als Verzeichnis der Personen und Körperschaften, die dem Landtag angehörten.
* Alten Gutrath, von (1713)
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* Antretter, des Heiligen Römischen Reichs Edle von (1762)
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* Arco, Grafen von (1739)
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* [[Auer von Winkel (Adelsgeschlecht)|Auer von Winkl, Freiherren Gold von Lampoting]] (1528)
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* Cammerlohr von Weichingen (1762)
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* Caspis, von (1693)
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* [[Hieronymus Cristani von Rall|Christani von Rall, Freiherrn]] (1732)
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* [[Dückher von Haßlau zu Urstein und Winckl|Dückher, Freiherren von Haslau]] (1651)
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* Ehing, Freiherrn von (1713)
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* Feyertag von Oberhausen (1675)
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* Fieger, Grafen, und Freiherrn zu Friedberg (1746)
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* [[Firmian]], Grafen von (1739)
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* Gentilotti, Freiherrn von Engelsbrunn (1729)
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* Gerster, Edle von Gershof (1731)
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* [[Graf von Schernberg]] (1620)
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* [[Grimming]], von (1528)
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* Halden, Freiherrn von der (1716)
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* Hegi, Ritter von (1762)
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* Hofmühlen, Frei- und Edle Herrn von (1749)
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* Khuen von Auer und Belasi, Grafen (1592)
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* [[Kuenburg_(Adelsgeschlecht)|Khuenburg, Grafen von]] (1592), [[Hofämter des Erzstiftes Salzburg|Erbschenken]]
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* [[Johann Franz Thaddäus von Kleinmayrn|Kleimayrn, von]] (1789)
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* [[Lamberg]], des Heiligen Römischen Reichs Fürsten und Grafen von (1543), [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#T|Erbtruchsessen]]
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* [[Lasser zu Zollheim|Lasser, Freiherrn von]] (1620)
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* [[Lasser zu Zollheim|Lasser von Zollheim]] (1740)
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* Lehrbach, Grafen von und zu (1795)
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* [[Lodron]], Grafen von (1629, zwischen 1709 - 1712 und 1734), [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#M|Erblandmarschalle]]
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* Lürzer von Zehental (1737 und 1757)
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* May, von (1679)
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* Meurer, Freiherrn von (1712)
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* Mölckh, Edle von (1762)
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* Montfort, Grafen von (1706)
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* Motzl von Schernberg zu Grueb, Freiherrn (1654)
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* Negri, de (1767)
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* Neuhaus, Freiherrn von (1693)
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* Pauernfeind von Eyß (1693)
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* Paumann, Edle von Palmburg (1723)
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* Paumgarten, von (1709)
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* Pechmann, Freiherrn von (1782)
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* Pichl, von (1769)
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* Platz, Grafen von (1647)
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* Pranckh, Freiherrn von (1651 und 1765)
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* [[Rehlingen]] zu Goldenstein, Freiherrn von (1620)
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* Rehlingen zu Knörringen, Freiherrn von (1709)
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* Rehlingen zu Ainhofen, Freiherrn von (1728)
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* Salis, Grafen von (1734)
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* Schaffmann, Freiherrn von Hämmerles und Carnarowitz (1693)
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* [[Joachim Ferdinand von Schidenhofen|Schidenhofen von Stomb]] (1707)
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* Schmid, Freiherrn von Haslach (1764)
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* Strasser, von (1528)
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* Staudacher zu Wispach (1662)
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* Tauffkirchen, Grafen von (1528)
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* Thun und Hohenstein, Grafen von (1725)
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* Törring, Grafen zu (1528) Erbkämmerer
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* [[Trauner (Adelsgeschlecht)|Trauner]], Grafen von (1528)
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* Trauner, von (1794)
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* Uiberackher (Ueberacker) zu Sieghardstein und Pfongau (Pfangau), Grafen von (1545)
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* Wasenau, von (1719)
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* Zillerberg, von (1704)
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==Literatur==
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Es folgte ein Rückgang an Rechten und Bedeutung der Hohen Salzburger Landschaft. Als Fürsterzbischof [[Wolf Dietrich von Raitenau]] sich [[1594]] mit den Landständen nicht vergleichen konnte, setzte er die Landtage kurzer Hand zur Gänze aus. Auch unter seinem Nachfolger [[Markus Sittikus]] war die Landschaft außer Übung. Erst Fürsterzbischof [[Paris Graf Lodron]] setzte durch den Freiheitsbrief vom [[24. Juli]] 1620, dem sogenannten Fundationsbrief, die Privilegien der drei Landstände und die vier Erbämter wieder ein.<ref>[https://books.google.at/books?id=9ZEAAAAAcAAJ&pg=PA241&lpg=PA241&dq=wiederaufrichtung+der+Landschaft+salzburg&source=bl&ots=sYMn7TvnGy&sig=F28OavkZHOkNlpFN7tlh4EAAn3o&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwjLjvuds6bfAhVRaFAKHfjnC-sQ6AEwAHoECAQQAQ#v=onepage&q=wiederaufrichtung%20der%20Landschaft%20salzburg&f=false Fundationsbrief vom 23. Juli 1620]</ref>. Fürsterzbischof Paris Lodron erneuerte die ständische Verfassung nicht umsonst. Die Stände musste die Schulden der [[Hofkammer]] übernehmen.  
* Carl Ledóchowski "Verzeichnis der Salzburger landständischen Familien", in Jahrbuch der Vereinigung katholischer Edelleute, Jg. 1929, Seite 81 ff.
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==Quellen==
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Gesamt-Landtage wurden dann nur noch drei Mal einberufen: [[1620]] und [[1637]] wegen des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] und [[1797]] am Beginn der [[Salzburg unter Napoleon|Franzosenkriege]] 1797. Die letzte Landtafel wurde [[1739]] unter Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] verfasst und bis zum Ende des Erzstiftes fortgeführt. Nach der [[Säkularisierung]] löste die bayerische Regierung die Salzburgische Landschaft am [[4. Oktober]] [[1811]] auf.
* [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=PA256&lpg=PA256&dq=%22H%C3%BCbner%22+%22Franz+Rochus%22&source=bl&ots=mzInsxSkAK&sig=MUCjRNNQyqiDQAXwrE2Z6XDZu-Q&hl=de&ei=lhQ2S87GKdGx4QaF0qWqCA&sa=X&oi=book_result&ct=result&resnum=1&ved=0CAgQ6AEwAA#v=onepage&q=&f=false Lorenz Hübner: Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793. S. 256&nbsp;ff.]
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Nach dem Anschluss [[1816]] an das [[Kaisertum Österreich]] wurde eine neuerliche Einrichtung der Salzburger Landstände ins Auge gefasst. Die Zahl der [[1811]] in der Adelsmatrikel eingetragenen Familien hatte sich mittlerweile beträchtlich vermindert. [[1819]] konnten nur noch 31 Angehörige des landtäfeligen Adelsstandes mit Wohnort namhaft gemacht werden; von neun wusste man nicht den Aufenthaltsort und von weiteren 30 nicht einmal, ob sie noch lebten.
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In Artikel 13 der Deutschen Bundesakte von [[1815]] hatten sich die deutschen Fürsten verpflichtet, in ihren Ländern landständische Verfassungen zu erlassen. Diese Verpflichtung für Salzburg zu erfüllen war Kaiser [[Franz I.]] bereit. Allerdings wurde erwogen, die Salzburger Landstände mit denen des Landes [[Oberösterreich|Österreich ob der Enns]], mit denen Salzburg ohnedies eine gemeinsame Landesregierung hatte, zu vereinigen. In der Folge kam es nur mehr zu einer Versammlung eines Landschaftsausschusses am [[18. April]] [[1827]], der sich einhellig für eigene Salzburger Landstände aussprach. Da aber die Angelegenheit von der obderennsischen Landesregierung verschleppt wurde, war die Frage noch ungelöst, als sie im Jahr [[1848]] von dem Advokaten [[Alois Fischer]] wiederbelebt wurde.
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Da zur Zeit des Absolutismus nicht der Bestand einer eigenen Landesregierung, die ja nur eine landesfürstliche Verwaltungsbehörde war, sondern ua. die Existenz von Landständen ein Merkmal der Selbstständigkeit eines österreichischen Erblandes war, blieb damit auch die Frage der staatsrechtlichen Eigenständigkeit des [[Herzogtum Salzburg|Herzogtums Salzburg]] mehr als 30 Jahre lang in Schwebe.
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Als Salzburg am [[6. April]] [[1861]] einen ständisch zusammengesetzten Landtag erhielt, zählte der Historiker [[Anton von Schallhammer]] bloß 26 noch nicht erloschene Familien des salzburgischen landständischen Adels.
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== Landeshauptmann ==
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{{Dieser Artikel|behandelt den '''Landeshauptmann''' der Hohen Salzburger Landschaft. Im Artikel [[Landeshauptmann]] wird die Geschichte des Landeshauptmannes seit der Zeit des [[Herzogtum Salzburg|Herzogtums Salzburg]] beschrieben.}}<br />
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Die Hohe Salzburger Landschaft konnte einen Vertreter des landsässigen Adels zum "Landeshauptmann" bestellen. Ein solcher wurde [[1325]] erstmals genannt.<ref>[https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Landst%C3%A4nde_des_Erzstifts_Salzburg www.historisches-lexikon-bayerns.de] Friederike Zaisberger: ''Landstände des Erzstifts Salzburg''</ref>
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* [[Ulrich von Felben|Ulrich von]] [[Felber|Felben]] (14. Jahrhundert)
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* [[Jakob Kuen von Belasy|Jakob]] [[Khuen von Belasy|Kuen-Belasy]], [[1564]] Landeshauptmann, Bruder von [[Erzbischof]] [[Johann Jakob Kuen von Belasy]]
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== Literatur ==
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* [[Karl Ledochowski|Ledóchowski, Carl]]: ''Verzeichnis der Salzburger landständischen Familien'', in: Jahrbuch der Vereinigung katholischer Edelleute, Jg. 1929 (Verlag Tyrolia, Innsbruck 1929), Seite 81 ff.
 +
* [[Hanns Haas|Haas, Hanns]]: ''Salzburg in der Habsburgermonarchie'', in: [[Heinz Dopsch|Dopsch, Heinz]]; [[Hans Spatzenegger (Publizist)|Spatzenegger, Hans]] (Hrsg.): ''Geschichte Salzburgs, Stadt und Land'', Band 2, Teil 2, Neuzeit und Zeitgeschichte; [[Verlag Anton Pustet]] Salzburg 1988; ISBN 3-7025-0243-4. S. 671, 721.
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== Quellen ==
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* [[Lorenz Hübner]], ''Beschreibung der hochfürstlich erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte, Zweiter Band (Statistik)'', Salzburg 1793. [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=PA256&lpg=PA256 S. 256&nbsp;ff.] und (Landmannschaft in hochfürstlichen Diensten (1793) [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=PA278 S.&nbsp;278.]
 +
* [[Judas Thaddäus Zauner]], ''[http://books.google.at/books?id=N8spAAAAYAAJ Chronik von Salzburg, Siebenter Theil] = Neue Chronik von Salzburg, Erster Theil'' (Salzburg, [[Mayrische Buchhandlung]], 1813)
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* [[Anton von Schallhammer]]: ''[https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_1_0015-0016.pdf Über die Stände-Verfassung im Herzogthume Salzburg]'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] 1, 1860/61, S. 15-16
 
* [http://austroarchiv.com/joomla/content/view/1004/27/ austroarchiv.com]
 
* [http://austroarchiv.com/joomla/content/view/1004/27/ austroarchiv.com]
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* [https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/Lexikon/Landst%C3%A4nde_des_Erzstifts_Salzburg  www.historisches-lexikon-bayerns.de] "Landstände des Erzstifts Salzburg" von Friederike Zaisberger
 +
* "[[Das Erzbistum Salzburg in seiner Geschichte]]": "Reformation und katholische Reform", Band 3, Univ.-Doz. DDr. [[Franz Ortner]], Editions du Signe, Strasbourg, Frankreich, 1996, Seite 5 
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
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{{Epochen
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|EPOCHE=Die Entwicklung des Salzburger Landtags<br /> Hohe Salzburger Landschaft
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|VORHER= -
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|NACHHER=[[Statut über die Landesvertretung im Herzogtum Salzburg von 1860|Landesvertretung im Herzogtum Salzburg von 1860]]
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[[Kategorie:Politik]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
 
[[Kategorie:Geschichte]]
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[[Kategorie:Rechtsgeschichte]]