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[[Vinzenz Maria Süß]] war von [[1841]] bis [[1863]] städtischer Leihhausverwalter.
 
[[Vinzenz Maria Süß]] war von [[1841]] bis [[1863]] städtischer Leihhausverwalter.
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Anfang des [[20. Jahrhundert]]s stand das Leihhaus dem zunehmenden Verkehr im Weg. Für die [[Straßenbahn]] vom [[Mirabellplatz]] Richtung [[Schwarzstraße]] war die Kurve zu eng. [[1907]] wurde das Gebäude abgerissen und damit auch der ein verbesserter Blick auf die [[Dreifaltigkeitskirche]] möglich. Die Architektur dieses Gebäudes war aber auf die Dreifaltigkeitsgasse hin ausgerichtet, durch Entfernung des Leihhauses (und die Erhöhung der Türme) wirkt sie vielfach nicht sehr schlüssig. Das Leihamt übersiedelte in die Linzer Straße 72 a und blieb dort bis [[1938]].
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Anfang des [[20. Jahrhundert]]s stand das Leihhaus dem zunehmenden Verkehr im Weg. Für die [[Straßenbahn]] vom [[Mirabellplatz]] Richtung [[Schwarzstraße]] war die Kurve zu eng. [[1907]] wurde das Gebäude abgerissen und damit auch der ein verbesserter Blick auf die Dreifaltigkeitskirche möglich. Die Architektur dieses Gebäudes war aber auf die [[Dreifaltigkeitsgasse]] hin ausgerichtet, durch Entfernung des Leihhauses (und die Erhöhung der Türme) wirkt sie vielfach nicht sehr schlüssig. Das Leihamt übersiedelte in die Linzer Straße 72 a und blieb dort bis [[1938]].
    
==Das Portal==
 
==Das Portal==
Auf der Kirchenseite bildete ein Marmorportal den Eingang zum "hochfürstlichen Versatzhaus". Der Platz hieß damals noch ''Hannibalplatz''. Unter dem geschwungenen Türsturz des [[Rokoko]]portals aus rosa Marmor ist ein kunstvoll geschmiedetes Gitter eingefügt, das einen Pelikan zeigt, der sich die Brust aufreißt, um mit seinem Blut die Jungen zu ernähren. Das Pelikanmotiv sollte - einem Motto gleich - über dem Eingang stehen, das Wappen auf den Stifter Erzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein hindeuten.
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Auf der Kirchenseite bildete ein Marmorportal den Eingang zum "hochfürstlichen Versatzhaus". Der Platz hieß damals noch ''Hannibalplatz''. Unter dem geschwungenen Türsturz des [[Rokoko]]portals aus rosa [[Marmor]] ist ein kunstvoll geschmiedetes Gitter eingefügt, das einen Pelikan zeigt, der sich die Brust aufreißt, um mit seinem Blut die Jungen zu ernähren. Das Pelikanmotiv sollte - einem Motto gleich - über dem Eingang stehen, das Wappen auf den Stifter Erzbischof Andreas I. Jakob Graf Dietrichstein hindeuten.
    
Vom Gebäude übrig geblieben ist das prächtige Rokoko-Portal mit dem Wappen Erzbischof Liechtensteins und der Inschrift "''Mons pietatis, quem Jac. Ern. Archiep. et Princ. Salisb. ex comit. de Liechtenstein etc. fundavit Ao. MDCCXLVII."''. Es wurde zuerst [[1908]] im Gebäude [[Rudolfskai]] 42 ([[Gewerbeschule Salzburg|Gewerbeschule]], heute Universität, Institutsgebäude für Gesellschaftswissenschaften) eingemauert. Seit [[1952]] ist es Hauptportal des [[Salzburger Sparkasse|Sparkassen]]-Hauptgebäudes am [[Alten Markt]] Nr. 3.
 
Vom Gebäude übrig geblieben ist das prächtige Rokoko-Portal mit dem Wappen Erzbischof Liechtensteins und der Inschrift "''Mons pietatis, quem Jac. Ern. Archiep. et Princ. Salisb. ex comit. de Liechtenstein etc. fundavit Ao. MDCCXLVII."''. Es wurde zuerst [[1908]] im Gebäude [[Rudolfskai]] 42 ([[Gewerbeschule Salzburg|Gewerbeschule]], heute Universität, Institutsgebäude für Gesellschaftswissenschaften) eingemauert. Seit [[1952]] ist es Hauptportal des [[Salzburger Sparkasse|Sparkassen]]-Hauptgebäudes am [[Alten Markt]] Nr. 3.
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[[Kategorie:Nicht mehr existierende Gebäude|Leihhaus, Städtisches]]
 
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[[Kategorie:Stadt Salzburg|Leihhaus, Städtisches]]
 
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Leihhaus, Städtisches]]
[[Kategorie:Salzburg|Leihhaus, Städtisches]]
   
[[Kategorie:Altstadt|Leihhaus, Städtisches]]
 
[[Kategorie:Altstadt|Leihhaus, Städtisches]]
 
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)|Leihhaus, Städtisches]]
 
[[Kategorie:Altstadt (rechtes Salzachufer)|Leihhaus, Städtisches]]

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