Stranz & Scio: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Kaffeeabteilung Stranz & Scio 1950.jpg|miniatur|Die Kaffeeabteilung bei Stranz & Scio um 1950]] | [[Datei:Kaffeeabteilung Stranz & Scio 1950.jpg|miniatur|Die Kaffeeabteilung bei Stranz & Scio um 1950]] | ||
[[1838]] erwarb der schlesische Kaufmann Thury das Haus und die "Alte Hagenauerische Spezereywarenhandlung" von den Erben der Hagenauers. Angelo | [[1838]] erwarb der schlesische Kaufmann Thury das Haus und die "Alte Hagenauerische Spezereywarenhandlung" von den Erben der Hagenauers. [[Angelo Saullich]], mit der französischen Kaufmannsfamilie Rigaud verwandt, heiratet die Witwe Thury und übergab [[1885]] die Specereywarenhandlung seinen beiden Prokuristen [[Anton Stranz]] und [[Gustav Scio]]. Seit damals fimierte das Unternehmen unter "Stranz & Scio". Dies war auf einer Hauschronik, einer Ahnentafel im Hausflur und dem Büro im ersten Stock bis ins [[21. Jahrhundert]] nachzuweisen. Das Geschäft vererbte sich in der Familie [[Scio]]/[[Rigaud]] weiter. | ||
1917 übernahm die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] das Haus und widmete die Räume der oberen Stockwerke in das [[Mozarts Geburtshaus|Mozart Museum]] um und überließ dafür den Großteil des Gebäudes der Familie Scio – Rigaud zur Nutzung. | 1917 übernahm die [[Internationale Stiftung Mozarteum]] das Haus und widmete die Räume der oberen Stockwerke in das [[Mozarts Geburtshaus|Mozart Museum]] um und überließ dafür den Großteil des Gebäudes der Familie Scio – Rigaud zur Nutzung. | ||
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=====Anwanderung in die Sigmund-Haffner-Gasse===== | =====Anwanderung in die Sigmund-Haffner-Gasse===== | ||
Als [[1994]] die Konkurrenz von Nordsee und McDonald's das Überleben in der Getreidegasse nicht mehr ermöglichte, zog sich [[Ludwig Rigaud]] in ein Bistro in der ruhigeren [[Sigmund-Haffner-Gasse]] zurück, wo er gemeinsam mit der [[Scios Specereyen]] GmbH. einen Laden mit feinster Küche und köstlichen Tropfen aufmachte. Das Unternehmen als solches hatte jedoch noch als Firmensitz die Getreidegasse 9<ref>Quelle [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]], 17. September 2010, "Konkursverfahren"</ref>. | Als [[1994]] die Konkurrenz von Nordsee und [[McDonald's]] das Überleben in der Getreidegasse nicht mehr ermöglichte, zog sich [[Ludwig Rigaud]] in ein Bistro in der ruhigeren [[Sigmund-Haffner-Gasse]] zurück, wo er gemeinsam mit der [[Scios Specereyen]] GmbH. einen Laden mit feinster Küche und köstlichen Tropfen aufmachte. Das Unternehmen als solches hatte jedoch noch als Firmensitz die Getreidegasse 9<ref>Quelle [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]], 17. September 2010, "Konkursverfahren"</ref>. | ||
Sechs Generationen der Familie Rigaud sind im Mozarts Geburtshaus nachzuweisen. Ende Februar [[2012]], nach Ablauf der von der Stiftung Mozarteum eingeräumten Wohn- und Nutzungsrechte, zog das letzte Familienmitglied aus. | Sechs Generationen der Familie Rigaud sind im Mozarts Geburtshaus nachzuweisen. Ende Februar [[2012]], nach Ablauf der von der Stiftung Mozarteum eingeräumten Wohn- und Nutzungsrechte, zog das letzte Familienmitglied aus. | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
* [[Salzburger Nachrichten]], 9. und 14. September 2010 | * [[Salzburger Nachrichten]], 9. und 14. September 2010 | ||
* Ein Teil dieses Artikels wurde von [[Adele Sungler]] verfasst und als Word-Dokument an das | * Ein Teil dieses Artikels wurde von [[Adele Sungler]] verfasst und als Word-Dokument an das SALZBURGWIKI gesandt. | ||
==Einzelnachweis== | |||
<references/> | <references/> | ||