Mühlbachtal (Hohe Tauern): Unterschied zwischen den Versionen
K hat „Mühlbachtal“ nach „Mühlbachtal (Hohe Tauern)“ verschoben: mehrere Mühlbachtäler |
K Textersetzung - „Salzburgwiki“ durch „SALZBURGWIKI“ |
||
| (25 dazwischenliegende Versionen von 3 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Das '''Mühlbachtal | [[Datei:Niedernsill mit Mühlbachgraben.jpg|thumb|Eingang ins Mühlbachtal mit Blick auf die [[Hohen Tauern]]]] | ||
[[Datei:Hackl-Grundalm, Schaunberg-Grundalm, Lerchsteinhütte 3.jpg|thumb|Blick nach Norden über Almen im Mühlbachtal]] | |||
[[Datei:Mühlbachtal Niedernsill.jpg|thumb|Blick von Norden nach Süden in das südliche Mühlbachtal.]] | |||
Das '''Mühlbachtal''' ist ein südliches Seitental der [[Salzach]] im [[Oberpinzgau]] im Süden der Gemeinde [[Niedernsill]]. | |||
== | == Geografie == | ||
Es ist | Es ist etwa sieben Kilometer lang und reicht vom Süden unterhalb des [[Großer Schmiedinger|Großen Schmidinger]], einem westlichen Gipfel im Bereich des [[Kitzsteinhorn]]s, bis nach Mühlbach südlich des Zentrums von Niedernsill. Im Mühlbachtal befinden sich mehrere [[Alm]]en, auf denen noch [[Almwirtschaft]] betrieben wird, u. a. die Seppinger-Grundalm, die Polz-Grundalm, die Schaunberg-Grundalm und die Hackl-Grundalm. Die [[Schaunbergalm]] mit Gastbetrieb liegt oberhalb der genannten Almen und kann in einem 1½ bis zweistündigen Fußmarsch auf einem gut ausgebauten [[Güterweg]] zu Fuß oder mit dem Mountainbike erreicht werden. Neben dem üblichen Almjausenangebot werden hier auch [[Almbutter]] und [[Pinzgauer Almkäse]] verkauft. | ||
Das Tal befindet sich außerhalb der Kernzone des [[Nationalpark Hohe Tauern|Nationalparks Hohe Tauern]]. | |||
==Gewässer== | ==Gewässer== | ||
Das Tal wird vom [[Mühlbach | Das Tal wird vom [[Mühlbach (Niedernsill)|Mühlbach]] entwässert. | ||
==Hochwasserkatastrophen== | |||
Am [[5. August]] [[1798]] wurde Niedernsill von einer [[Niedernsill#Geschichte|Hochwasserkatastrophe]] heimgesucht, die ihren Ausgang in diesem Tal hatte. | |||
Im Jahr [[1970]] ereignete sich eine ähnliche Hochwasserkatastrophe mit ebenfalls schwersten Schäden. Danach erfolgte der Einbau massiver Schutzbauten im Bett des [[Mühlbach]]es durch die [[Wildbach- und Lawinenverbauung]]. | |||
Im Sommer 2009 mussten erneut rund 100 000 Kubikmeter rutschendes Erdreich im Mühlbachtal gestoppt werden. [[Naturgewalten]] lösten diese Muren aus. | |||
== | == Weblink == | ||
* Lage auf [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.6708,47.248/zoom/14.3/basis/karte/compare/epo_3 AMap], aktualisierter Datenlink 13. August 2024 | |||
== | ==Quellen== | ||
* Freytag & Berndt Karte | * Freytag & Berndt Karte | ||
* [[SALZBURGWIKI]]-Beitrag Niedernsill | |||
{{Quelle AMap}} | |||
[[Kategorie:Pinzgau]] | |||
[[Kategorie:Niedernsill]] | |||
[[Kategorie:Wissenschaft]] | |||
[[Kategorie:Geografie]] | [[Kategorie:Geografie]] | ||
[[Kategorie:Landschaft]] | [[Kategorie:Landschaft]] | ||
[[Kategorie:Tal]] | [[Kategorie:Tal]] | ||
[[Kategorie:Ostalpen]] | [[Kategorie:Ostalpen]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:Zentralalpen]] | ||
[[Kategorie:Hohe Tauern]] | [[Kategorie:Hohe Tauern]] | ||