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Gebhard von Velben († [[1316]]) war ([[1292]]) Pfleger von Mittersill.<ref name="Pfleger"> Artikel "[[Pfleggericht Mittersill#Pfleger|Pfleggericht Mittersill]]"</ref> Er stiftete im Jahr [[1262]] die Nikolauskirche mit Hospital in der Weitau nahe [[St. Johann in Tirol]], wo die Felber wahrscheinlich eine Burg besaßen. Es ist daher zu vermuten, dass auch die neben dem [[Felberturm]] stehende [[Felberkirche]] (St.&nbsp;[[Nikolaus]]<nowiki>kirche</nowiki>) von den Felbern gestiftet wurde. Es wird angenommen, dass diese Kirche die Eigenkirche der Felber war.<ref name="Felberkirche"/>  
 
Gebhard von Velben († [[1316]]) war ([[1292]]) Pfleger von Mittersill.<ref name="Pfleger"> Artikel "[[Pfleggericht Mittersill#Pfleger|Pfleggericht Mittersill]]"</ref> Er stiftete im Jahr [[1262]] die Nikolauskirche mit Hospital in der Weitau nahe [[St. Johann in Tirol]], wo die Felber wahrscheinlich eine Burg besaßen. Es ist daher zu vermuten, dass auch die neben dem [[Felberturm]] stehende [[Felberkirche]] (St.&nbsp;[[Nikolaus]]<nowiki>kirche</nowiki>) von den Felbern gestiftet wurde. Es wird angenommen, dass diese Kirche die Eigenkirche der Felber war.<ref name="Felberkirche"/>  
 
Gebhard von Velben wurde nach dem Tod [[1287]] Alberos II. von Walchen, Bruders des verstorbenen [[Erzbischof]]s ([[1270]]–[[1284]]) [[Friedrich II. von Walchen]], zum Vormund der von Albero hinterlassenen unmündigen Kinder bestellt. Da er für Herzog Albrecht I. von Österreich<span style="color:green">Albrecht I.</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Albrecht I.]]</ref> und gegen den Erzbischof Partei nahm, ging die den Walchern gehörende [[Burg Lichtenberg]] an den Erzbischof verloren.<ref name="Walcher"/>
 
Gebhard von Velben wurde nach dem Tod [[1287]] Alberos II. von Walchen, Bruders des verstorbenen [[Erzbischof]]s ([[1270]]–[[1284]]) [[Friedrich II. von Walchen]], zum Vormund der von Albero hinterlassenen unmündigen Kinder bestellt. Da er für Herzog Albrecht I. von Österreich<span style="color:green">Albrecht I.</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Albrecht I.]]</ref> und gegen den Erzbischof Partei nahm, ging die den Walchern gehörende [[Burg Lichtenberg]] an den Erzbischof verloren.<ref name="Walcher"/>
Gebhard (oder Heinrich?) von Velben wurde um 1300 als Besitzer des Hofes zu Grub – [[Schloss Grubhof]] in [[St. Martin bei Lofer]] –, eines erzbischöflichen [[Lehen]]s, erwähnt.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel "[https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Grubhof_(Sankt_Martin_bei_Lofer)#Geschichte Schloss Grubhof (Sankt Martin bei Lofer)]", wonach um 1300 "der Hof zu Grub in der Louer" als erzbischöfliches Lehen erwähnt wurde und als Besitzer ein Gebhard von Velben aufschien (angegebene Quelle: Zaisberger/Schlegel), als ein späterer Besitzer wird dort (und im Salzburgwiki-Artikel "[[Schloss Grubhof#Geschichtlicher Überblick|Schloss Grubhof]]") ein Heinrich Gruber genannt.</ref>  
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Gebhard (oder Heinrich?) von Velben wurde um 1300 als Besitzer des Hofes zu Grub – [[Schloss Grubhof]] in [[St. Martin bei Lofer]] –, eines erzbischöflichen [[Lehen]]s, erwähnt.<ref>[[Wikipedia]]-Artikel "[https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Grubhof_(Sankt_Martin_bei_Lofer)#Geschichte Schloss Grubhof (Sankt Martin bei Lofer)]", wonach um 1300 "der Hof zu Grub in der Louer" als erzbischöfliches Lehen erwähnt wurde und als Besitzer ein Gebhard von Velben aufschien (angegebene Quelle: Zaisberger/Schlegel), als ein späterer Besitzer wird dort (und im SALZBURGWIKI-Artikel "[[Schloss Grubhof#Geschichtlicher Überblick|Schloss Grubhof]]") ein Heinrich Gruber genannt.</ref>  
    
Friedrich von Velben schloss am [[4. Juli]] [[1292]] mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]] nach einer heftigen Auseinandersetzung einen Vergleich. Demnach erhielt der Erzbischof die Friedburg und die Velber seinen Anteil von [[Kaprun]] zurück, weiters "daz Purchstal ze Maierhoven" sowie die Friedburg als Lehen. Allerdings musste die Friedburg ein offenes Haus mit voller Verpflegung für den Erzbischof bleiben. Nachdem die Velber die [[Burgruine Hieburg|Hieburg]] fertiggestellt hatten, ging die Friedburg endgültig in den Besitz des Erzbischofs über, ab [[1297]] wurde sie von Pflegern verwaltet.<ref name="Friedburg"> Artikel "[[Burgruine Friedburg]]" mit Quelle Zaisberger/Schlegel</ref><ref name="ZaisSchlegel">[[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: "Burgen und Schlösser in Salzburg", 1. Band, "Pongau, Pinzgau, Lungau" (1978)</ref>
 
Friedrich von Velben schloss am [[4. Juli]] [[1292]] mit Erzbischof [[Konrad IV. von Fohnsdorf]] nach einer heftigen Auseinandersetzung einen Vergleich. Demnach erhielt der Erzbischof die Friedburg und die Velber seinen Anteil von [[Kaprun]] zurück, weiters "daz Purchstal ze Maierhoven" sowie die Friedburg als Lehen. Allerdings musste die Friedburg ein offenes Haus mit voller Verpflegung für den Erzbischof bleiben. Nachdem die Velber die [[Burgruine Hieburg|Hieburg]] fertiggestellt hatten, ging die Friedburg endgültig in den Besitz des Erzbischofs über, ab [[1297]] wurde sie von Pflegern verwaltet.<ref name="Friedburg"> Artikel "[[Burgruine Friedburg]]" mit Quelle Zaisberger/Schlegel</ref><ref name="ZaisSchlegel">[[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: "Burgen und Schlösser in Salzburg", 1. Band, "Pongau, Pinzgau, Lungau" (1978)</ref>

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