Gnigl (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen

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{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige [[Flachgau]]er Gemeinde Gnigl. Über den heutigen [[Salzburger Stadtteil]] Gnigl informiert der Artikel [[Gnigl]].}}
{{Dieser Artikel|behandelt die ehemalige [[Flachgau]]er Gemeinde Gnigl. Über den heutigen [[Salzburger Stadtteil]] Gnigl informiert der Artikel [[Gnigl]].}}
[[Datei:Gnigl um 1900, unbek. Urheber.jpg|thumb|Gnigl um 1900]]
[[Datei:Gnigl um 1900, unbek. Urheber.jpg|thumb|Gnigl um 1900.]]
[[Datei:Gnigl Bahnhof 1925.jpg|thumb|Gnigl mit dem [[Rangierbahnhof Gnigl]]]]
[[Datei:Gemeinde Gnigl 1921.jpg|thumb|Die Gemeinde Gnigl um 1921.]]
[[Datei:Gemeinde Gnigl mit Schloss Neuhaus 1927.jpg|thumb|Gemeinde Gnigl mit rechts [[Schloss Neuhaus]] um 1927.]]
[[Datei:Gnigl Bahnhof 1925.jpg|thumb|Gnigl mit dem [[Rangierbahnhof Gnigl]] um 1925.]]
[[Datei:Obergnigl 1929.jpg|thumb|Blick auf das heutige [[Obergnigl]] um 1929.]]
[[Datei:Gnigl Gemeinde Pfarrkirche 1931.jpg|thumb|Blick auf die [[Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt und hl. Michael|Pfarrkirche Gnigl]], um 1931.]]
Die Gemeinde '''Gnigl''' war von [[1850]] bis zur Eingemeindung in die [[Stadt Salzburg]] [[1935]] eine selbständige Ortsgemeinde. Ein Teil der Gemeinde gehört seither zum Salzburger Stadtteil [[Gnigl]].
Die Gemeinde '''Gnigl''' war von [[1850]] bis zur Eingemeindung in die [[Stadt Salzburg]] [[1935]] eine selbständige Ortsgemeinde. Ein Teil der Gemeinde gehört seither zum Salzburger Stadtteil [[Gnigl]].


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Im Juli [[1913]] wurde das [[Elisenhof-Kino]] in Itzling eröffnet.
Im Juli [[1913]] wurde das [[Elisenhof-Kino]] in Itzling eröffnet.


Mit dem ''"Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden."''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=39&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935]</ref> wurde die Gemeinde Gnigl zum [[1. Juli]] [[1935]] größtenteils in die Landeshauptstadt Salzburg [[Eingemeindungen|eingemeindet]]. Zu dieser Gemeinde hatte zuvor auch [[Itzling]] gehört.
Mit dem "Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden."<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=39&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935]</ref> wurde die Gemeinde Gnigl zum [[1. Juli]] [[1935]] größtenteils in die Landeshauptstadt Salzburg [[Eingemeindungen|eingemeindet]]. Zu dieser Gemeinde hatte zuvor auch [[Itzling]] gehört.


[[Datei:Volksschule Gnigl.jpg|thumb|Volksschule Gnigl (2018 abgerissen)]]
== Volksschule Gnigl ==
: ''Hauptartikel [[Volksschule Gnigl]]
In Konkurrenz zur [[Volksschule Gnigl|Pfarrschule Gnigl]] errichtete die Gemeinde Gnigl [[1858]] im Gebäude [[Eichstraße]] 48 ein eigenes Volksschulhaus (Baukosten: 10.000 [[Gulden|fl]]). Als [[1906]] eine sechste Klasse eingerichtet werden musste, wurden zwei Klassen zum [[Hotel Gasthof Turnerwirt|Turnerwirt]] ausgelagert.
Am [[1. Februar]] [[1897]] wurde eine [[Volksschule Itzling|Expositur-Schule]] in [[Itzling]] eingerichtet, am [[20. Oktober]] [[1913]] folgte die Eröffung der [[Volksschule Guggenthal|Expositur-Schule]] in [[Guggenthal]].
[[1921]] bestand die Volksschule Gnigl aus zwölf Klassen, von denen fünf im alten Schulgebäude, vier im [[1915]] erworbenen [[Schloss Minnesheim]] und drei seit [[1919]] in den "Via-Werken" in der Eichstraße 5, dem heutigen [[OFF-Theater]], untergebracht waren. Auch im Saal des Gasthofs "Zur Kendl"  im Gebäude Eichstraße 70 wurde 1915 ein Klassenzimmer eingerichtet.
Das [[Schulgebäude der Volksschule Gnigl|neue Schulhaus]] der Volksschule Gnigl wurde nach einem Plan des Architekten [[Paul Geppert]] ab [[4. Mai]] [[1927]] erbaut und am [[23. September]] [[1928]] eröffnet. Es wurde [[2018]] abgerissen und durch den [[Bildungs-Campus Gnigl]] ersetzt.
== Vereine ==
* [[Männergesangsverein Gnigl]]
== Politik ==
=== Wahlsprengel ===
=== Wahlsprengel ===
[[1930]] gab es elf Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19301108&query=%22Erich+K%C3%A4stner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8</ref>
[[1930]] gab es elf Wahlsprengel mit folgenden Wahllokalen und Agitationslokalen<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19301108&query=%22Erich+K%C3%A4stner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8</ref>


# [[Braugasthof Guggenthal|Gasthaus Guggental]]
# [[Braugasthof Guggenthal|Gasthaus Guggental]]
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=== Gemeindeausschusssitzungen ===
=== Gemeindeausschusssitzungen ===
* [[19. November]] [[1907]]
* [[19. November]] [[1907]]
* [[12. Dezember]] 1907<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19071224&query=%22Gasthaus%22+%22Blauer+Stern%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 24. Dezember 1907, Seite 4, mit detaillierte Beschreibung, worüber gesprochen wurde</ref>
* [[12. Dezember]] 1907<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19071224&query=%22Gasthaus%22+%22Blauer+Stern%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 24. Dezember 1907, Seite 4, mit detaillierte Beschreibung, worüber gesprochen wurde</ref>


== Bürgermeister der Gemeinde Gnigl ==
== Bürgermeister der Gemeinde Gnigl ==
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:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Gnigl]]
:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Gnigl]]


[[Datei:Volksschule Gnigl.jpg|thumb|Volksschule Gnigl (2018 abgerissen)]]
== Bilder ==
== Volksschule Gnigl ==
{{Bildkat|Gnigl historische Aufnahme}}
: ''Hauptartikel [[Volksschule Gnigl]]''
 
In Konkurrenz zur ''[[Volksschule Gnigl|Pfarrschule Gnigl]]'' errichtete die Gemeinde Gnigl [[1858]] in der [[Eichstraße]] 48 ein eigenes Volksschulhaus (Baukosten: 10.000 [[Gulden|fl]]). Als [[1906]] eine sechste Klasse eingerichtet werden musste, wurden zwei Klassen zum [[Hotel Gasthof Turnerwirt|Turnerwirt]] ausgelagert.
 
Am [[1. Februar]] [[1897]] wurde eine ''[[Volksschule Itzling|Expositur-Schule]]'' in [[Itzling]] eingerichtet, am [[20. Oktober]] [[1913]] folgte die Eröffung der ''[[Volksschule Guggenthal|Expositur-Schule]]'' in [[Guggenthal]].
 
[[1921]] bestand die Volksschule Gnigl aus zwölf Klassen, von denen fünf im alten Schulgebäude, vier im [[1915]] erworbenen [[Schloss Minnesheim]] und drei seit [[1919]] in den ''Via-Werken'' in der Eichstraße 5, dem heutigen [[OFF-Theater]], untergebracht waren. Auch im Saal des Gasthofs ''Zur Kendl'' in der Eichstraße 70 wurde 1915 ein Klassenzimmer eingerichtet.
 
Das [[Schulgebäude der Volksschule Gnigl|neue Schulhaus]] der Volksschule Gnigl wurde nach einem Plan des Architekten [[Paul Geppert]] ab [[4. Mai]] [[1927]] erbaut und am [[23. September]] [[1928]] eröffnet. Es wurde [[2018]] abgerissen und durch den [[Bildungs-Campus Gnigl]] ersetzt.
 
== Vereine ==
* [[Männergesangsverein Gnigl]]
 
== Quellen ==
== Quellen ==
* Salzburgwiki-Artikel Gnigl
* SALZBURGWIKI-Artikel Gnigl
== Einzelnachweise ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
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[[Kategorie:Ort (historisch)]]
[[Kategorie:Ort (historisch)]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Gnigl]]
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Gnigl]]
[[Kategorie:Gnigl|!]]
[[Kategorie:Gnigl|!|]]
[[Kategorie:Itzling|!]]
[[Kategorie:Itzling|!|]]