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| + | * Dr. Reinhard Medicus: ''Schlossberg (heute Festungsberg) und Nonnberg in Kultur- und Naturgeschichte'' | ||
| + | * {{Quelle SAGIS}} | ||
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Aktuelle Version vom 23. August 2024, 21:07 Uhr
Der Festungsberg erhebt sich am südlichen Rand der Altstadt der Stadt Salzburg.
Geografie
Der Festungsberg ist gemeinsam mit dem Mönchsberg (508 m ü. A.), dem Rainberg und dem Kapuzinerberg ein wichtiger Salzburger Stadtberg. Er erreicht eine Höhe von 542 m ü. A. (Ost- und Westportal des Hohen Stocks) sowie 540 m ü. A. (Portal der Georgskirche). Im Inneren des Hohen Stockes erreicht der anstehende Fels eine Höhe bis etwa 548 m ü. A..
Auf dem Festungsberg befindet sich die Festung Hohensalzburg, die entweder zu Fuß oder mit der Festungsbahn erreichbar ist. Vom Nonnberg aus führt der Reißzug, die weltweit älteste erhaltene Standseilbahn auf den Festungsberg und in die Festung.
Der Festungsberg ist als Landschaftsraum Festungsberg ein Teillandschaftsraum der Landschaftsräume der Stadt Salzburg.
Erreichbarkeit
Wer von der Altstadt Richtung Festungsberg hinaufsteigt, kann über den Toscaninihof und die Mönchsbergscharte, vom Kapitelplatz über die Festungsgasse (dort auch über die Michael-Haydn-Stiege) oder von der Kaigasse über die Nonnbergstiege zur Burganlage gelangen. Am Weg von der Brunnhausgasse über das die Benediktinerinnenabtei Nonnberg findet sich die Nachbildung des so genannten "Nonnberger Hundes", ein als Grenzstein dienender heute verwitterter romanischer Löwe. Der obere Teil der Zuganges führt dabei stets über den Hohen Weg.
Geologie
Der Festungsberg besteht größtenteils aus Dachsteinkalk, im Nordabfall auch aus Hauptdolomit. Im Bereich der Mönchsbergscharte und im untersten Hangbereich an der Brunnhausgasse ist kleinräumig auch Mergel (Glanegger Schichten, Oberkreide) an der Oberfläche anzutreffen. Kalk- und Dolomitgestein stammen aus der Oberen Trias und sind etwa 200 Millionen Jahre alt. Der Festungsberg zählt geologisch zum nördlichen Rand der Salzburger Kalkvoralpen.
Der benachbarte Mönchsberg besteht fast durchwegs aus Konglomerat, der im Schatten des Festungsberges vom Salzachgletscher nicht weggeschliffen wurde.
Ereignis
Am 4. April 1950 rutschten am Festungsberg in der Stadt Salzburg in der Nähe des zweiten Sperrbogens (Keutschachturm) zur Festung Hohensalzburg etwa 60 Kubikmeter Erdreich ab, der den Hohen Weg zur Festung war kurzzeitig nicht befahrbar und aus Sicherheitsgründen auch nicht begehbar.
Bilder
Festungsberg – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Literatur
- Reinhard Medicus: Salzburgs Stadtberge und Stadtgärten im Wandel der Zeit
- Reinhard Medicus: Schlossberg (heute Festungsberg) und Nonnberg in Kultur- und Naturgeschichte. In: Bastei. Zeitschrift für die Erhaltung und Pflege von Bauten, Kultur und Gesellschaft, 54. Jahrgang, 3. Folge.
Weblinks
- www.stadt-salzburg.at/stadtberge-stadtwald/festungsberg
- Lage auf dem digitalen Stadtplan von Salzburg
Quellen
- Seefeldner, Erich: Salzburg und seine Landschaften, eine geographische Landeskunde, Verlag "Das Bergland-Buch", Salzburg, 1961
- Dr. Reinhard Medicus: Schlossberg (heute Festungsberg) und Nonnberg in Kultur- und Naturgeschichte
- Salzburger Geographisches Informationssystem (SAGIS), im Internet unter www.salzburg.gv.at/sagismobile... abrufbar.