Am [[17. Dezember]] [[1942]] folgte Ursulas Überstellung vom [[Krankenhaus Hallein]] in die sogenannte Heil- und Pflegeanstalt [[Am Spiegelgrund]] in [[Wien]], die in Wirklichkeit eine Tötungsanstalt für die Zwecke nationalsozialistischer Rassenhygiene darstellte. Am [[23. Dezember]] 1942 meldete der Anstaltsarzt [[Heinrich Gross]] das Kleinkind beim Reichsausschuss in Berlin zur Tötung an. Am [[17. Jänner]] [[1943]] erbat die Mutter brieflich Auskunft über den Gesundheitszustand ihrer Tochter. Am [[20. Februar]] 1943 wurde eine schmerzhafte Pneumoenzephalografie durchgeführt. Bei dieser teilweise tödlich verlaufenden Untersuchung wurde in die Hirnventrikel Luft gepumpt, um so Röntgenbilder erstellen zu können. Am [[1. März]] erging eine sogenannte Schlechtmeldung an die Eltern, die sofort antworteten, es "ist der Wunsch unser aller, das Kind Ursula wieder zurückzuholen". Am 5. März 1943 starb Ursula Sandgathe um die Mittagszeit. | Am [[17. Dezember]] [[1942]] folgte Ursulas Überstellung vom [[Krankenhaus Hallein]] in die sogenannte Heil- und Pflegeanstalt [[Am Spiegelgrund]] in [[Wien]], die in Wirklichkeit eine Tötungsanstalt für die Zwecke nationalsozialistischer Rassenhygiene darstellte. Am [[23. Dezember]] 1942 meldete der Anstaltsarzt [[Heinrich Gross]] das Kleinkind beim Reichsausschuss in Berlin zur Tötung an. Am [[17. Jänner]] [[1943]] erbat die Mutter brieflich Auskunft über den Gesundheitszustand ihrer Tochter. Am [[20. Februar]] 1943 wurde eine schmerzhafte Pneumoenzephalografie durchgeführt. Bei dieser teilweise tödlich verlaufenden Untersuchung wurde in die Hirnventrikel Luft gepumpt, um so Röntgenbilder erstellen zu können. Am [[1. März]] erging eine sogenannte Schlechtmeldung an die Eltern, die sofort antworteten, es "ist der Wunsch unser aller, das Kind Ursula wieder zurückzuholen". Am 5. März 1943 starb Ursula Sandgathe um die Mittagszeit. |