Friedrich Lacchini: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Professor]] '''Friedrich Lacchini ''' (* [[23. April]] [[1918]] in Chodorow, [[Galizien]]; † [[6. Mai]] [[2005]] in [[Stadt Salzburg|Salzburg]]) war Offizier, Zoologe und Leiter des [[Zoo Salzburg|Salzburger Tiergartens Hellbrunn]].
[[Professor]] '''Friedrich Lacchini ''' (* [[23. April]] [[1918]] in Chodorow, [[Galizien]]; † [[6. Mai]] [[2005]] in der [[Stadt Salzburg]]) war Offizier, Zoologe und Leiter des [[Zoo Salzburg|Salzburger Tiergartens Hellbrunn]].


==Leben==
==Leben==


===Offizierslaufbahn===
===Offizierslaufbahn===
Als junger Mann schlug Lacchini, der Tradition seiner Familie folgend, die Offizierslaufbahn ein. Diese führte ihn sogleich in den [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]]. Als Leutnant der Kavallerie nahm er [[1940]] am deutschen Frankreichfeldzug Teil. Als bald danach die Waffengattung Kavallerie aufgelöst wurde, fand er sich bei den Nebelwerfern, einer noch ganz jungen Waffenart, wieder. Er war an der Eismeerfront, an der Ostfront und bei der Ardennenoffensive im Einsatz. Mehrfach entging er durch Glück dem Tod – so, als sein Bunker durch Volltreffer verschüttet wurde und sein bellender Dackel sich und ihm das Leben rettete.  
Als junger Mann schlug Lacchini, der Tradition seiner Familie folgend, die Offizierslaufbahn ein. Diese führte ihn sogleich in den [[Zweiten Weltkrieg]]. Als Leutnant der Kavallerie nahm er [[1940]] am deutschen Frankreichfeldzug Teil. Als bald danach die Waffengattung Kavallerie aufgelöst wurde, fand er sich bei den Nebelwerfern, einer noch ganz jungen Waffenart, wieder. Er war an der Eismeerfront, an der Ostfront und bei der Ardennenoffensive im Einsatz. Mehrfach entging er durch Glück dem Tod – so, als sein Bunker durch Volltreffer verschüttet wurde und sein bellender Dackel sich und ihm das Leben rettete.  


Nach Kriegsende war er zunächst bei der Finanzbehörde tätig, wandte sich aber [[1959]] mit der Neuschaffung des [[Österreichisches Bundesheer|Bundesheeres]] wieder dem Militärdienst zu. Er stieg zum Obersten der 8. Dienstklasse und [[Militärkommandant von Salzburg|Militärkommandant]]-Stellvertreter von Salzburg auf.
Nach Kriegsende war er zunächst bei der Finanzbehörde tätig, wandte sich aber [[1959]] mit der Neuschaffung des [[Österreichisches Bundesheer|Bundesheeres]] wieder dem Militärdienst zu. Er stieg zum Obersten der 8. Dienstklasse und [[Militärkommandant von Salzburg|Militärkommandant]]-Stellvertreter von Salzburg auf.
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Im [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurde Lacchini er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und I. Klasse ausgezeichnet.
Im [[Zweiter Weltkrieg|Krieg]] wurde Lacchini er mit dem Eisernen Kreuz II. Klasse und I. Klasse ausgezeichnet.


Er war Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und des [[Goldenes Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg]].
Er war Träger des Goldenen Ehrenzeichens für Verdienste um die Republik Österreich und des [[Verdienstzeichen des Landes Salzburg|Goldenen Verdienstzeichens des Landes Salzburg]].


== Quellen ==
== Quellen ==
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Galizien]]
[[Kategorie:Galizien]]
[[Kategorie:Geboren 1918]]
[[Kategorie:Gestorben 2005]]