Zunächst hatte am [[11. Mai]] [[1484]] die [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgerschaft]] beschlossen, den Maler Rueland Frueauf bei [[Passau]] mit der Schaffung einer Tafel für den Hochaltar zu beauftragen. Aber man änderte noch vor Auftragserteilung die Meinung und [[Michael Pacher]] aus [[Südtirol]] erhielt noch im selben Jahr den Auftrag dafür. Er erhielt für seine Arbeit 3.300 [[Gulden]]. Die Vorarbeiten erfolgten auf Grund einer von Pacher geschickten Visierung durch Salzburger Handwerker, von denen Meister Leonhard der Zimmermann, Ulrich der Tischler und Wolfart der Goldschmied genannt werden. Zumindest [[1495]] kam Pacher nach Salzburg und arbeitete an dem Altar bis zu seinem zwischen dem [[8. Juli]] und dem [[18. November]] 1498 erfolgten Tod. Die Schlusszahlung von 300 [[Gulden]] (fl.) erfolgte an seinen Schwiegersohn Caspar Neuhauser. Nachdem [[1709]] der Altar aber wieder abgetragen wurde, betrug der Erlös des abgelösten [[Goldbergbau|Gold]]es und [[Silberbergbau|Silber]] immer noch 512 fl. Neben der damaligen Muttergottes sind noch vier Tafelbilder erhalten (drei davon in der Österreichischen Galerie in [[Wien]], das vierte in Privatbesitz.) | Zunächst hatte am [[11. Mai]] [[1484]] die [[Bürger der Stadt Salzburg|Salzburger Bürgerschaft]] beschlossen, den Maler Rueland Frueauf bei [[Passau]] mit der Schaffung einer Tafel für den Hochaltar zu beauftragen. Aber man änderte noch vor Auftragserteilung die Meinung und [[Michael Pacher]] aus [[Südtirol]] erhielt noch im selben Jahr den Auftrag dafür. Er erhielt für seine Arbeit 3.300 [[Gulden]]. Die Vorarbeiten erfolgten auf Grund einer von Pacher geschickten Visierung durch Salzburger Handwerker, von denen Meister Leonhard der Zimmermann, Ulrich der Tischler und Wolfart der Goldschmied genannt werden. Zumindest [[1495]] kam Pacher nach Salzburg und arbeitete an dem Altar bis zu seinem zwischen dem [[8. Juli]] und dem [[18. November]] 1498 erfolgten Tod. Die Schlusszahlung von 300 [[Gulden]] (fl.) erfolgte an seinen Schwiegersohn Caspar Neuhauser. Nachdem [[1709]] der Altar aber wieder abgetragen wurde, betrug der Erlös des abgelösten [[Goldbergbau|Gold]]es und [[Silberbergbau|Silber]] immer noch 512 fl. Neben der damaligen Muttergottes sind noch vier Tafelbilder erhalten (drei davon in der Österreichischen Galerie in [[Wien]], das vierte in Privatbesitz.) |