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| − | Die '''Riedenburgkaserne''' befindet sich im [[Salzburg]]er Stadtteil [[Riedenburg]] und beherbergt das [[Militärkommando Salzburg]]. | + | [[File:Riedenburgkaserne-Haupttor Moosstraße-neu.jpg|thumb|Haupttor der Riedenburgkaserne]] |
| | + | Die '''Riedenburgkaserne''' war eine Kaserne des [[Österreichisches Bundesheer|Österreichischen Bundesheeres]] und befand sich im [[Salzburger Stadtteil]] [[Riedenburg]]. Zuletzt beherbergte sie das [[Militärkommando Salzburg]]. |
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| − | ==Geschichte== | + | == Geschichte == |
| − | Urkundlich ist das Gelände erstmals [[1662]] als militärischer Schießplatz erwähnt. [[1730]] wurden für durchmarschierende kaiserliche (österreichische) Truppen fünf Holzbaracken erbaut. [[1831]] stimmte der [[Magistrat Salzburg|Salzburger Magistrat]] dem Vorschlag zu, tausend Mann in den Riedenburgbaracken unterzubringen, woraus [[1852]] eine Kavallerie-Kaserne wurde, der [[1888]] der Neubau für die Artillerie folgte. | + | [[Datei:Artilleriekaserne_Riedenburg.jpg|thumb|Artilleriekaserne um 1900]] |
| | + | Urkundlich ist das Gelände erstmals [[1662]] als militärischer Schießplatz erwähnt. [[1730]] wurden für durchmarschierende kaiserliche (österreichische) Truppen fünf Holzbaracken erbaut. [[1831]] stimmte der [[Magistrat Salzburg|Salzburger Magistrat]] dem Vorschlag zu, tausend Mann in den Riedenburgbaracken unterzubringen, woraus [[1852]] eine Kavallerie-Kaserne wurde, der [[1888]]/[[1889]] ein Neubau für die Artillerie folgte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=18890710&query=%22Riedenburgkaserne%22&&seite=3 https://anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 10. Juli 1889]</ref> Das Gelände der Riedenburgkaserne stand - obwohl militärisch genutzt - weiter im Eigentum der [[Stadt Salzburg]].<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=18940102&query=%22Riedenburgkaserne%22&ref=anno-search&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 2. Jänner 1894]</ref>. |
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| | + | [[1930]] kam es zu einem Tausch von mehreren ehemaligen Kasernen und verschiedenen Grundstücken zwischen der Stadt Salzburg und der Republik Österreich. So wurde diese Eigentümer bzw. das noch junge österreichische Bundesheer der neue Besitzer der Immobilie. <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19291127&seite=3 anno.onb.ac.at/Salzburger Volksblatt, 27. November 1929]</ref> <ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sch&datum=19301025&query=%22Riedenburgkaserne%22&seite=7 anno.onb.ac.at/Salzburger Chronik, 25. Oktober 1930]</ref> |
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| | [[1936]]/[[1937|37]] wurden ein Mannschafts- und Kommandogebäude neu errichtet. Beim Anschluss [[1938]] übernahm das NS-Regime die Kaserne mit sechzehn Gebäuden. Die Kaserne wurde bei Kriegsende [[1945]] von der [[USFA|United States Forces-Army]] beschlagnahmt, bis am [[6. August]] [[1955]] ein Vorkommando der Gendarmerieschule aus Kufstein in das Kasernengelände einziehen konnte. Später wurde das Kommando der neu gegründeten 8. Gebirsgsjägerbrigade dort untergebracht. | | [[1936]]/[[1937|37]] wurden ein Mannschafts- und Kommandogebäude neu errichtet. Beim Anschluss [[1938]] übernahm das NS-Regime die Kaserne mit sechzehn Gebäuden. Die Kaserne wurde bei Kriegsende [[1945]] von der [[USFA|United States Forces-Army]] beschlagnahmt, bis am [[6. August]] [[1955]] ein Vorkommando der Gendarmerieschule aus Kufstein in das Kasernengelände einziehen konnte. Später wurde das Kommando der neu gegründeten 8. Gebirsgsjägerbrigade dort untergebracht. |
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| − | Seit [[1966]] befindet sich das Militärkommando Salzburg in Kaserne. Dort hat der diensthabende Militärkommandant, Divisionär Roland Ertl, seinen Dienstort und mit ihm eine Reihe von Mitarbeitern in den Stabsstellen, angefangen von der Ergänzungsführung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. | + | Seit [[1966]] befand sich das Militärkommando Salzburg in der Kaserne. Dort hatte der diensthabende [[Militärkommandant von Salzburg|Militärkommandant]], [[Heinz Hufler|Brigadier Heinz Hufler]], seinen Dienstort und mit ihm eine Reihe von Mitarbeitern in den Stabsstellen, angefangen von der Ergänzungsführung bis hin zur Öffentlichkeitsarbeit. |
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| | + | Das Kasernenareal umfasste zuletzt zehn Gebäude. |
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| | + | == Verkauf der Kaserne == |
| | + | 2012 wurde das Areal mit einer weiteren Liegenschaft [[Neutorstraße]] 25 (2 200 m²) an die [[Stadtgemeinde Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]] gehörende [[Gemeinnützige Salzburger Wohnbaugesellschaft]] (GSWB) verkauft. Gemeinsam mit dem zum Porr-Konzern gehörenden Immobilienentwickler UBM AG aus Wien will sie dort 160 geförderte Miet- und Eigentumswohnungen errichten. Der Kaufpreis betrug 16 Millionen Euro. ([[Quartier Riedenburg]]) |
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| | + | Mit der feierlichen Niederholung der Bundesflagge beim Festakt am [[2. Oktober]] [[2014]] endete symbolisch die Nutzung der Kaserne durch das Bundesheer. Im November übersiedelten die rund 100 Bediensteten des Militärkommandos Salzburg in ein erneuertes Gebäude in der [[Schwarzenbergkaserne]]. |
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| − | ==Quellen== | + | == Bilder == |
| | + | {{Commonscat|Riedenburgkaserne}} |
| | + | == Quellen == |
| | * [http://www.salzburg.com/sn/stj/artikel/225046.html Salzburger Nachrichten] online | | * [http://www.salzburg.com/sn/stj/artikel/225046.html Salzburger Nachrichten] online |
| | + | * {{Quelle SN|31. Oktober 2013}} |
| | + | * {{Quelle SN|3. Oktober 2014}} |
| | + | == Einzelnachweise == |
| | + | <references/> |
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| | + | [[Kategorie:Stadt Salzburg]] |
| | [[Kategorie:Riedenburg]] | | [[Kategorie:Riedenburg]] |
| | [[Kategorie:Kaserne]] | | [[Kategorie:Kaserne]] |
| | + | [[Kategorie:Militär]] |