Bischofshofen: Unterschied zwischen den Versionen

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[[1421]] erteilte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III]] die Erlaubnis einmal im Jahr, am Maximilianstag einen Markt am [[Buchberg]] abzuhalten, der später als Pferdemarkt große Bedeutung erlangte.
[[1421]] erteilte [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard III. von Neuhaus|Eberhard III]] die Erlaubnis einmal im Jahr, am Maximilianstag einen Markt am [[Buchberg]] abzuhalten, der später als Pferdemarkt große Bedeutung erlangte.


1564/65 wurde Bischofshofen und der [[Buchberg (Bischofshofen)|Buchberg]] Zentrum des protestantischen [[Salzburger Bauernaufstände im 16. Jahrhundert| Bauernaufstandes]], der mit der Hinrichtung der beiden Rädelsführer [[Wilhelm Egger]] und [[Hans Steiner]] endete.
1564/65 wurde Bischofshofen und der [[Buchberg (Bischofshofen)|Buchberg]] Zentrum des protestantischen [[Salzburger Bauernaufstände| Bauernaufstandes]], der mit der Hinrichtung der beiden Rädelsführer [[Wilhelm Egger]] und [[Hans Steiner]] endete.


Der [[Protestantismus]] weitete sich aus. Am [[31. Oktober]] [[1731]] wurde von Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein [[Emigrationspatent]] erlassen. Daraufhin mussten die meisten  [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] das Land und somit auch Bischofshofen verlassen (oder konvertieren) und wanderten nach [[Preußen]] (und einige sogar nach [[Salzburgers|Georgia]] in [[USA|Amerika]]) aus. 1803 erfolgte die Säkularisierung der Kirchengüter und das Ende des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]]. Von den [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriegen]] erholte sich das Land lange nicht und z. B. [[1869]] befand sich die Gemeinde Bischofshofen "in ärmlichen Verhältnissen".
Der [[Protestantismus]] weitete sich aus. Am [[31. Oktober]] [[1731]] wurde von Fürsterzbischof [[Leopold Anton Freiherr von Firmian]] ein [[Emigrationspatent]] erlassen. Daraufhin mussten die meisten  [[Protestantenvertreibung|Protestanten]] das Land und somit auch Bischofshofen verlassen (oder konvertieren) und wanderten nach [[Preußen]] (und einige sogar nach [[Salzburgers|Georgia]] in [[USA|Amerika]]) aus. 1803 erfolgte die Säkularisierung der Kirchengüter und das Ende des [[Fürsterzbistum Salzburg|Fürsterzbistums Salzburg]]. Von den [[Salzburg unter Napoleon|napoleonischen Kriegen]] erholte sich das Land lange nicht und z. B. [[1869]] befand sich die Gemeinde Bischofshofen "in ärmlichen Verhältnissen".