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Primarius i.R. [[Hofrat]] [[Professor|Univ.-Prof.]] Dr. med. '''Oskar Boeckl''' (* [[12. August]] [[1932]] in Perchtoldsdorf, [[NÖ]]; † [[23. September]] [[2010]]) war Chirurg und Primar der 1. Chirurgischen Abteilung der [[Landeskrankenhaus Salzburg|Landeskrankenanstalten (St. Johann-Spital) Salzburg]].
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Primarius i. R. [[Hofrat]] [[Professor|Univ.-Prof.]] Dr. med. '''Oskar Boeckl''' (* [[12. August]] [[1932]] in Perchtoldsdorf, [[NÖ]]; † [[23. September]] [[2010]]) war Chirurg und Primar der 1. Chirurgischen Abteilung der [[Landeskrankenhaus Salzburg|Landeskrankenanstalten (St. Johann-Spital) Salzburg]].
    
== Leben ==
 
== Leben ==
 
Oskar Boeckl war der Sohn des bekannten [[Wien]]er akademischen Malers Herbert Boeckl. Nach seiner Schulzeit studierte er von 1952 bis 1958 an der Universität in Wien Medizin und promovierte am [[11. Juli]] [[1958]] zum Doktor der Medizin. Von 1958 bis 1965 war er Assistenzarzt an der 1. Chirurgischen Universitätsklinik in [[Wien]], unterbrochen von einem Jahr (1961) am Österreichischen Krebsforschungsinstitut der Universität Wien. Im März [[1965]] übersiedelte er nach Salzburg und war bis [[1973]] Assistenz- bzw. Oberarzt an der 1. Chirurgischen Abteilung der Landeskrankenanstalten (St. Johann-Spital) Salzburg bei Universitätsprofessor Dr. [[Hannes Steiner]]. Am [[4. Juni]] [[1966]] wurde er zum Facharzt für Chirurgie.  
 
Oskar Boeckl war der Sohn des bekannten [[Wien]]er akademischen Malers Herbert Boeckl. Nach seiner Schulzeit studierte er von 1952 bis 1958 an der Universität in Wien Medizin und promovierte am [[11. Juli]] [[1958]] zum Doktor der Medizin. Von 1958 bis 1965 war er Assistenzarzt an der 1. Chirurgischen Universitätsklinik in [[Wien]], unterbrochen von einem Jahr (1961) am Österreichischen Krebsforschungsinstitut der Universität Wien. Im März [[1965]] übersiedelte er nach Salzburg und war bis [[1973]] Assistenz- bzw. Oberarzt an der 1. Chirurgischen Abteilung der Landeskrankenanstalten (St. Johann-Spital) Salzburg bei Universitätsprofessor Dr. [[Hannes Steiner]]. Am [[4. Juni]] [[1966]] wurde er zum Facharzt für Chirurgie.  
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[[1968]] gründete er das Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Gastroenterologische Chirurgie an der 1. Chirurgischen Abteilung des Salzburger Landeskrankenhauses. [[1969]] habilitierte er sich an der Universität Innsbruck mit der Arbeit ''Heterologe Leberperfusion – Eine  Möglichkeit des  temporären  Leberersatzes''. In den folgenden Jahren lagen mehrere Studienaufenthalte in den [[USA]] und [[Südafrika]] sowie eine  mehrmonatige Gastprofessur am ''Department of Surgery'' der ''Tulane University'' in New Orleans ([[USA]]), bei Prof. Dr. Theodore Drapanas.
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[[1968]] gründete er das Ludwig-Boltzmann-Institut für Experimentelle und Gastroenterologische Chirurgie an der 1. Chirurgischen Abteilung des Salzburger Landeskrankenhauses. [[1969]] habilitierte er sich an der Universität Innsbruck mit der Arbeit "''Heterologe Leberperfusion – Eine  Möglichkeit des  temporären  Leberersatzes''". In den folgenden Jahren lagen mehrere Studienaufenthalte in den [[USA]] und [[Südafrika]] sowie eine  mehrmonatige Gastprofessur am ''Department of Surgery'' der ''Tulane University'' in New Orleans ([[USA]]), bei Prof. Dr. Theodore Drapanas.
    
Im Jänner [[1973]] übernahm er die Leitung der Chirurgischen Abteilung des [[Krankenhaus Oberndorf bei Salzburg|Krankenhauses Oberndorf]]. Von [[1977]] bis Jänner [[1984]] war er Primar der Chirurgischen Abteilung des [[Landesklinik Hallein|Krankenhauses Hallein]]. Am [[1. Februar]] [[1984]] wurde er zum Vorstand der 1. Chirurgischen Abteilung der Landeskrankenanstalten Salzburg bestellt. Er emeritierte im Juni [[1998]].  
 
Im Jänner [[1973]] übernahm er die Leitung der Chirurgischen Abteilung des [[Krankenhaus Oberndorf bei Salzburg|Krankenhauses Oberndorf]]. Von [[1977]] bis Jänner [[1984]] war er Primar der Chirurgischen Abteilung des [[Landesklinik Hallein|Krankenhauses Hallein]]. Am [[1. Februar]] [[1984]] wurde er zum Vorstand der 1. Chirurgischen Abteilung der Landeskrankenanstalten Salzburg bestellt. Er emeritierte im Juni [[1998]].  
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== Quelle ==
 
== Quelle ==
* [https://oegch.at/wp-content/uploads/2018/04/nachruf_prof_boeckl.pdf Nachruf in der Ausgabe 4/2010 der Zeitschrift "Chirurgie" (Dr. [[Hans Werner Waclawiczek]] u.a.)]
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* [https://oegch.at/wp-content/uploads/2018/04/nachruf_prof_boeckl.pdf Nachruf in der Ausgabe 4/2010 der Zeitschrift "Chirurgie" (Dr. [[Hans Werner Waclawiczek]] u. a.)]
    
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