Trollblume: Unterschied zwischen den Versionen

Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge)
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==Beschreibung==  
==Beschreibung==  
Der Name der Blume leitet sich wohl vom althochdeutsche Wort „troll“ für „Rund“ bzw. auch vom lateinischen „trulleus“ (= „rundes Becken“) ab. Der kräftige Stängel dieser Pflanze wird bis 50 cm hoch, die Blätter sind bis fast zum Grund tief handförmig geteilt. Die großen buttergelben Blütenblätter der Blüte (meist nur eine je Pflanze) neigen sich kugelig aneinander.  
Der Name der Blume leitet sich wohl vom althochdeutsche Wort "troll" für "Rund" bzw. auch vom lateinischen "trulleus" (= "rundes Becken") ab. Der kräftige Stängel dieser Pflanze wird bis 50 cm hoch, die Blätter sind bis fast zum Grund tief handförmig geteilt. Die großen buttergelben Blütenblätter der Blüte (meist nur eine je Pflanze) neigen sich kugelig aneinander.  


==Vorkommen==
==Vorkommen==
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==Schutz==
==Schutz==
In den meisten deutschen Bundesländern - und auch in Bayern - ist die Pflanze als im Bestand gefährdet eingestuft. Im Land Salzburg ist die Pflanze mit ihren zahlreichen bodenständigen Namen (u.a. Goldköpfchen, Butterblume, Butterkugel) auf Grund der EU-Richtlinien vollkommen geschützt. Vor allem im Flachgau und in der Stadt Salzburg ist die Pflanze außerdem im Bestand gefährdet.
In den meisten deutschen Bundesländern - und auch in Bayern - ist die Pflanze als im Bestand gefährdet eingestuft. Im Land Salzburg ist die Pflanze mit ihren zahlreichen bodenständigen Namen (u. a. Goldköpfchen, Butterblume, Butterkugel) auf Grund der EU-Richtlinien vollkommen geschützt. Vor allem im Flachgau und in der Stadt Salzburg ist die Pflanze außerdem im Bestand gefährdet.


== Literatur und Quellen ==
== Literatur und Quellen ==
* Manfred A. Fischer, Wolfgang Adler, Karl Oswald: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
* [[Manfred Fischer (Botaniker)|Fischer, Manfred A.]], Adler, Wolfgang: Oswald, Karl: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
* H. Wittmann, A. Siebenbrunner, P. Pilsl, P. Heiselmayer: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987  
* [[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, Helmut]]; Siebenbrunner, Apollonia; [[Peter Pilsl (Botaniker)|Pilsl, Peter]]; [[Paul Heiselmayer|Heiselmayer, Paul]]: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987