Bittersüßnachtschatten: Unterschied zwischen den Versionen

Dr. Reinhard Medicus (Diskussion | Beiträge)
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==Heilkräftige Pflanzenteile==
==Heilkräftige Pflanzenteile==
Die meist zweijährigen Stängel werden - allerdings nur von Fachkräften - im Frühjahr oder im Herbst gesammelt. Geriebene Blätter riechen mäuseartig, die Stängel schmecken zuerst bitter, später mehr süß. Alle Teile der Pflanze sind hochgiftig! Von Anwendungen dieser hochgiftigen Pflanze ohne ärztliche Kontrolle ist daher mit größtem Nachdruck abzuraten.
Die meist zweijährigen Stängel werden bzw. wurden  - allerdings nur von Fachkräften - im Frühjahr oder im Herbst gesammelt. Geriebene Blätter riechen mäuseartig, die Stängel schmecken zuerst bitter, später mehr süß. Alle Teile der Pflanze sind hochgiftig! Von Anwendungen dieser hochgiftigen Pflanze ist in aller Regel mit größtem Nachdruck abzuraten.


==Heilwirkung==
==Heilwirkung==
Schon seit dem Mittelalter wird diese Giftpflanze in der Volksmedizin innerlich gegen Gicht, Flechten und gegen Furunkeln angewendet. Angesichts der Giftigkeit ist heute von einer Verwendung der Heilpflanze aber dringend abzuraten. In der Homöopathie kommt die verdünnte Essenz u.a. bei Blasenkrämpfen und Durchfällen mit kolikartigen Schmerzen, sowie bei rheumatischen Beschwerden, die durch nasskalte Einflüsse hervorgerufenen werden, zum Einsatz.
Schon seit dem Mittelalter wird diese Giftpflanze in der Volksmedizin innerlich gegen Gicht, Flechten und gegen Furunkeln angewendet. Angesichts der Giftigkeit ist heute von einer Verwendung der Heilpflanze aber dringend abzuraten. In der [[Homöopathie in Salzburg|Homöopathie]] kommt die verdünnte Essenz u. a. bei Blasenkrämpfen und Durchfällen mit kolikartigen Schmerzen, sowie bei rheumatischen Beschwerden, die durch nasskalte Einflüsse hervorgerufenen werden, zum Einsatz.


==Vergiftungserscheinungen==
==Vergiftungserscheinungen==
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==Quelle ==
==Quelle ==
* Richard Willfort, „Gesundheit durch Heilkräuter“, Rudolf Trauner Verlag, Linz/D., 6. Auflage 1964
* [[Manfred Fischer (Botaniker)|Fischer, Manfred A.]], Adler, Wolfgang: Oswald, Karl: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
* [[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, Helmut]]; Siebenbrunner, Apollonia; [[Peter Pilsl (Botaniker)|Pilsl, Peter]]; [[Paul Heiselmayer|Heiselmayer, Paul]]: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987
* Richard Willfort, "Gesundheit durch Heilkräuter", Rudolf Trauner Verlag, Linz/D., 6. Auflage 1964


[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Zweikeimblättrige Blütenpflanzen]]
[[Kategorie:Zweikeimblättrige Blütenpflanzen]]
[[Kategorie:Gattung Nachtschatten]]
[[Kategorie:Gattung Nachtschatten]]
[[Kategorie:Alpen]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]
[[Kategorie:Nationalpark Hohe Tauern]]