| − | Für die Haltung von [[Gefährdete Nutztierrassen|Gefährdeten Nutztierrassen]] erhält auch der Archehof Unterhausreit ÖPUL-Mittel (''Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft''). Diese Fördermittel sind gerechtfertigt, da es sich bei den Tieren um sog. Gen-Erhaltungsrassen handelt. Die Erhaltung einer größeren Gen-Bandbreite, die unter Umständen überlebenswichtig sein wird, ist für die Allgemeinheit von großer Bedeutung. Solche Nutztierrassen bringen aber gegenüber der Massentierhaltung weniger Ertrag und sind in der Zucht aufwendiger und kostenintensiver, u.a. da aufgrund der wenigen Tiere für die Zulassung und den Verkauf Recherchen und weite Wege in Kauf genommen werden müssen. | + | Für die Haltung von [[Gefährdete Nutztierrassen|Gefährdeten Nutztierrassen]] erhält auch der Archehof Unterhausreit ÖPUL-Mittel (''Österreichisches Programm für umweltgerechte Landwirtschaft''). Diese Fördermittel sind gerechtfertigt, da es sich bei den Tieren um sog. Gen-Erhaltungsrassen handelt. Die Erhaltung einer größeren Gen-Bandbreite, die unter Umständen überlebenswichtig sein wird, ist für die Allgemeinheit von großer Bedeutung. Solche Nutztierrassen bringen aber gegenüber der Massentierhaltung weniger Ertrag und sind in der Zucht aufwendiger und kostenintensiver, u. a. da aufgrund der wenigen Tiere für die Zulassung und den Verkauf Recherchen und weite Wege in Kauf genommen werden müssen. |
| | Maria Hauser ist Mitglied der [[Tauernlamm]]-Genossenschaft, durch die das schmackhafte Fleisch der feingliedrigen Waldschafe vermarktet wird. Der Räucherspeck, der aus Fleischteilen der Mangalitza-Wollschweine am Hof hergestellt wird und im Vergleich zum Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung unvergleichlich gut schmeckt, dient hingegen nur dem Hausgebrauch. | | Maria Hauser ist Mitglied der [[Tauernlamm]]-Genossenschaft, durch die das schmackhafte Fleisch der feingliedrigen Waldschafe vermarktet wird. Der Räucherspeck, der aus Fleischteilen der Mangalitza-Wollschweine am Hof hergestellt wird und im Vergleich zum Fleisch von Tieren aus Massentierhaltung unvergleichlich gut schmeckt, dient hingegen nur dem Hausgebrauch. |
| − | Neben ihrer Tätigkeit als Archehofbäuerin baut Maria Hauser seit vielen Jahren etwa 50 verschiedene Kräuter wie [[Frauenmantel]], [[Schafgarbe]], [[Johanniskraut]], [[Goldmelisse]], [[Spitzwegerich]] und [[Eibisch]] an, aus denen sie Tinkturen und Tees zubereitet, die u.a. im [[Saalachtal]]er Bauernladen, im Bioladen in [[Zell am See]] und im [[Das Heilwissen der Pinzgauerinnen|TEH]]-Laden in [[Unken]] angeboten werden. Ihr Kräuterwissen hat sie sich aus der Literatur, in Kursen, in einem Lehrgang und durch jahrzehntelange Praxis angeeignet. | + | Neben ihrer Tätigkeit als Archehofbäuerin baut Maria Hauser seit vielen Jahren etwa 50 verschiedene Kräuter wie [[Frauenmantel]], [[Schafgarbe]], [[Johanniskraut]], [[Goldmelisse]], [[Spitzwegerich]] und [[Eibisch]] an, aus denen sie Tinkturen und Tees zubereitet, die u. a. im [[Saalachtal]]er Bauernladen, im Bioladen in [[Zell am See]] und im [[Das Heilwissen der Pinzgauerinnen|TEH]]-Laden in [[Unken]] angeboten werden. Ihr Kräuterwissen hat sie sich aus der Literatur, in Kursen, in einem Lehrgang und durch jahrzehntelange Praxis angeeignet. |