Aigner Park: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Aigner Schlosspark.jpg|thumb|Der [[Felberbach (Stadt Salzburg)|Felberbach]] oberhalb der unteren Grotte.]]
[[Datei:Aigner Schlosspark.jpg|thumb|Der [[Felberbach (Stadt Salzburg)|Felberbach]] oberhalb der unteren Grotte.]]
Der '''Aigner Park''' befindet sich im [[Salzburger Stadtteil]] [[Aigen]] östlich der [[Aigner Kirche]]. Er wurde 1980 zum [[Geschützter Landschaftsteil|geschützten Landschaftsteil]] erklärt.  
Der im 18. und frühen 19. Jahrhundert gestaltete '''Aigner Park''' befindet sich im [[Salzburger Stadtteil]] [[Aigen]] östlich der [[Aigner Kirche]]. Er wurde 1962 unter Denkmalschutz und 1980 zum [[Geschützter Landschaftsteil|geschützten Landschaftsteil]] erklärt.  


==Allgemeines==
==Allgemeines==
Der im Norden vom [[Felberbach (Stadt Salzburg)|Felberbach]] <!-- im Süden vom Mahbach [konnte auf dem digitalen Stadtplan von Salzburg nicht lokalisiert werden] --> durchflossene Waldpark mit eingelagerten Wiesen liegt am Fuße des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s am östlichen Stadtrand von Salzburg östlich des [[Schloss Aigen|Schlosses Aigen]]  in Richtung [[Rauchenbichleralpe|Rauchenbichl]]. In Verwirklichung des naturnahen englichen Landschaftsgartens wird er gelegentlich auch als ''Naturpark'' bezeichnet.
Der im Norden vom [[Felberbach (Stadt Salzburg)|Felberbach]] und im Süden vom Mahbach (wenig richtig auch "Marbach" geschrieben, entspringt unweit des gleichnamigen Bauerngutes Mahbach auf dem Gaisberg) durchflossene Waldpark mit eingelagerten Wiesen liegt am Fuße des [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]s am östlichen Stadtrand von Salzburg östlich des [[Schloss Aigen|Schlosses Aigen]]  in Richtung [[Rauchenbichleralpe|Rauchenbichl]]. In Verwirklichung des naturnahen englichen Landschaftsgartens wird er gelegentlich auch als ''Naturpark'' bezeichnet.


==Geschichte==
==Geschichte==
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7. '''Fürstin Anna Sitz'''
7. '''Fürstin Anna Sitz'''


Der Sitz erinnert an die aufgeklärte Fürstin Maria Anna Schwarzenberg (* 1768; † 1848), eine nahe Verwandte der Aigner Schlossherrn, welcher auch Adalbert Stifter im "Nachsommer" ein Denkmal setzte. Von hier ist der nahe Wasserfall gut erlebbar.  
Der Sitz erinnert an die aufgeklärte Fürstin Maria Anna Schwarzenberg (* 1768; † 1848), eine Schwägerin des Aigner Schlossherrn, welcher auch Adalbert Stifter im "Nachsommer" ein Denkmal setzte. Von hier ist der nahe Wasserfall gut erlebbar.  


8. '''Felsenplatz'''
8. '''Felsenplatz'''
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Der große verstürzte Felsblock besteht aus <nowiki>Gosau</nowiki>[[konglomerat]], einem durch Kalk verfestigten Geröll, das sich bei der alpidischen Gebirgsbildung vor 90 Millionen Jahren (Oberkreide) gebildet hat. Wegen der bunten Geröllteile wird dieser Stein geschnitten und poliert auch als Zierstein verwendet.  
Der große verstürzte Felsblock besteht aus <nowiki>Gosau</nowiki>[[konglomerat]], einem durch Kalk verfestigten Geröll, das sich bei der alpidischen Gebirgsbildung vor 90 Millionen Jahren (Oberkreide) gebildet hat. Wegen der bunten Geröllteile wird dieser Stein geschnitten und poliert auch als Zierstein verwendet.  


9. '''Gilowskyhöhle''' (Fuchsloch)
9. '''Gilowskyhöhle''' (im Volksmund gelegentlich auch Fuchsloch)


Die obere Grotte ist durch Hangrutschungen im Nordosten des Aigner Parks natürlich entstanden. Im Jahr [[1787]] machte  sie [[Hofrat]] [[Joseph Ernst Gilowsky von Urasowa]] im Auftrag des Schlossherren [[Basil von Aman]] begehbar.
Die obere Grotte ist durch Hangrutschungen im Nordosten des Aigner Parks natürlich entstanden. Im Jahr [[1787]] machte  sie [[Hofrat]] [[Joseph Ernst Gilowsky von Urasowa]] im Auftrag des Schlossherren [[Basil von Aman]] begehbar.