Heinrich-Kiener-Haus: Unterschied zwischen den Versionen
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Version vom 26. September 2011, 07:26 Uhr
Das Heinrich Kiener Haus ist eine Schutzhütte am Hochgründeck bei Sankt Johann im Pongau.
Allgemeines
Das Heinrich Kiener Haus befindet sich 1.800 m ü.A. auf dem Hochgründeck. Seit 1999 wird die Schutzhütte von Hermann Hinterhölzl, dem ehemaligen Wirt des Matrashauses auf dem Hochkönig, bewirtschaftet.
Das Heinrich Kienerhaus ist weithin bekannt für seinen überwältigenden Panoramarundblick. Er reicht über das Salzachtal mit Hochkönig, das Tennengebirge , den Berchtesgadener Alpen, den Hohen Tauern mit dem Großglockner, dem Dachsteingebirge bis zu den Kärntner Gipfeln. Insgesamt sind über dreihundert Bergspitzen vom Heinrich Kiener Haus aus zu sehen.
Die Hütte ist auf gut befestigten und markierten Themenwanderwegen von vier verschiedenen Ausgangsorten zu erreichen. Die Gaststube bietet Platz für etwa 50 Personen. Es werden gute österreichische Hausmannskost und selbstgemachte Mehlspeisen angeboten.
Das Heinrich Kiener Haus weist Übernachtungsmöglichkeiten für 37 Personen auf. Es wird auch für Familienfeiern, Vereins- und Gruppenausflüge sowie für Seminare gerne genutzt. Es werden regelmäßig Veranstaltungen wie Volkstanzen, das Hochgründeck-Ranggeln, ein Friedensfest un der Energiestammtisch abgehalten.
Die Hütte ist von Mitte Mai bis Mitte November bewirtschaftet.
Besonderheit
Das Heinrich Kiener Haus ist das ökologischsten Hüttenprojekt Europas. Kochen und Warmwasserversorgung funktionieren dank Photovoltaikanlagen, Windkraftwerk und Sonnenkollektoren. Auf den Tisch kommen nur Biofleisch und Biokäse, Ökosäfte sowie Kaffee und Tee aus so genannten Entwicklungsländern. Sogar bei Matratzen und Bettwäsche achtet der Umweltschützer Hermann Hinterhölzl auf strenge Umweltkontrollen bei Reinigung und Anschaffung.
Name
Die Hütte ist nach Heinrich Kiener benannt.