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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
 
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie==
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''T. bjerkandrella'' wurde in Salzburg bisher in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) gefunden, wobei aber alle Funde mit Ausnahme desjenigen aus [[Thalgau]] vom 23.6.1986 bereits mehr als 100 Jahre zurück liegen (Mitterberger 1909). Die Höhenverbreitung erstreckt sich dabei auf einen Bereich von rund 400 bis 1800 m. Das Tier aus Thalgau wurde auf einer Magerwiese gefunden, weitere Informationen zum Lebensraum liegen aus Salzburg nicht vor. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen in einer Generation im Jahr von Juni bis September (alle Angaben nach Kurz & Kurz 2017).
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''T. bjerkandrella'' wurde in Salzburg bisher in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]), II ([[Nördliche Kalkalpen]]) und IV ([[Zentralalpen]], Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011) gefunden, wobei aber alle Funde mit Ausnahme desjenigen aus [[Thalgau]] vom 23.6.1986 bereits mehr als 100 Jahre zurück liegen (Mitterberger 1909). Die Höhenverbreitung erstreckt sich dabei auf einen Bereich von rund 400 bis 1800 m. Das Tier aus Thalgau wurde auf einer Magerwiese gefunden, weitere Informationen zum Lebensraum liegen aus Salzburg nicht vor. Die [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] fliegen in einer Generation im Jahr von Juni bis September (alle Angaben nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017).
    
==Biologie und Gefährdung==
 
==Biologie und Gefährdung==
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Das Tier aus Thalgau wurde zwischen 17 und 18 Uhr MEZ fliegend angetroffen (Kurz & Kurz 2017). Weitere Details zur Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] oder zu den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg nicht vor. Die Raupen leben nach Diakonoff (1986) in den Stängeln verschiedener Korbblütler, wobei als Nahrungspflanzen ''[[Inula salicina]]'' (Weidenblättriger Alant), ''Carduus, Carlina, Cirsium, Gnaphalium'' und ''Helichrysum''-Arten aufgezählt werden. ''T. bjerkandrella'' ist in Salzburg vermutlich stark gefährdet, sofern sie auf Magerwiesen als Lebensraum spezialisiert sein sollte. Allerdings liegen für eine zuverlässige Beurteilung viel zu wenige Daten vor.
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Das Tier aus Thalgau wurde zwischen 17 und 18 Uhr MEZ fliegend angetroffen ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2017). Weitere Details zur Lebensweise der [[Glossar_Biologie#I|Imagines]] oder zu den Entwicklungsstadien liegen aus Salzburg nicht vor. Die Raupen leben nach Diakonoff (1986) in den Stängeln verschiedener Korbblütler, wobei als Nahrungspflanzen ''[[Inula salicina]]'' (Weidenblättriger Alant), ''Carduus, Carlina, Cirsium, Gnaphalium'' und ''Helichrysum''-Arten aufgezählt werden. ''T. bjerkandrella'' ist in Salzburg vermutlich stark gefährdet, sofern sie auf Magerwiesen als Lebensraum spezialisiert sein sollte. Allerdings liegen für eine zuverlässige Beurteilung viel zu wenige Daten vor.
    
==Weiterführende Informationen==
 
==Weiterführende Informationen==