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Datei:Obersulzbachkees Bruecke.jpg|thumb|Brücke entlang des Gletscherweges am {{PAGENAME}}]]
 
Das '''Obersulzbachkees''' ist ein [[Gletscher]] unterhalb des [[Großvenediger]]s im [[Pinzgau]].
 
Das '''Obersulzbachkees''' ist ein [[Gletscher]] unterhalb des [[Großvenediger]]s im [[Pinzgau]].
    
==Allgemeines==
 
==Allgemeines==
Das Obersulzbachkees ist durch die Erstbesteigung des Großvenedigers 1841 bekannt geworden, vor allem auch deswegen, weil [[Ignaz Kürsinger|Ignaz von Kürsinger]] dem damals vorhandenen wilden Eisbruch den Namen [[Türkische Zeltstadt|Türkischen Zeltstadt]] – die Eistürme sahen aus wie „die Zelte der Muslims“ - gegeben hatte. Westlich an das Obersulzbachkees schließt das [[Sonntagskees]] an.  
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Das Obersulzbachkees ist durch die Erstbesteigung des Großvenedigers [[1841]] bekannt geworden, vor allem auch deswegen, weil [[Ignaz Kürsinger|Ignaz von Kürsinger]] dem damals vorhandenen wilden Eisbruch den Namen [[Türkische Zeltstadt|Türkischen Zeltstadt]] – die Eistürme sahen aus wie „die Zelte der Muslims“ - gegeben hatte. Westlich an das Obersulzbachkees schließt das [[Sonntagskees]] an.  
    
Das Obersulzbachkees gehört zu den am Stärksten zerfallenden und zurück schmelzenden Gletschern. Von 1850 bis zur Gegenwart ist die Gletscherzunge um 3,2 Kilometer kürzer geworden, die Türkische Zeltstadt ist völlig verschwunden. Aus einem einstmals geschlossenen Talgletscher mit einer Zunge sind sechs Teilgletscher geworden.   
 
Das Obersulzbachkees gehört zu den am Stärksten zerfallenden und zurück schmelzenden Gletschern. Von 1850 bis zur Gegenwart ist die Gletscherzunge um 3,2 Kilometer kürzer geworden, die Türkische Zeltstadt ist völlig verschwunden. Aus einem einstmals geschlossenen Talgletscher mit einer Zunge sind sechs Teilgletscher geworden.