Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Das Gnadenbild der [[Wallfahrt]] ist die auf dem Hochaltar stehende Muttergottes mit Kind. Der Ursprung der Wallfahrt ist heute nicht mehr historisch belegbar. Pater [[Virgil Waß]] trug für seine ''Werfenwenger Wallfahrtsgeschichte'' von [[1916]] lediglich mehrere Legenden zusammen. Fest steht aber, dass die Kirche am [[8. September]] [[1509]] geweiht wurde. | |
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| − | * [http://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Johann_Rochus_Egedacher AustriaWiki Eintrag zu Johann Egedacher] | + | * [http://austria-forum.org/af/AustriaWiki/Johann_Rochus_Egedacher AustriaWiki, Eintrag zu Johann Egedacher] |
| − | * [[Johannes Neuhardt]]: ''Wallfahrten im Erzbistum Salzburg'', München 1982 (Abschnitt Wallfahrt und Eintrag über die Ursprungskapelle) | + | * [[Johannes Neuhardt]]: ''Wallfahrten im Erzbistum Salzburg'', München 1982 (Abschnitt "Wallfahrt" und Eintrag über die Ursprungskapelle) |
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Aktuelle Version vom 15. Mai 2023, 14:28 Uhr
Die Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt ist die Pfarrkirche der Pongauer Pfarre Werfenweng und ehemaliges Zentrum einer Marienwallfahrt.
Standort
Die Kirche steht am Südrand des Ortszentrums etwas erhöht über dem Ort Werfenweng.
Architektur
Die dreischiffige spätgotische Hallenkirche musste aufgrund einer Senkung 1565 neu gewölbt werden.
Der Turm aus dem Jahr 1627 beginnt unten in quadratischer Form, um oberhalb des dritten Stocks in ein Oktogon mit spitzem Dach überzugehen.
Ausstattung
Der barocke Hochaltar stammt von 1763 und enthält ein 1510 geschnitztes Gnadenbild: Die stehende Mutter Gottes mit Kind am Arm wird von sechs barocken Engeln umgeben. Der Tabernakel stammt von Josef Gold aus dem Jahr 1915.
Die Orgel aus dem Jahr 1770 wurde von Johann Rochus Egedacher, dem Sohn des Orgelbauers Johann Christoph Egedacher, gebaut. Die neugotische Orgel baute Albert Mauracher (1897).[1]
Im Vorraum der Kirche hängen einige historische Votivbilder.
Geschichte
Das Gnadenbild der Wallfahrt ist die auf dem Hochaltar stehende Muttergottes mit Kind. Der Ursprung der Wallfahrt ist heute nicht mehr historisch belegbar. Pater Virgil Waß trug für seine Werfenwenger Wallfahrtsgeschichte von 1916 lediglich mehrere Legenden zusammen. Fest steht aber, dass die Kirche am 8. September 1509 geweiht wurde.
Die Wallfahrt erfuhr ihren größten Aufschwung in Zeiten von Not, Elend oder Bedrohung – zum Beispiel in den Jahren 1635 und 1710, als die Schwarze Pest das Tal heimsuchte, zur Zeit der Viehseuche von 1742 oder im Jahr 1809, als in der Nähe am Pass Lueg die Gefechte der Napoleonischen Kriege tobten.
Die Kirche war jahrhundertelang Filialkirche der Pfarre Pfarrwerfen. Am 3. Juli 1744 wurde in dieser Pfarre das Vikariat Werfenweng gegründet. Mit der Pfarrerrichtung am 1. Juli 1891 wurde die Vikariatskirche zur Pfarrkirche erhoben.
Ursprungskapelle
- Hauptartikel Bildstock sogenannte Ursprungskapelle in Werfenweng
Etwa 50 Meter östlich der Kirche steht ein drei Meter hoher, aus Tuffstein erbauter Bildstock, die sogenannte "Ursprungskapelle". Sie birgt ein hölzernes Relief aus dem 20. Jahrhundert, das die Ursprungslegenden der Wallfahrt darstellt.
Augenwasserl-Quelle
Östlich des Bildstocks entspringt die Augenwasserl-Quelle, die seit dem 16. Jahrhundert zahlreiche Wallfahrer anzog.
Bilder
Pfarr- und Wallfahrtskirche Mariä Geburt – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Kirchenführer Werfenweng
- Gemeinde Werfenweng
- Festvortrag zum 500-Jahr-Jubiläum
- AustriaWiki, Eintrag zu Johann Egedacher
- Johannes Neuhardt: Wallfahrten im Erzbistum Salzburg, München 1982 (Abschnitt "Wallfahrt" und Eintrag über die Ursprungskapelle)
Einzelnachweis
- ↑ Wikipedia-Artikel Pfarrkirche Werfenweng