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| Die '''Kniepass''' ist ein Pass auf 558 m ü. N. N. im [[Pinzgau]] zwischen [[Lofer]] (636 m ü- N. N.) und [[Unken]] (563 m ü. N. N.), somit eigentlich keine Erhöhung, sondern eine Senke. Er liegt an der [[Saalach]]. | | {{Googlemapsort|Unken}}Die '''Kniepass''' ist ein Pass auf 558 m ü. A. im [[Pinzgau]] zwischen [[Lofer]] (636 m ü. A.) und [[Unken]] (563 [[m ü. A.]]), somit eigentlich keine Erhöhung, sondern eine Senke. Er liegt an der [[Saalach]]. |
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| ==Geschichte== | | == Geschichte == |
| Der alte Weg zwischen dem [[Bad Reichenhall|Reichenhaller Becken]] und dem [[Pinzgau]] führte Jahrhunderte lang "über" den Kniepass an der '''Festung Kniepass''' vorbei. Diese kleine Sperranlage ist erstmals um [[1350]] urkundlich erwähnt.
| | : ''Hauptartikel: [[Festung Kniepass]]'' |
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| Durch die Talenge und die erhöhte Lage der Festung war es einfach, unerwünschten Eindringlinge abzuwehren und den Warenverkehr zu kontrollieren bzw. die damit zusammenhängende Wegemaut kassieren zu können.
| | Der alte Weg zwischen dem [[Bad Reichenhall|Reichenhaller Becken]] und dem [[Pinzgau]] führte jahrhundertelang "über" den Kniepass an der [[Festung Kniepass]] vorbei. Diese kleine Sperranlage ist erstmals um [[1350]] urkundlich erwähnt. |
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| Heute liegt diese kleine Festungsanlage, die seit dem Dreißigjährigen Krieg nicht mehr umgebaut wurde, etwas abseits der durch die Kniepaß-Schlucht führenden, nun ausgebauten Straße. Sie ist auch über einen schattigen Fußweg erreichbar, der vom Parkplatz am Fuße der Festung hinauf führt.
| | Durch die Talenge und die erhöhte Lage der Festung war es einfach, unerwünschte Eindringlinge abzuwehren und den Warenverkehr zu kontrollieren bzw. die damit zusammenhängende Wegemaut kassieren zu können. |
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| Durch den Torturm betritt man das von einer massiven Steinmauer umgebene kleine Festungsareal. Von hier hat man Aussicht auf das Unkener Becken und das [[Schloss Oberrain]]. Hier steht auch das Hauptgebäude, in dem einst die Wachmannschaft wohnte. Während der Franzosenkämpfe [[1800]] bis [[1809]] besetzten Tiroler und Pinzgauer Verteidiger dieses Sperrfort. Über die genaue Nutzung der Festungsanlagen in den Napoleonischen Kriegen fehlen allerdings Quellen.
| | Heute liegt diese kleine Festungsanlage, die seit dem Dreißigjährigen Krieg nicht mehr umgebaut wurde, etwas abseits der durch die Kniepass-Schlucht führenden, nun ausgebauten Straße. Sie ist auch über einen schattigen Fußweg erreichbar, der vom Parkplatz am Fuße der Festung hinaufführt. |
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| In den letzten April- und den ersten Maitagen [[1945]] wurden unterhalb der Festung auf der Straße Panzersperren errichtet. Sie kamen gegen die schon in Reichenhall stehende US Army der 101. Fallschirmdivision wegen der vorherigen Kapitulation der Heeresgruppe V der Deutschen Wehrmacht nicht mehr zum Einsatz. Später diente das Hauptgebäude der Festung Waldarbeitern zur Unterkunft. [[1965]] zogen die letzten Bewohner, ein betagtes Ehepaar, aus Altersgründen aus.
| | == Quellen == |
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| [[1988]] entschloss sich die Eigentümerin [[Salzburger Landesregierung]] zu einer musealen Nutzung und setzte die Festung instand. Seit [[1991]] veranstaltet der örtliche Museumsverein Ausstellungen. Als Dauerausstellung sind "Felsritzbilder im unteren Saalachtal" zu sehen. In einem weiteren ausgebauten Ausstellungsraum können seit 1994 Wechselausstellungen gezeigt werden.
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| ==Quellen== | |
| * [http://www.salzburg.gv.at/museum_anzeige?id=64 www.salzburg.gv.at] | | * [http://www.salzburg.gv.at/museum_anzeige?id=64 www.salzburg.gv.at] |
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| | [[Kategorie:Wissenschaft]] |
| | [[Kategorie:Geografie]] |
| | [[Kategorie:Landschaft]] |
| [[Kategorie:Pass]] | | [[Kategorie:Pass]] |
| [[Kategorie:Festung]] | | [[Kategorie:Koalitionskriege (Geschichte)]] |
| [[Kategorie:Befreiungskriege (Geschichte)]]
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