Anna Viktoria Cajetana Konhauser Edle von Sternenfeld: Unterschied zwischen den Versionen

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Ihr Vater war der Salzburger Buchdrucker Johann Josef Mayr, ihre Mutter die Buchdruckerin Maria Barbara Mayr. Anna Konhauser war mit dem Salzburger [[Hofkammer]]rat Joseph Maximilian Konhauser, Edlem von Sternenfeld († 1769) verheiratet. Ihre Mutter übergab Anna [[1739]] übergab den von ihr seit [[1724]] geführten Witwenfortbetrieb.
Ihr Vater war der Salzburger Buchdrucker Johann Josef Mayr, ihre Mutter die Buchdruckerin Maria Barbara Mayr. Anna Konhauser war mit dem Salzburger [[Hofkammer]]rat Joseph Maximilian Konhauser, Edlem von Sternenfeld († 1769) verheiratet. Ihre Mutter übergab Anna [[1739]] übergab den von ihr seit [[1724]] geführten Witwenfortbetrieb.


Anna Konhauser wurde respektvoll die "Prinzipalin“ genannt. Über drei Jahrzehnte lang, von [[1739]] bis [[1775]], verlegte sie sämtliche Werke der [[Benediktineruniversität Salzburg]]. Ihr Credo scheint auch heute noch modern: "Nos addimus alas!" – "Wir verleihen Flügel!"
Anna Konhauser wurde respektvoll die "Prinzipalin" genannt. Über drei Jahrzehnte lang, von [[1739]] bis [[1775]], verlegte sie sämtliche Werke der [[Benediktineruniversität Salzburg]]. Ihr Credo scheint auch heute noch modern: "Nos addimus alas!" – "Wir verleihen Flügel!"


Sie brachte nicht nur universitäre Publikationen heraus, wie etwa den vom Mathematikprofessor berechneten Staatskalender, sondern auch andere Genre. So verlegte sie beispielsweise eine verkürzte Fassung von [[Conrad Hagger]]s Genussbibel "Neues Saltzburgisches Koch-Buch". Weiters Publikationen des Juristen Franciscus Josephus Herz und die "Salzburgische Ordinari Zeitung", die spätestens ab [[1774]] zur [[Salzburger Zeitung]] wurde sowie das ''Jus ecclesiasticum'' von [[Gregor Zallwein]]. Das Impressum lautete stets "Johann Josef Mayrs Erbin". Anna Konhauser trat trotz ihrer eigenständigen Tätigkeit und Verantwortung nicht mit ihrem persönlichen Namen in Erscheinung.  
Sie brachte nicht nur universitäre Publikationen heraus, wie etwa den vom Mathematikprofessor berechneten Staatskalender, sondern auch andere Genre. So verlegte sie beispielsweise eine verkürzte Fassung von [[Conrad Hagger]]s Genussbibel "Neues Saltzburgisches Koch-Buch". Weiters Publikationen des Juristen Franciscus Josephus Herz und die "Salzburgische Ordinari Zeitung", die spätestens ab [[1774]] zur [[Salzburger Zeitung]] wurde sowie das ''Jus ecclesiasticum'' von [[Gregor Zallwein]]. Das Impressum lautete stets "Johann Josef Mayrs Erbin". Anna Konhauser trat trotz ihrer eigenständigen Tätigkeit und Verantwortung nicht mit ihrem persönlichen Namen in Erscheinung.  
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* [[Christoph Brandhuber]] in Facebook  
* [[Christoph Brandhuber]] in Facebook  
* [http://biografia.sabiado.at/konhauser-anna/ biografia.sabiado.at]
* [http://biografia.sabiado.at/konhauser-anna/ biografia.sabiado.at]
{{Frauen in der Geschichte der Salzburger Universität}}


{{SORTIERUNG: Sternenfeld, Anna Viktoria Cajetana Konhauser Edle von}}
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[[Kategorie:Person]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Unternehmer]]
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