Volksschule Strobl: Unterschied zwischen den Versionen

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! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Schulbild
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| colspan="2"  | [[Datei:Volksschule Strobl am Wolfgangsee.jpg|thumb|center|Volksschule Strobl]]
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! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Schuldaten<ref>[http://www.lsr-sbg.gv.at/quicklinks/schulsuche/?searchdetail=1&id=30116339 www.lsr-sbg.gv.at]</ref>
! colspan="2" class="blueboxcenterheader" | Schuldaten<ref>[http://www.lsr-sbg.gv.at/quicklinks/schulsuche/?searchdetail=1&id=30116339 www.lsr-sbg.gv.at]</ref>
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| Adresse: ||5350 [[Strobl]] 124
| Adresse: ||5350 [[Strobl]] 124
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| Website: ||[http://www.vs-strobl.salzburg.at/ www.vs-strobl.salzburg.at/]
| Website: ||[https://www.vs-strobl.salzburg.at www.vs-strobl.salzburg.at]
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| E-Mail: ||direktion@vs-strobl.salzburg.at
| E-Mail: ||direktion@vs-strobl.salzburg.at
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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Mit dem Erlaß seiner Schulordnung vom [[15. Februar]] [[1594]] legte [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] die Grundlage des neuen Schulwesens. Hauptziel war die Erziehung im katholischen Glauben in deutscher Sprache. So entstand die erste Schule in Strobl [[1760]], als der erste Mesner und Schulmeister [[Johann Michael Resch]] an der Südwestecke des Kinderfriedhofes ein Holzhaus als Wohnung für sich und als Schule errichtete.
Mit dem Erlass seiner Schulordnung vom [[15. Februar]] [[1594]] legte [[Erzbischof]] [[Wolf Dietrich von Raitenau]] die Grundlage des neuen Schulwesens. Hauptziel war die Erziehung im katholischen Glauben in deutscher Sprache. So entstand in Trennung von der bisherigen [[Volksschule St. Gilgen|Vikariatschule St. Gilgen]] [[1760]] die erste ''Vikariatschule Strobl'' oder auch ''Vikariatschule Abersee'' in Strobl, als der erste Mesner und Schulmeister [[Johann Michael Resch]] an der Südwestecke des Kinderfriedhofes um 473 [[Gulden|fl]] ein Holzhaus als Wohnung für sich und als Schule errichtete.


Unterrichtet wurde in der Wohnstube des Mesners. Nach dem Tod des Mesners erwarb die Kirche das Gebäude.  
Unterrichtet wurde in der Wohnstube des Mesners. Nach dem Tod des Mesners erwarb die Kirche das Gebäude.  
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[[1944]] wurde erstmals eine vierte Klasse eröffnet. Die zuvor als Dienstraum für [[NSDAP]]-nahe Organisationen genutzte Lehrerwohnung wurde zum Klassenzimmer. Als im März [[1945]] Flüchtlinge einquartiert wurden, mussten die Klassen in der Turnhalle, zwei in der Villa Gecmen und ab April eine im [[Gasthaus Weißenbach]] untergebracht werden. [[1948]] wurde die Schule für ein Jahr sechsklassig, seit [[1963]] dauerhaft.
[[1944]] wurde erstmals eine vierte Klasse eröffnet. Die zuvor als Dienstraum für [[NSDAP]]-nahe Organisationen genutzte Lehrerwohnung wurde zum Klassenzimmer. Als im März [[1945]] Flüchtlinge einquartiert wurden, mussten die Klassen in der Turnhalle, zwei in der Villa Gecmen und ab April eine im [[Gasthaus Weißenbach]] untergebracht werden. [[1948]] wurde die Schule für ein Jahr sechsklassig, seit [[1963]] dauerhaft.


Am [[21. November]] [[1952]] wurde nach zweijähriger Bauzeit der Turnsaal eröffnet. Auch eine Lehrerwohnung war diesem angegliedert. Die bisherige Lehrerwohnung im Schulhaus wurde zum Klassenraum.
Am [[21. November]] [[1952]] wurde nach zweijähriger Bauzeit der Turnsaal eröffnet. Auch eine Lehrerwohnung war diesem angegliedert. Die bisherige Lehrerwohnung im Schulhaus wurde zum Klassenraum. Die Baukosten betrugen 597.000 [[Schilling|öS]].<ref>[[Matthias Laireiter|Laireiter, Matthias]]: ''Im Dienste der Jugend. Erziehung und Schule im Bundesland Salzburg von 1945 bis 1963''. Hrsg. vom [[Landesschulrat für Salzburg]]. Salzburg 1965, S. 118.</ref>


[[1963]] wurde die Schule erneut umgebaut. Die Schulwartwohnung wurde zum Musikzimmer, im ersten Stock entstand eine Kanzlei. [[1970]] wurde die Schule achtklassig. Eine Klasse wurde im [[Kindergarten Strobl|Kindergarten]] untergebracht. [[1972]] erfolgte ein Umbau, bei dem Kanzlei und Konferenzzimmer im Dachgeschoss untergebracht wurden.
[[1963]] wurde die Schule erneut umgebaut. Die Schulwartwohnung wurde zum Musikzimmer, im ersten Stock entstand eine Kanzlei. [[1970]] wurde die Schule achtklassig. Eine Klasse wurde im [[Kindergarten Strobl|Kindergarten]] untergebracht. [[1972]] erfolgte ein Umbau, bei dem Kanzlei und Konferenzzimmer im Dachgeschoss untergebracht wurden.


Am [[25. Oktober]] [[1995]] konnte der Erweiterungsbau der Volksschule nach einjähriger Bauzeit eingeweiht werden. Dabei erhielt die Schule von Architekt [[Johann Rieger]] die Skulptur ''"Lesender Knabe"'' als Geschenk, eine Bronzeplastik von Professorin [[Eva Mazzucco]].
Am [[25. Oktober]] [[1995]] konnte der Erweiterungsbau der Volksschule nach einjähriger Bauzeit eingeweiht werden. Dabei erhielt die Schule von Architekt [[Johann Rieger]] die Skulptur "Lesender Knabe" als Geschenk, eine Bronzeplastik von Professorin [[Eva Mazzucco]].
 
Schülerzahl:
:1878: 115
:1885: 136
:1908: 212
:1945: 258


=== Schulleiter und Direktoren ===
=== Schulleiter und Direktoren ===
* [[1761]]-1781: [[Johann Michael Resch]] (Mesner und Schulmeister)
{| class="toccolours" cellpadding="4" cellspacing="0" style="margin:0 0 1em 1em; font-size: 95%; float:right;"
* [[1781]]-18xx: [[Johann Georg Adlmänninger]]
|-
* 18xx-1856: [[Rudolf Schmalzhofer]]
! colspan=2 bgcolor="#EFEFEF" align="center"| Schülerzahl
* [[1856]]-1877: [[Rudolf Karl]] (Lehrer, Mesner und Organist)
|-
* [[1877]]-1893: OL [[Anton Bruckmayer]]
| align="center"| 1785 || align="right"| 16
* [[1893]]-1894: [[Josef Kurz]] (provisorisch)
|-
* [[1894]]-1910: OL [[Carl Raber]]
| align="center"| 1802 || align="right"| 30
* [[1910]]-1916: [[Anton Nußbaumer]]
|-
* [[1916]]-1918: [[Ludwig Kainzner]] († [[13. November]] [[1918]])
| align="center"| 1878 || align="right"| 115
* [[1918]]-1918: [[Hans Ecker]] (Schulleiter der Volksschule Aigen-Voglhub)
|-
* [[1918]]-1919: [[Norbert Müller]] (provisorisch)
| align="center"| 1885 || align="right"| 136
* [[1919]]-1919: [[Lambert Kaut]] (provisorisch)
|-
* [[1919]]-1919: [[Josef Feitzinger]] (provisorisch)
| align="center"| 1911 || align="right"| 194
* [[1919]]-1945: OL [[Hans Haberl]] († [[9. November]] [[1947]])  
|-
* [[1945]]-1945: OL [[Josef Keldorfer]] (provisorisch)
| align="center"| 1939 || align="right"| 155
* [[1945]]-1946: [[Georg Felber]] (provisorisch)
|-
* [[1946]]-1962: OSR [[Franz Reischl]]
| align="center"| 1945 || align="right"| 258
* [[1962]]-1984: OSR [[Hans Brandstätter]]<!--1984 Ehrenbecher der Gemeinde Strobl-->
|-
* [[1984]]-1985: [[Gottfriede Schöfegger]] (provisorisch)
| align="center"| 1993 || align="right"| 130
* [[1985]]-1995: [[Gertraud Lanyi]]
|-
* [[1995]]-2012?: [[Melitta Bauer]]
| align="center"| 2000 || align="right"| 160
|-
| align="center"| 2010 || align="right"| 149
|-
|}
* [[1761]]–1781: [[Johann Michael Resch]] (Mesner und Schulmeister)
* [[1781]]–18xx: [[Johann Georg Adlmänninger]]
* 18xx–1856: [[Rudolf Schmalzhofer]]
* [[1856]]–1877: [[Rudolf Karl]] (Lehrer, Mesner und Organist)
* [[1877]]–1893: OL [[Ferdinand Bruckmayer]]
* [[1893]]–1894: [[Josef Kurz]] (provisorisch)
* [[1894]]–1910: OL [[Carl Raber]]
* [[1910]]–1916: [[Anton Nußbaumer]]
* [[1916]]–1918: [[Ludwig Kainzner]]
* [[1918]]–1918: [[Hans Ecker]] (Schulleiter der [[Volksschule Aigen-Voglhub]])
* [[1918]]–1919: [[Norbert Müller]] (provisorisch)
* [[1919]]–1919: [[Lambert Kaut]] (provisorisch)
* [[1919]]–1919: [[Josef Feitzinger]] (provisorisch)
* [[1919]]–1945: OL [[Hans Haberl]] († [[9. November]] [[1947]])  
* [[1945]]–1945: OL [[Josef Keldorfer]] (provisorisch)
* [[1945]]–1946: [[Georg Felber]] (provisorisch)
* [[1946]]–1962: OSR [[Franz Reischl]]
* [[1962]]–1984: OSR [[Hans Brandstätter]]<!--1984 Ehrenbecher der Gemeinde Strobl-->
* [[1984]]–1985: [[Gottfriede Schöfegger]] (provisorisch)
* [[1985]]–1995: SR [[Gertraud Lanyi]]
* [[1995]]–2012?: OSR [[Melitta Bauer]]
* seit [[2012]]?: [[Petra Achleitner]]
* seit [[2012]]?: [[Petra Achleitner]]


== Weblinks ==
== Bilder ==
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== Quellen ==
== Quellen ==
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{{homepage|https://www.vs-strobl.salzburg.at/}}
* [[Melitta Bauer|Bauer, Melitta]]: ''Fürs Leben lernen wir (Bildungseinrichtungen in Strobl)''. In: [[Johann Stehrer|Stehrer, Johann]] (Hrsg.): ''Strobl am Wolfgangsee. Naturraum, Geschichte und Kultur einer Gemeinde im Salzkammergut.'' Gemeinde Strobl 1998.
* [[Melitta Bauer|Bauer, Melitta]]: "Fürs Leben lernen wir (Bildungseinrichtungen in Strobl)". In: [[Johann Stehrer|Stehrer, Johann]] (Hrsg.): "Strobl am Wolfgangsee. Naturraum, Geschichte und Kultur einer Gemeinde im Salzkammergut." Gemeinde Strobl 1998.


== Fußnoten ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Bildung]]
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[[Kategorie:Volksschule]]
[[Kategorie:Volksschule]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Flachgau]]
[[Kategorie:Strobl]]
[[Kategorie:Strobl|Volksschule]]