| | Von [[1945]] bis zum Anfang der [[1960er]]-Jahre befand sich im Bereich des heutigen Seniorenheims Hellbrunn das Flüchtlingslager [[Camp Hellbrunn]]. | | Von [[1945]] bis zum Anfang der [[1960er]]-Jahre befand sich im Bereich des heutigen Seniorenheims Hellbrunn das Flüchtlingslager [[Camp Hellbrunn]]. |
| − | Am [[9. September]] [[1971]] stürzte ein Hubschrauber des Innenministeriums an der Hellbrunner Straße ab. Es gab drei Verletzte, aber keine Toten. Der 47-jährige Pilot, ein Polizei-Reyonsinspektor, und sein gleichaltriger ebenfalls Polizei-Reyonsinspektor, wurde verletzt, waren aber außer Lebensgefahr. Der Absturz ereignete sich um 10:56 Uhr auf einer Wiese neben der Garage der Polizeidirektion. Der Pilot war am Vormittag zu einem Verkehrsüberwachungsflug zwischen [[Golling]] und [[Pass Lueg]] aufstiegen in dessen Verlauf sein Funkgerät ausfiel. Der Pilot landete auf der Wiese neben der Hellbrunner Straße. Während der mitgeflogene [[Gendarmerie]]-Revierinspektor das defekte Funkgerät zur Reparatur brachte, wurde der Pilot vom zweiten Polizei-Reyonsinspektor gebeten, mit ihm eine kleine Runde zu fliegen. Dabei wollte der Pilot möglicherweise seinem Fluggast "ein Bravourstückerl" vorführen und in Folge kam es zum Absturz. Dieser Freundschaftsdienst kam den Piloten jedoch teuer zu stehen. Denn er hätte seinen Flug bei der Flugsicherung anmelden müssen, was er aber nicht gemacht hatte. Dadurch war der Flug auch nicht versichert und in Folge sah sich der Pilot neben einem Disziplinarverfahren auch mit Schadenersatzforderungen konfrontiert.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=lci8ViX1Z4rT7ANkm9LSFWlOYnAsHUYfBUWI1wplnelyJLifUqxoDBmnWFQvZ5gyXAckMzVWmnDy%2Faye2mPfTuG4KeWOTMEXWWvDj%2BUMPhC2WP4RsbcDtbnL60e8HUmv&id1=19710910_05&q=Fageralm#slide5 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 10. September 1971, Seite 5</ref> | + | Am [[9. September]] [[1971]] stürzte ein Hubschrauber des Innenministeriums an der Hellbrunner Straße ab. Es gab drei Verletzte, aber keine Toten. Der 47-jährige Pilot, Polizei-Reyonsinspektor [[Fidelius Egger]], und sein gleichaltriger ebenfalls Polizei-Reyonsinspektor, wurde verletzt, waren aber außer Lebensgefahr. Der Absturz ereignete sich um 10:56 Uhr auf einer Wiese neben der Garage der Polizeidirektion. Der Pilot war am Vormittag zu einem Verkehrsüberwachungsflug zwischen [[Golling]] und [[Pass Lueg]] aufstiegen in dessen Verlauf sein Funkgerät ausfiel. Der Pilot landete auf der Wiese neben der Hellbrunner Straße. Während der mitgeflogene [[Gendarmerie]]-Revierinspektor das defekte Funkgerät zur Reparatur brachte, wurde der Pilot vom zweiten Polizei-Reyonsinspektor gebeten, mit ihm eine kleine Runde zu fliegen. Dabei wollte der Pilot möglicherweise seinem Fluggast "ein Bravourstückerl" vorführen und in Folge kam es zum Absturz. Dieser Freundschaftsdienst kam den Piloten jedoch teuer zu stehen. Denn er hätte seinen Flug bei der Flugsicherung anmelden müssen, was er aber nicht gemacht hatte. Dadurch war der Flug auch nicht versichert und in Folge sah sich der Pilot neben einem Disziplinarverfahren auch mit Schadenersatzforderungen konfrontiert.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=lci8ViX1Z4rT7ANkm9LSFWlOYnAsHUYfBUWI1wplnelyJLifUqxoDBmnWFQvZ5gyXAckMzVWmnDy%2Faye2mPfTuG4KeWOTMEXWWvDj%2BUMPhC2WP4RsbcDtbnL60e8HUmv&id1=19710910_05&q=Fageralm#slide5 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 10. September 1971, Seite 5</ref> |