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Erst vor wenigen Jahren  (Stand 2008) hat man den angeblichen '''Mozart-Schädel''' wieder einmal untersucht und nicht als Original erkannt.
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Über den angeblichen '''Mozart-Schädel'''.
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== Geschichte ==
 
Der Anatom Josef Hyrtl vermachte der Stadtgemeinde Salzburg im Jahr [[1901]] den in seinem Besitz befindlichen, angeblichen ''Schädel von Mozart''<ref>wenn man davon ausgeht, dass sein Grab in Wien nicht bekannt ist, erhebt sich die Frage, woher der Schädel stammen könnte</ref>. Dieser wurde dann [[1902]] im [[Mozarts Geburtshaus]] ausgestellt.  
 
Der Anatom Josef Hyrtl vermachte der Stadtgemeinde Salzburg im Jahr [[1901]] den in seinem Besitz befindlichen, angeblichen ''Schädel von Mozart''<ref>wenn man davon ausgeht, dass sein Grab in Wien nicht bekannt ist, erhebt sich die Frage, woher der Schädel stammen könnte</ref>. Dieser wurde dann [[1902]] im [[Mozarts Geburtshaus]] ausgestellt.  
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[[1940]] kam er dann zur [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]], die ihn bis heute verwahrt.
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[[1940]] kam er dann zur [[Internationale Stiftung Mozarteum|Internationalen Stiftung Mozarteum]] (ISM), die ihn bis heute verwahrt.
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Die Identität ist jedoch nach wie vor umstritten.
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Experten konnten erstmals eine DNA-Analyse und eine chemische Prüfung an dem Schädel durchführen. Das für die DNA-Analyse erforderliche Vergleichsmaterial stammte von Skeletten, die aus dem Familiengrab der Mozarts auf dem Salzburger [[Friedhof St. Sebastian]] geborgen wurden. [[Leopold Mozart]] (Vater) ist nicht in diesem Grab, sondern in der Kommunalgruft begraben. Das im Jänner [[2006]] veröffentlichte Ergebnis erbrachte somit mangels Vergleichmaterials keinerlei Hinweise auf die Echtheit des Schädels. Im April [[1991]] fand Walther Brauneis, der von der ISM gebeten worden war, den historischen Sachverhalt zu bearbeiten, in der Wienbibliothek im "''Vorgeordneten Nachlaß von Ludwig August Frankl''" das Manuskript mit dem Titel "''Mozart’s Schädel ist gefunden''" ([[1868]]). Frankls Beschreibung des sogenannten Mozart-Schädels war bekannt, nicht bekannt war allerdings, dass Hyrtl den Text von Frankl attestiert hatte. Danach unterscheidet sich der Schädel von dem, den die ISM verwahrt, erheblich: Für den "Frankl-/Hyrtlschen Schädel" werden sieben Zähne genannt, der Schädel in der ISM zählt dagegen elf Zähne. Damit ist bewiesen, dass der in der ISM verwahrte Schädel nicht mit dem "Frankl-/Hyrtlschen Schädel" identisch sein kann.
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==Fußnote==
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==Quellen==
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* Buch [[Salzburger Fotografien 1880–1918]] aus dem Atelier Würthle'', Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4
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* {{wikipedia-de|Wolfgang_Amadeus_Mozart#Mozarts_Begräbnis_–_Fakten_und_Spekulationen|Wolfgang Amadeus Mozart}}
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==Einzelnachweis==
 
<references/>
 
<references/>
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==Quelle==
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* Buch [[Salzburger Fotografien 1880–1918]] aus dem Atelier Würthle'', Schriftenreihe des Archivs der Stadt Salzburg 18, 2003, ISBN 3-901014-93-4
      
[[Kategorie:Mozart]]
 
[[Kategorie:Mozart]]
 
[[Kategorie:Kurioses]]
 
[[Kategorie:Kurioses]]