Höhlenrettungsdienst Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „„“ durch „"“ |
K Textersetzung - „““ durch „"“ |
||
| Zeile 10: | Zeile 10: | ||
== Ausbildung und Ausrüstung == | == Ausbildung und Ausrüstung == | ||
"''Die Ausbildung gliedert sich in den Grundkurs, den Rettungskurs sowie mehrere medizinische Kurse'' | "''Die Ausbildung gliedert sich in den Grundkurs, den Rettungskurs sowie mehrere medizinische Kurse''", erklärt Obermaier. Die Ausbildung sei sehr anspruchsvoll. "''Wir sehen während der Ausbildung schnell, wer für diesen Job geeignet ist und wer nicht.''" Denn wer körperlich nicht fit sei, schaffe die Kurse ohnehin nicht. | ||
Neben der körperlichen Fitness und der Ausbildung ist die richtige Ausrüstung der wichtigste Partner auf dem schwierigen Weg in die Höhle. Die Retter tragen bei ihre Einsätzen einen Overall aus wasserabweisendem, reißfesten Kunststoffmaterial, darunter wärmende Kleidung, denn die Temperaturen im Inneren des Bergs erreichen oft nicht mehr als rund fünf Grad. Handschuhe schützen vor spitzen Felskanten und geben beim Klettern guten Halt. | Neben der körperlichen Fitness und der Ausbildung ist die richtige Ausrüstung der wichtigste Partner auf dem schwierigen Weg in die Höhle. Die Retter tragen bei ihre Einsätzen einen Overall aus wasserabweisendem, reißfesten Kunststoffmaterial, darunter wärmende Kleidung, denn die Temperaturen im Inneren des Bergs erreichen oft nicht mehr als rund fünf Grad. Handschuhe schützen vor spitzen Felskanten und geben beim Klettern guten Halt. | ||
| Zeile 20: | Zeile 20: | ||
Proviant sowie Ersatzbatterien für die LED-Lampen führen Höhlenretter und Höhlenforscher in einem sogenannten Schleifsack mit sich. Schleifsack wird er genannt, weil ihn die Höhlenforscher je nach Bedarf und Begebenheit umhängen oder hinter sich herschleifen können. Der Sack ist aus widerstandsfähigen PVC, wasserdicht, reißfest und hat ein Fassungsvermögen von rund 30 Litern. | Proviant sowie Ersatzbatterien für die LED-Lampen führen Höhlenretter und Höhlenforscher in einem sogenannten Schleifsack mit sich. Schleifsack wird er genannt, weil ihn die Höhlenforscher je nach Bedarf und Begebenheit umhängen oder hinter sich herschleifen können. Der Sack ist aus widerstandsfähigen PVC, wasserdicht, reißfest und hat ein Fassungsvermögen von rund 30 Litern. | ||
Die Höhlenretter fassen vor dem Abstieg in die Höhle beim Basislager Kaltverpflegung aus, wie sie auch bei Expeditionen üblich ist. Darin enthalten sind auch kalte energiespendende Getränke wie etwa Cola in Dosen. "''Denn Wasser gibt es in den meisten Höhlen ohnehin genug'' | Die Höhlenretter fassen vor dem Abstieg in die Höhle beim Basislager Kaltverpflegung aus, wie sie auch bei Expeditionen üblich ist. Darin enthalten sind auch kalte energiespendende Getränke wie etwa Cola in Dosen. "''Denn Wasser gibt es in den meisten Höhlen ohnehin genug''", ergänzt Obermaier. Zudem erhalten die Höhlenretter Müsliriegel, Brote oder andere kalte Imbisse. Im Fall des Einsatzes im Juni 2014 in der [[Riesending]]-Schachthöhle musste der Proviant der Retter für zumindest zwei Tage reichen. Denn so lang dauert dort der Ab- bzw. Aufstieg. | ||
== Daten 2014 == | == Daten 2014 == | ||