Änderungen

Bild eingefügt
Zeile 7: Zeile 7:  
[[Bild:Traktor.jpg|thumb|Ein Museum zum Anfassen]]
 
[[Bild:Traktor.jpg|thumb|Ein Museum zum Anfassen]]
 
[[Bild:Bitteberühren.jpg|thumb|Kinder kommen dieser Aufforderung gerne nach.]]
 
[[Bild:Bitteberühren.jpg|thumb|Kinder kommen dieser Aufforderung gerne nach.]]
 +
[[Datei:Freilichtmuseum Museumsbahn.jpg|thumb|Museumsbahn]]
 
Das '''Salzburger Freilichtmuseum''' befindet sich im Gemeindegebiet von [[Großgmain]] im [[Flachgau]] am Fuße des [[Untersberg]]s.
 
Das '''Salzburger Freilichtmuseum''' befindet sich im Gemeindegebiet von [[Großgmain]] im [[Flachgau]] am Fuße des [[Untersberg]]s.
   Zeile 65: Zeile 66:  
Nach drei Jahren Planung und Arbeit ist am [[13. Juni]] [[2010]] die Museumsbahn in Betrieb gegangen. Mit einer 1,7 Kilometer langen, wunderschönen Strecke erschließt sie weite Teile des Museums und eröffnet neue Blickwinkel auf die Museumslandschaft und ihre Bauten. Die Bahntrasse wurde möglichst naturnah in das Gelände eingebettet. Die zahlreichen 40‰-Längsneigungen machen die Museumsbahn zu einer eisenbahntechnisch anspruchsvollen Strecke. Im Eingangsbereich wurde nach Originalplänen das Haltestellengebäude „[[Zistelalpe (Haltestelle)|Zistelalpe]]“ der alten [[Gaisbergbahn]] nachgebaut. Im Freilichtmuseum wird es als Bahnhof "Flachgau" genutzt. Im Gebäude befindet sich eine Dauerausstellung, die den Besuchern die Geschichte der Feldbahnen im Land Salzburg näherbringt. Eine weitere Haltestelle befindet sich beim Museumsgasthaus „Salettl“. Das Streckenende mit Wendeschleife ist im Bereich Pongau situiert. Es gibt zwei Dieselfeldbahnlokomotiven und acht Waggons. Je nach Besucherfrequenz werden ein bis zwei Zuggarnituren ständig unterwegs sein. Die Fahrt mit der Eisenbahn ist im Eintrittspreis inbegriffen.
 
Nach drei Jahren Planung und Arbeit ist am [[13. Juni]] [[2010]] die Museumsbahn in Betrieb gegangen. Mit einer 1,7 Kilometer langen, wunderschönen Strecke erschließt sie weite Teile des Museums und eröffnet neue Blickwinkel auf die Museumslandschaft und ihre Bauten. Die Bahntrasse wurde möglichst naturnah in das Gelände eingebettet. Die zahlreichen 40‰-Längsneigungen machen die Museumsbahn zu einer eisenbahntechnisch anspruchsvollen Strecke. Im Eingangsbereich wurde nach Originalplänen das Haltestellengebäude „[[Zistelalpe (Haltestelle)|Zistelalpe]]“ der alten [[Gaisbergbahn]] nachgebaut. Im Freilichtmuseum wird es als Bahnhof "Flachgau" genutzt. Im Gebäude befindet sich eine Dauerausstellung, die den Besuchern die Geschichte der Feldbahnen im Land Salzburg näherbringt. Eine weitere Haltestelle befindet sich beim Museumsgasthaus „Salettl“. Das Streckenende mit Wendeschleife ist im Bereich Pongau situiert. Es gibt zwei Dieselfeldbahnlokomotiven und acht Waggons. Je nach Besucherfrequenz werden ein bis zwei Zuggarnituren ständig unterwegs sein. Die Fahrt mit der Eisenbahn ist im Eintrittspreis inbegriffen.
   −
Bei der Mittelstation "Tennengau" der Museumsbahn wird [[2011]] ein Haltestellengebäude errichtet, dessen Original bis [[1957]] an der Haltestelle "[[Söllheim]]" der [[Ischlerbahn]] stand. Die Endstation erhält das alte originale Wartehäuschen der ehemaligen [[Murtalbahn]]-Haltestelle in [[St. Andrä im Lungau Lintsching (Haltestelle)|Lintsching]] ([[St. Andrä im Lungau]]). Das "Hüttl" stand zuletzt als Buswartehäuschen in [[Lintsching]], nachdem der Bahnbetrieb zwischen [[Tamsweg]] und [[Mauterndorf]] [[1973]] eingestellt worden war. Beide Haltestellengebäudewerden am [[19. Juni]] [[2011]] offiziell eröffnet.
+
Bei der Mittelstation "Tennengau" der Museumsbahn wurde [[2011]] ein Haltestellengebäude errichtet, dessen Original bis [[1957]] an der Haltestelle "[[Söllheim]]" der [[Ischlerbahn]] stand. Die Endstation erhielt das alte originale Wartehäuschen der ehemaligen [[Murtalbahn]]-Haltestelle in [[St. Andrä im Lungau Lintsching (Haltestelle)|Lintsching]] ([[St. Andrä im Lungau]]). Das "Hüttl" stand zuletzt als Buswartehäuschen in [[Lintsching]], nachdem der Bahnbetrieb zwischen [[Tamsweg]] und [[Mauterndorf]] [[1973]] eingestellt worden war. Beide Haltestellengebäude wurden am [[19. Juni]] [[2011]] offiziell eröffnet.
    
Neben dem Bahnhof "Flachgau" wurde ein Schaugleis mit einer Feldbahnlok und mehreren Loren unterschiedlicher Herkunft und Funktion eingerichtet. Das Schaugleis ist eine Ergänzung zur Dauerausstellung über Salzburger Feld-, Wald- und Industriebahnen im Innenbereich des Bahnhofsgebäudes. Zu sehen ist die Lok Eva (Baujahr [[1941]]), die von [[1963]] bis [[2000]] beim Torfabbau in [[Bürmoos]] im Einsatz war. Hinter der Lok stehen je eine Torflore aus den Torfwerken Bürmoos und [[Ainring]] ([[Bayern]]) sowie eine sogenannte Kaprun-Lore aus dem [[Diabas]]werk [[Biberg|Saalfelden]] und eine Schotterlore, die ursprünglich in [[Saalfelden]], zuletzt auch im Freilichtmuseum zur Schotterung des Gleiskörpers eingesetzt wurde.
 
Neben dem Bahnhof "Flachgau" wurde ein Schaugleis mit einer Feldbahnlok und mehreren Loren unterschiedlicher Herkunft und Funktion eingerichtet. Das Schaugleis ist eine Ergänzung zur Dauerausstellung über Salzburger Feld-, Wald- und Industriebahnen im Innenbereich des Bahnhofsgebäudes. Zu sehen ist die Lok Eva (Baujahr [[1941]]), die von [[1963]] bis [[2000]] beim Torfabbau in [[Bürmoos]] im Einsatz war. Hinter der Lok stehen je eine Torflore aus den Torfwerken Bürmoos und [[Ainring]] ([[Bayern]]) sowie eine sogenannte Kaprun-Lore aus dem [[Diabas]]werk [[Biberg|Saalfelden]] und eine Schotterlore, die ursprünglich in [[Saalfelden]], zuletzt auch im Freilichtmuseum zur Schotterung des Gleiskörpers eingesetzt wurde.