Güterweg: Unterschied zwischen den Versionen
K Textersetzung - „==== Anmerkung ====“ durch „== Anmerkung ==“ |
K Textersetzung - „““ durch „"“ |
||
| (3 dazwischenliegende Versionen von 2 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 9: | Zeile 9: | ||
==Allgemeines== | ==Allgemeines== | ||
Bis in die Mitte des [[20. Jahrhundert]] waren vor allem in den Bezirken [[Inner Gebirg]] - im [[Pinzgau]], im [[Pongau]] und im [[Lungau]] - abgelegene Bergbauerngüter meist nur zu Fuß erreichbar. Benötigte Waren wurden entweder von Menschen oder von einem [[Noriker Pferd]] oder einem [[Haflinger Pferd]] (früher auch manchmal von einem [[Hausesel]]) auf einem [[Fußweg]] zu den Höfen getragen oder – wo es vom Wegverlauf und von der Wegverfassung her möglich war - von einem Pferd auf einer sogenannten | Bis in die Mitte des [[20. Jahrhundert]] waren vor allem in den Bezirken [[Inner Gebirg]] - im [[Pinzgau]], im [[Pongau]] und im [[Lungau]] - abgelegene Bergbauerngüter meist nur zu Fuß erreichbar. Benötigte Waren wurden entweder von Menschen oder von einem [[Noriker Pferd]] oder einem [[Haflinger Pferd]] (früher auch manchmal von einem [[Hausesel]]) auf einem [[Fußweg]] zu den Höfen getragen oder – wo es vom Wegverlauf und von der Wegverfassung her möglich war - von einem Pferd auf einer sogenannten "Naochschloapf"<ref>Eine Naochschloapf ist ein Gefährt mit einem kleinen Radpaar im vorderen Teil, dessen hinteres Ende schlittenartig am Boden nachschleift. Die Naochschloapf wurde von einem Pferd, das zwischen den zwei Deichseln eingespannt ging, gezogen. Auf der Naochschloapf, deren Boden aus hölzernen Querverstrebungen zwischen zwei Langhölzern besteht, ist ein sog. "Kranz" befestigt, das ist ein Geviert aus Brettern, das das Herausfallen der transportierten Waren verhindert.</ref> gezogen. In wenigen Fällen existierte ein unasphaltierter Fahrweg, der im Sommerhalbjahr mit einem Pferdefuhrwerk und im Winterhalbjahr mit einem Pferdeschlitten befahren werden konnte. | ||
==Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg== | ==Entwicklung nach dem Zweiten Weltkrieg== | ||
| Zeile 25: | Zeile 25: | ||
==Globalisierung== | ==Globalisierung== | ||
Die großen Herausforderungen der Gegenwart liegen in der Globalisierung, die auch an der [[Landwirtschaft]] nicht spurlos vorübergeht. Zahlreiche Höfe wurden trotz verkehrsmäßiger Anbindung stillgelegt und je nach Weiterentwicklung der europäischen Landwirtschaftspolitik wird die Berglandwirtschaft und damit auch die für | Die großen Herausforderungen der Gegenwart liegen in der Globalisierung, die auch an der [[Landwirtschaft]] nicht spurlos vorübergeht. Zahlreiche Höfe wurden trotz verkehrsmäßiger Anbindung stillgelegt und je nach Weiterentwicklung der europäischen Landwirtschaftspolitik wird die Berglandwirtschaft und damit auch die für Salzburg eigentümliche Kulturlandschaft in den Berggebieten Bestand haben oder untergehen. | ||
==Gegenwart== | ==Gegenwart== | ||
| Zeile 32: | Zeile 32: | ||
==Siehe auch== | ==Siehe auch== | ||
* [[Fonds zur Erhaltung des ländlichen Straßennetzes]] | * [[Fonds zur Erhaltung des ländlichen Straßennetzes]] | ||
* [https://www.salzburg.gv.at/themen/aw/landwirtschaft/laendliche-verkehrsinfrastruktur/informationsplattform-gueterwege/informationsplattform-allgem/g%C3%BCterwegerhaltungsverband-g Güterwegerhaltungsverband Salzburg] | |||
== Bilder == | == Bilder == | ||