Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach einem Studium wurde er [[1745]] Mitglied des [[Salzburger Domkapitel]]s und [[1746]] [[Domherr]] in Augsburg. [[1753]] wurde er, vermutlich wegen seines diplomatischen Geschicks, zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] ernannt und vom Salzburger Domkapitel zum Dekan gewählt. Nach dem Tod Franz Karl Eusebius von Waldburg-Friedberg und Trauchburg ernannte Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] am [[18. Oktober]] [[1772]] Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil zu dessen Nachfolger. Er blieb Mitglied des Domkapitels, musste aber auf das Amt des Dekans verzichten. | Nach einem Studium wurde er [[1745]] Mitglied des [[Salzburger Domkapitel]]s und [[1746]] [[Domherr]] in Augsburg. [[1753]] wurde er, vermutlich wegen seines diplomatischen Geschicks, zum [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#G|Geheimen Rat]] ernannt und vom Salzburger Domkapitel zum Dekan gewählt. Nach dem Tod Franz Karl Eusebius von Waldburg-Friedberg und Trauchburg ernannte Erzbischof [[Hieronymus Graf Colloredo]] am [[18. Oktober]] [[1772]] Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil zu dessen Nachfolger. Er blieb Mitglied des Domkapitels, musste aber auf das Amt des Dekans verzichten. | ||
Als Anhänger der Aufklärung war Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil an den geistigen Strömungen der damaligen Zeit interessiert. In Salzburg förderte er [[Wolfgang Amadé Mozart]] und veranlasste die Ordnung des Domkapitel-Archivs. Er gehörte der Freimaurerloge "Zur | Als Anhänger der Aufklärung war Ferdinand Christoph von Waldburg-Zeil an den geistigen Strömungen der damaligen Zeit interessiert. In Salzburg förderte er [[Wolfgang Amadé Mozart]] und veranlasste die Ordnung des Domkapitel-Archivs. Er gehörte der Freimaurerloge "Zur Fürsicht" an und [[1777]] wurde er Vorsteher der Münchner Loge "Zur Behutsamkeit". Bei seinem Tod 1786 hinterließ er eine wissenschaftliche Bibliothek mit über 5 000 Bänden. | ||
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