Änderungen

788 Bytes hinzugefügt ,  10:06, 27. Feb. 2023
K
Textersetzung - „““ durch „"“
Zeile 1: Zeile 1: −
[[Bild:scharer110x136.jpg|thumb|Erika Scharer]]'''Erika Scharer''' (* [[11. Februar]] [[1952]] in [[Kaprun]]) war von [[2007]] bis [[2011]] [[Landesrat|Landesrätin]] für die [[SPÖ]].  
+
[[Bild:scharer110x136.jpg|thumb|Erika Scharer]]
 +
'''Erika Scharer''' (* [[11. Februar]] [[1952]] in [[Kaprun]]) war von [[2007]] bis [[2011]] [[Landesrat|Landesrätin]] für die [[SPÖ]].  
   −
==Leben==
+
== Leben ==
In Kaprun im [[Pinzgau]] besuchte sie die [[Volksschule]], später die [[Neue Mittelschule Zell am See|Hauptschule Zell am See]]. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau und der Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin wechselte Scharer [[1974]] zum [[Arbeitsmarktservice|Arbeitsmarktservice (AMS)]] Zell am See. Später war sie im AMS Abteilungsleiterin für Beratung und Unternehmensservice, ab [[2001]] bis zur [[Nationalratswahl]] [[Nationalratswahl 2002|2002]] leitete sie die AMS-Geschäftsstelle für den Pinzgau.  
+
In Kaprun im [[Pinzgau]] besuchte sie die [[Volksschule Kaprun|Volksschule]], später die [[Neue Mittelschule Zell am See|Hauptschule Zell am See]]. Nach einer Lehre zur Bürokauffrau und der Weiterbildung zur Bilanzbuchhalterin wechselte Scharer [[1974]] zum [[Arbeitsmarktservice|Arbeitsmarktservice (AMS)]] Zell am See. Später war sie im AMS Abteilungsleiterin für Beratung und Unternehmensservice und nach einer Fachhochschulausbildung an der [[Universität Salzburg]] zur ''Akademischen Sozialmanagerin'' ab [[2001]] bis zur [[Nationalratswahl]] [[Nationalratswahl 2002|2002]] AMS-Geschäftsstellenleiterin für den Pinzgau.  
   −
Ihre politische Karriere begann Scharer in ihrer Heimatgemeinde Kaprun, wo sie von [[1982]] bis [[1995]] als Vorsitzende der [[SPÖ-Frauenorganisation|SPÖ-Frauen]] und von [[1988]] bis [[2002]] als [[Gemeinderat|Gemeinderätin]] und Vorsitzende des Sozialausschusses der [[Gemeindevertretung]] fungierte. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie erstmals im Jahr [[2000]] bekannt – als Leiterin des Angehörigenzentrums nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun|Seilbahnkatastrophe]] mit 155 Toten in Kaprun. [[2002]] wechselte sie aus der Gemeindestube nach Wien ins [[Nationalrat|Parlament]]. Nach der Nationalratswahl 2002 war Scharer auch bei der [[Nationalratswahl 2006|Wahl 2006]] Spitzenkandidatin der Salzburger SPÖ. Mit 5.085 Vorzugsstimmen wurde sie am [[1. Oktober]] [[2006]] "Vorzugsstimmenkaiserin".
+
Ihre politische Karriere begann Scharer in ihrer Heimatgemeinde Kaprun, wo sie von [[1982]] bis [[1995]] als Vorsitzende der [[SPÖ-Frauenorganisation|SPÖ-Frauen]] und von [[1988]] bis [[2007]] als Gemeindevertreterin und bis 2002 als [[Gemeinderat|Gemeinderätin]] fungierte. Einer breiteren Öffentlichkeit wurde sie erstmals im Jahr [[2000]] bekannt – als Leiterin des Angehörigenzentrums nach der [[Brandkatastrophe der Gletscherbahn Kaprun|Seilbahnkatastrophe]] mit 155 Toten in Kaprun. Am [[20. November]] [[2002]] wechselte sie aus der Gemeindestube nach Wien in den [[Nationalrat]]. Nach der Nationalratswahl 2002 war Scharer auch bei der Nationalratswahl 2006 Spitzenkandidatin der Salzburger SPÖ. Mit 5.085 Vorzugsstimmen wurde sie am [[1. Oktober]] [[2006]] "Vorzugsstimmenkaiserin".
   −
Am [[7. Februar]] [[2007]] folgte sie dem als [[Bundesminister|Sozialminister]] nach [[Wien]] berufenen [[Erwin Buchinger]] als Sozialreferentin in der [[Landesregierung]] nach. Bis [[2009]] war die karenzierte AMS-Bezirksstellenleiterin in der Landesregierung für Soziales, Integration, Senioren, Personal und Arbeitsmarkt verantwortlich. Nach der [[Landtagswahl 2009]] war Erika Scharer neben dem Sozial- auch für das Gesundheitsressort zuständig, musste aber die Personalabteilung abgeben.
+
Seit [[2005]] SPÖ Bezirksvorsitzende im Pinzgau folgte sie am [[7. Februar]] [[2007]] dem als [[Bundesminister|Sozialminister]] nach [[Wien]] berufenen [[Erwin Buchinger]] als Sozialreferentin in der [[Landesregierung]] nach. Bis [[2009]] war die karenzierte AMS-Bezirksstellenleiterin in der Landesregierung für Soziales, Integration, Senioren, Personal und Arbeitsmarkt verantwortlich. Nach der [[Landtagswahl 2009]] war Erika Scharer neben dem Sozial- auch für das Gesundheitsressort zuständig, musste aber die Personalabteilung abgeben.
    
Wie bereits vor der Wahl angekündigt, erklärte Erika Scharer am [[9. Juni]] [[2011]] ihren Rückzug aus der Landesregierung mit Wirkung vom [[6. Juli]]. Bereits davor hatte es monatelang Spekulationen über ihren Verbleib in der Landesregierung gegeben.
 
Wie bereits vor der Wahl angekündigt, erklärte Erika Scharer am [[9. Juni]] [[2011]] ihren Rückzug aus der Landesregierung mit Wirkung vom [[6. Juli]]. Bereits davor hatte es monatelang Spekulationen über ihren Verbleib in der Landesregierung gegeben.
    
Mit ihrem Namen sind folgende Projekte und Aktivitäten verbunden:
 
Mit ihrem Namen sind folgende Projekte und Aktivitäten verbunden:
* Patin des Aufklärungsprojekts „Junges Leben – rasend schnell vorbei“
+
* Patin des Aufklärungsprojekts "Junges Leben – rasend schnell vorbei"
 
* Entwicklung der jep-Card in Kaprun
 
* Entwicklung der jep-Card in Kaprun
* Unterstützerin der Oberpinzgauer Fahrgastinitiative  
+
* Unterstützerin der Oberpinzgauer Fahrgastinitiative
 
* [[Rumänienhilfe]] in Zusammenarbeit mit der Verbundgesellschaft in Reghin
 
* [[Rumänienhilfe]] in Zusammenarbeit mit der Verbundgesellschaft in Reghin
 
* Flüchtlingsbetreuung während des Bosnien-Krieges
 
* Flüchtlingsbetreuung während des Bosnien-Krieges
Zeile 19: Zeile 20:  
* Projektleiterin zu Errichtung der Gedenkstätte in Kaprun  
 
* Projektleiterin zu Errichtung der Gedenkstätte in Kaprun  
   −
==Auszeichnungen==
+
Sie war einige Jahre Vorstandsmitglied der [[Volkshilfe Salzburg]].
 +
 
 +
== Auszeichnungen ==
 
[[1997]] wurde Erika Scharer mit dem [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis]] ausgezeichnet.
 
[[1997]] wurde Erika Scharer mit dem [[Irma-von-Troll-Borostyáni-Preis]] ausgezeichnet.
   −
==Quellen==
+
Die Gemeinde Kaprun verlieh ihr am [[7. September]] [[2012]] ihren [[Ehrenring der Gemeinde Kaprun|Ehrenring]].
 +
 
 +
== Quellen ==
 +
* [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA194&lpg=PA194#v=onepage&q&f=false S. 198f.]
 
* Salzburger Landesregierung
 
* Salzburger Landesregierung
 
* Salzburger Nachrichten
 
* Salzburger Nachrichten
Zeile 29: Zeile 35:  
{{SORTIERUNG:Scharer, Erika}}
 
{{SORTIERUNG:Scharer, Erika}}
 
[[Kategorie:Person]]
 
[[Kategorie:Person]]
 +
[[Kategorie:Politik]]
 
[[Kategorie:Person (Politik)]]
 
[[Kategorie:Person (Politik)]]
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter]]
+
[[Kategorie:Gemeindevertreter]]
 
[[Kategorie:Nationalratsabgeordneter]]
 
[[Kategorie:Nationalratsabgeordneter]]
 +
[[Kategorie:Landesrat]]
 
[[Kategorie:Person (Soziales)]]
 
[[Kategorie:Person (Soziales)]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Pinzgau]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
 
[[Kategorie:Kaprun]]
 
[[Kategorie:Kaprun]]
[[Kategorie:Frau]]
+
[[Kategorie:Geboren 1952]]