Pfarrkirche "Zum Kostbaren Blut": Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Östliches Kirchenfenster in der Pfarrkirche Parsch.jpg|thumb|Östliches Kirchenfenster in der Pfarrkirche Parsch]] | [[Datei:Östliches Kirchenfenster in der Pfarrkirche Parsch.jpg|thumb|Östliches Kirchenfenster in der Pfarrkirche Parsch]] | ||
Die im [[Salzburger Stadtteil]] [[Parsch]] gelegene '''Pfarrkirche "Zum Kostbaren | Die im [[Salzburger Stadtteil]] [[Parsch]] gelegene '''Pfarrkirche "Zum Kostbaren Blut"''' entstand in den Jahren von [[1954]] bis [[1956]] durch einen sehr gelungenen Umbau und einer Erweiterung des [[Weichselbaumhof]]es, eines alten Bauerngutes. Die Kirche zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg. | ||
==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und hatte im Eigentum des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der [[Geißmayerstraße]] wurde von der "Arbeitsgruppe | Das Gut war nach [[1866]] dort errichtet worden und hatte im Eigentum des [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktinerstifts St. Peter]] gestanden. Das zuerst recht umstrittene junge Gotteshaus in der [[Geißmayerstraße]] wurde von der "Arbeitsgruppe 4", einer Arbeitsgemeinschaft der Architekten [[Wilhelm Holzbauer]], [[Friedrich Kurrent]] und [[Johannes Spalt]] geplant, wobei die Nutzung des Vorgängerbaues noch an der Architektur erkennbar ist. Sie gilt heute als erste moderne Kirche im Österreich der [[Nachkriegszeit]]. Das Kirchenportal gestaltete Richard Kurt Fischer nach Entwürfen von [[Oskar Kokoschka]]. Der Innenraum wird von einem schönen [[Marmor]]altar dominiert. | ||
1955 erfolgte die Grundsteinlegung, am [[10. Juli]] [[1955]] fand die Kreuzaufsteckung an der neuen Kirche statt. Im August [[1956]] wurde die Kirche von [[Weihbischof]] [[Johannes Filzer]], in Vertretung des erkrankten [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]], eingeweiht. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Kirche dauerte es aufgrund der finanziellen Mitteln noch einige Jahre. | 1955 erfolgte die Grundsteinlegung, am [[10. Juli]] [[1955]] fand die Kreuzaufsteckung an der neuen Kirche statt. Im August [[1956]] wurde die Kirche von [[Weihbischof]] [[Johannes Filzer]], in Vertretung des erkrankten [[Erzbischof]] [[Andreas Rohracher]], eingeweiht. Bis zur endgültigen Fertigstellung der Kirche dauerte es aufgrund der finanziellen Mitteln noch einige Jahre. | ||
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== Literatur == | == Literatur == | ||
* " | * "Die Geschichte der Parscher Kirche", Seiten 168-169, und "Eine merkwürdige Kirche" Seiten 172–175 von Helmut Lainer, in "Parsch erzählt", Geschichte und Geschichten eines Salzburger Stadtteils, von Dr. [[Harald Lohmann]], [[Helmut Laimer]], [[Claudia Willi]], Hrsg. [[Stadtteilverein Parsch]], 1. Auflage [[2008]], Druck: Vorarlberger Verlagsanstalt | ||
== Quelle == | == Quelle == | ||