Der Urfalter zeichnet sich durch eine auffallend metallisch gold- purpurfarbene Färbung aus. Im Gegensatz zu nektarsaugenden Schmetterlingen ernährt sich die neu entdeckte Falter-Art von Pollen, die sie mit ihren Kauladen zerkleinert. Entdeckt wurde der Urfalter pollenkauend in den Blüten von Rosen und Sonnenröschen, wo sich auch ähnliche Arten gerne aufhalten. Einzigartig ist laut Angaben der Forscher auch, dass die wenigen bisher entdeckten Raupen von Urfaltern auf jedem Hinterleibssegment ein echtes Beinpaar haben, was bei Schmetterlingsraupen eine Seltenheit ist. Der Micropterix gaudiella, der auch mittels DNA-Analyse als neue Art identifiziert werden konnte, fliegt ausschließlich bei Sonnenschein in einer Höhenlage von rund 1 600 Metern. "Aufgrund von Fossilfunden im baltischen Bernstein wissen wir, dass Falter wie Micropterix gaudiella bereits vor 40 bis 50 Millionen Jahren auf der Welt herumflatterten", erklärt der Schmetterlingsforscher das unglaublich lange Existieren dieser Gattung. | Der Urfalter zeichnet sich durch eine auffallend metallisch gold- purpurfarbene Färbung aus. Im Gegensatz zu nektarsaugenden Schmetterlingen ernährt sich die neu entdeckte Falter-Art von Pollen, die sie mit ihren Kauladen zerkleinert. Entdeckt wurde der Urfalter pollenkauend in den Blüten von Rosen und Sonnenröschen, wo sich auch ähnliche Arten gerne aufhalten. Einzigartig ist laut Angaben der Forscher auch, dass die wenigen bisher entdeckten Raupen von Urfaltern auf jedem Hinterleibssegment ein echtes Beinpaar haben, was bei Schmetterlingsraupen eine Seltenheit ist. Der Micropterix gaudiella, der auch mittels DNA-Analyse als neue Art identifiziert werden konnte, fliegt ausschließlich bei Sonnenschein in einer Höhenlage von rund 1 600 Metern. "Aufgrund von Fossilfunden im baltischen Bernstein wissen wir, dass Falter wie Micropterix gaudiella bereits vor 40 bis 50 Millionen Jahren auf der Welt herumflatterten", erklärt der Schmetterlingsforscher das unglaublich lange Existieren dieser Gattung. |