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[[1896]]/[[1897|97]] erlebte er die Jahrhundert-[[Hochwasser]]katastrophe, die neben der Landeshauptstadt vor allem Hallein und [[Oberndorf bei Salzburg]] stark in Mitleidenschaft zog und zur Beschlussfassung über die Verlegung des Marktes Oberndorf (Ortsteile Alt-Oberndorf und [[Altach]]) bzw. zum Bau von Neu-Oberndorf – dem heutigen Ortskern der Stadt Oberndorf – führte.
 
[[1896]]/[[1897|97]] erlebte er die Jahrhundert-[[Hochwasser]]katastrophe, die neben der Landeshauptstadt vor allem Hallein und [[Oberndorf bei Salzburg]] stark in Mitleidenschaft zog und zur Beschlussfassung über die Verlegung des Marktes Oberndorf (Ortsteile Alt-Oberndorf und [[Altach]]) bzw. zum Bau von Neu-Oberndorf – dem heutigen Ortskern der Stadt Oberndorf – führte.
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Schumachers persönliches Interesse galt dem Ausbau des Schulwesens; dabei förderte er besonders die für die Wirtschaft wichtigen Schulen, etwa die Landwirtschaftsschulen (z. B. [[Berti-Hof]] in [[Kleingmain]] und [[Landwirtschaftsschule Winklhof|Winklhof]] in [[Oberalm]]). Während seiner Amtszeit kam es aber auch zum Bau zahlreicher [[Volksschule]]n, darunter die Volks- und [[Bürgerschule]] im [[Städtisches Schulgebäude St. Andrä|Städtischen Schulgebäude St. Andrä]] (1893), in der später [[Albert Einstein]] seine Relativitätstheorie vortrug, die evangelische Volksschule an der [[Schwarzstraße]] ([[1906]]) und die [[Volksschule Mülln|Müllner Volksschule]]. Ein weiteres Anliegen war ihm der Bau der "[[Vereinigte Versorgungsanstalten|Vereinigten Versorgungsanstalten der Stadt Salzburg]]in - damals noch [[Nonntal]] (heute Riedenburg), mit deren Errichtung die bisherigen Anstalten [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]], [[Kronhaus]] ([[Griesgasse]]), [[Bruderhaus St. Sebastian]] ([[Linzer Gasse]]) und  [[Erhardspital]] (Nonntal) einem anderen Verwendungszweck zugeführt werden konnten.
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Schumachers persönliches Interesse galt dem Ausbau des Schulwesens; dabei förderte er besonders die für die Wirtschaft wichtigen Schulen, etwa die Landwirtschaftsschulen (z. B. [[Berti-Hof]] in [[Kleingmain]] und [[Landwirtschaftsschule Winklhof|Winklhof]] in [[Oberalm]]). Während seiner Amtszeit kam es aber auch zum Bau zahlreicher [[Volksschule]]n, darunter die Volks- und [[Bürgerschule]] im [[Städtisches Schulgebäude St. Andrä|Städtischen Schulgebäude St. Andrä]] (1893), in der später [[Albert Einstein]] seine Relativitätstheorie vortrug, die evangelische Volksschule an der [[Schwarzstraße]] ([[1906]]) und die [[Volksschule Mülln|Müllner Volksschule]]. Ein weiteres Anliegen war ihm der Bau der "[[Vereinigte Versorgungsanstalten|Vereinigten Versorgungsanstalten der Stadt Salzburg]]" in - damals noch [[Nonntal]] (heute Riedenburg), mit deren Errichtung die bisherigen Anstalten [[Bürgerspital St. Blasius‎‎]], [[Kronhaus]] ([[Griesgasse]]), [[Bruderhaus St. Sebastian]] ([[Linzer Gasse]]) und  [[Erhardspital]] (Nonntal) einem anderen Verwendungszweck zugeführt werden konnten.
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Die Bedeutung Schumachers für Salzburg und besonders für die Salzburger Wirtschaft liegt vor allem in seinem unermüdlichen Einsatz für den Ausbau des Eisenbahnnetzes, wozu er unter anderem die Erlassung des "Landeseisenbahngesetzes“ zur Förderung der Lokalbahnen veranlasste. [[1891]] eröffnete er in seiner Funktion als Landeshauptmann den ersten Abschnitt der [[Salzkammergut-Lokalbahn]] von Salzburg nach [[Mondsee (Ort)|Mondsee]]. [[1894]] wurden die Salzkammergut-Lokalbahn bis ins oberösterreichische [[Bad Ischl]] und die, vor allem für den [[Lungau]] wichtige, [[Murtalbahn]] vom steirischen Unzmarkt nach [[Mauterndorf]] fertiggestellt und eröffnet. 1896 folgte die Inbetriebnahme der [[Salzburger Lokalbahn|Lokalbahn]] von Salzburg über Oberndorf nach [[Lamprechtshausen]]. Am [[20. September]] 1905 eröffnete Schuhmacher gemeinsam mit Kaiser [[Franz Joseph I.]] am Bahnhof in [[St. Veit im Pongau]] (heute [[Schwarzach im Pongau]]) das erste Teilstück der [[Tauernbahn]] bis [[Bad Gastein]]. Kurz vor Ende seiner zweiten Amtszeit folgte am [[5. Juli]] 1909 die offizielle Eröffnung der zweiten Teilstrecke von [[Badgastein]] durch den [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]] nach Spittal an der Drau, womit der Bau der Tauernbahn, die sich nachhaltig als wirtschaftlicher Entwicklungsmotor für das ganze Salzburger Land und vor allem für den [[Pongau]] erwiesen hat, vollendet war.
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Die Bedeutung Schumachers für Salzburg und besonders für die Salzburger Wirtschaft liegt vor allem in seinem unermüdlichen Einsatz für den Ausbau des Eisenbahnnetzes, wozu er unter anderem die Erlassung des "Landeseisenbahngesetzes" zur Förderung der Lokalbahnen veranlasste. [[1891]] eröffnete er in seiner Funktion als Landeshauptmann den ersten Abschnitt der [[Salzkammergut-Lokalbahn]] von Salzburg nach [[Mondsee (Ort)|Mondsee]]. [[1894]] wurden die Salzkammergut-Lokalbahn bis ins oberösterreichische [[Bad Ischl]] und die, vor allem für den [[Lungau]] wichtige, [[Murtalbahn]] vom steirischen Unzmarkt nach [[Mauterndorf]] fertiggestellt und eröffnet. 1896 folgte die Inbetriebnahme der [[Salzburger Lokalbahn|Lokalbahn]] von Salzburg über Oberndorf nach [[Lamprechtshausen]]. Am [[20. September]] 1905 eröffnete Schuhmacher gemeinsam mit Kaiser [[Franz Joseph I.]] am Bahnhof in [[St. Veit im Pongau]] (heute [[Schwarzach im Pongau]]) das erste Teilstück der [[Tauernbahn]] bis [[Bad Gastein]]. Kurz vor Ende seiner zweiten Amtszeit folgte am [[5. Juli]] 1909 die offizielle Eröffnung der zweiten Teilstrecke von [[Badgastein]] durch den [[Tauerntunnel (Bahn)|Tauerntunnel]] nach Spittal an der Drau, womit der Bau der Tauernbahn, die sich nachhaltig als wirtschaftlicher Entwicklungsmotor für das ganze Salzburger Land und vor allem für den [[Pongau]] erwiesen hat, vollendet war.
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Er setzte auch wichtige Impulse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und Land Salzburg. So fällt in die Endphase seiner zweiten Amtszeit im Mai 1909 noch die Gründung der "Salzburger Landes-Hypothekenanstalt“ (heute [[Salzburger Landes-Hypothekenbank AG]]).
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Er setzte auch wichtige Impulse für die weitere wirtschaftliche Entwicklung in Stadt und Land Salzburg. So fällt in die Endphase seiner zweiten Amtszeit im Mai 1909 noch die Gründung der "Salzburger Landes-Hypothekenanstalt" (heute [[Salzburger Landes-Hypothekenbank AG]]).
    
Gegen sein Lebensende hin verfasste Schumacher eine umfangreiche Autobiografie, die er anlässlich seiner Erhebung in den Adelsstand in in einer Auflage von nur 40 Stück drucken und bis zum Tod all seiner Zeitgenossen unter Sperre halten ließ. Diese 40 Exemplare sind zum Großteil in der Familie (Chronik der Familie Schumacher). Dieses Werk wartet bis heute auf eine Auswertung. Rupert Schumacher, ein Nachkomme, hat die Familiengeschichte bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zurückverfolgt und vervollständigt.
 
Gegen sein Lebensende hin verfasste Schumacher eine umfangreiche Autobiografie, die er anlässlich seiner Erhebung in den Adelsstand in in einer Auflage von nur 40 Stück drucken und bis zum Tod all seiner Zeitgenossen unter Sperre halten ließ. Diese 40 Exemplare sind zum Großteil in der Familie (Chronik der Familie Schumacher). Dieses Werk wartet bis heute auf eine Auswertung. Rupert Schumacher, ein Nachkomme, hat die Familiengeschichte bis zum [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zurückverfolgt und vervollständigt.
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In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Stadt Hallein am [[13. Februar]] [[1895]] ihre [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerschaft]]. Auch die Marktgemeinde [[Oberndorf|Oberndorf an der Salzach]] zählte ihn zu ihren [[Ehrenbürger der Stadt Oberndorf bei Salzburg|Ehrenbürger]]n.  
 
In Anerkennung seiner Verdienste verlieh ihm die Stadt Hallein am [[13. Februar]] [[1895]] ihre [[Ehrenbürger der Stadt Hallein|Ehrenbürgerschaft]]. Auch die Marktgemeinde [[Oberndorf|Oberndorf an der Salzach]] zählte ihn zu ihren [[Ehrenbürger der Stadt Oberndorf bei Salzburg|Ehrenbürger]]n.  
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[[1909]] (laut Netsch bereits 1908) wurde Schumacher mit dem Prädikat "Ritter von Tännengau“ ausgezeichnet und in den Adelsstand erhoben.
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[[1909]] (laut Netsch bereits 1908) wurde Schumacher mit dem Prädikat "Ritter von Tännengau" ausgezeichnet und in den Adelsstand erhoben.
    
Nach seinem Ableben fand er seine letzte Ruhestätte in der Familiengruft der Kaufmannsfamilie [[Zeller]] am [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Dem Grabmal Schumachers wurde von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] der Status eines – mittlerweile aufgehobenen – Ehrengrabes zuerkannt.
 
Nach seinem Ableben fand er seine letzte Ruhestätte in der Familiengruft der Kaufmannsfamilie [[Zeller]] am [[Salzburger Kommunalfriedhof]]. Dem Grabmal Schumachers wurde von der [[Stadtgemeinde Salzburg]] der Status eines – mittlerweile aufgehobenen – Ehrengrabes zuerkannt.