Albert Reitter: Unterschied zwischen den Versionen
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Reitter besuchte in Salzburg das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|humanistische Gymnasium]] (Matura 1913). | Reitter besuchte in Salzburg das [[Akademisches Gymnasium Salzburg|humanistische Gymnasium]] (Matura 1913). | ||
Im [[ | Im [[Ersten Weltkrieg]] verwundet und superarbitriert, schloss er 1916 das 1913 begonnene Klavierstudium und 1918 ein rechtswissenschaftliches Studium (Dr. iur.) ab. Dann übersiedelte er nach [[Südtirol]] und trat in eine Rechtsanwaltskanzlei ein. | ||
1924 kehrte er nach Salzburg zurück und war als Rechtsanwalt tätig. Daneben betätigte er sich als Präsident des [[Rotary Club Salzburg|Rotary-Klub]]s, Mitglied des Kuratoriums des [[Mozarteum]]s, Mitbegründer der | 1924 kehrte er nach Salzburg zurück und war als Rechtsanwalt tätig. Daneben betätigte er sich als Präsident des [[Rotary Club Salzburg|Rotary-Klub]]s, Mitglied des Kuratoriums des [[Mozarteum]]s, Mitbegründer der "Dirigenten- und Musikkurse" sowie (1930 bis 1933) Mitglied des [[Salzburger Gemeinderat]]es. | ||
{{PAGENAME}} war [[1936]]/[[1937|37]] [[Präsidenten des Rotary Club Salzburg|Präsident des Rotary Club Salzburg]]. | {{PAGENAME}} war [[1936]]/[[1937|37]] [[Präsidenten des Rotary Club Salzburg|Präsident des Rotary Club Salzburg]]. | ||
1937 Volkspolitischer Referent im Rahmen der [[Ständestaat|ständestaatlichen]] [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]], schlug er sich auf die Seite des [[Nationalsozialismus]] und wurde 1938 Landesstatthalter (d. h. Landeshauptmann-Stellvertreter, und zwar nach dem 20. Juni 1938: ''zweiter'' Landeshauptmann-Stellvertreter). Im Zuge der im September 1939 erfolgten Umbildung des Landes zum Reichsgau und der damit einhergehenden Neuorganisation der Regierungs- und Verwaltungsspitze wurde er Regierungspräsident und Gauhauptmann, somit höchster Beamter des [[Reichsgau Salzburg|Reichsgaus Salzburg]].<ref>Vgl. [[Siegfried Göllner]], [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1939.pdf Die Stadt Salzburg im Jahr 1939. Zeitungsdokumentation,] S. 430 (25.9.1939), sowie den Artikel | 1937 Volkspolitischer Referent im Rahmen der [[Ständestaat|ständestaatlichen]] [[Vaterländische Front|Vaterländischen Front]], schlug er sich auf die Seite des [[Nationalsozialismus]] und wurde 1938 Landesstatthalter (d. h. Landeshauptmann-Stellvertreter, und zwar nach dem 20. Juni 1938: ''zweiter'' Landeshauptmann-Stellvertreter). Im Zuge der im September 1939 erfolgten Umbildung des Landes zum Reichsgau und der damit einhergehenden Neuorganisation der Regierungs- und Verwaltungsspitze wurde er Regierungspräsident und Gauhauptmann, somit höchster Beamter des [[Reichsgau Salzburg|Reichsgaus Salzburg]].<ref>Vgl. [[Siegfried Göllner]], [http://www.stadt-salzburg.at/pdf/zeitungsdokumentation_1939.pdf Die Stadt Salzburg im Jahr 1939. Zeitungsdokumentation,] S. 430 (25.9.1939), sowie den Artikel "[[Reichsgau Salzburg]]".</ref> | ||
In diesen hohen Funktionen war er ein besonderer Förderer des Kunsthändlers [[Friedrich Welz]]. | In diesen hohen Funktionen war er ein besonderer Förderer des Kunsthändlers [[Friedrich Welz]]. | ||
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | [[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]] | ||
[[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]] | [[Kategorie:Töchter und Söhne der Stadt Salzburg]] | ||
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[[Kategorie:Geboren 1895]] | [[Kategorie:Geboren 1895]] | ||
[[Kategorie:Gestorben 1962]] | [[Kategorie:Gestorben 1962]] | ||