Nikolaus Bachler: Unterschied zwischen den Versionen

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:''Nikolaus Bachler: Ich kann es nachvollziehen in dem Sinne, dass dies eine sehr österreichische Haltung ist: Man hängt an dem, was man kennt. Wenn also an ein Festival nach fünfzig Jahren ein neuer Gedanke herangetragen wird, kann es zu Aufregung kommen.
:''Nikolaus Bachler: Ich kann es nachvollziehen in dem Sinne, dass dies eine sehr österreichische Haltung ist: Man hängt an dem, was man kennt. Wenn also an ein Festival nach fünfzig Jahren ein neuer Gedanke herangetragen wird, kann es zu Aufregung kommen.


:''Andererseits kann ich diese Empörung nur schwer verstehen. Denn dass ein Vertrag nach zehn Jahren nicht weitergeführt wird, ist eine Normalität. Und ich verstehe überhaupt nicht die Kritik - nein, eigentlich ist es ein Bashing<ref>„öffentliche Beschimpfung", Quelle {{wikipedia-de|Bashing|Bashing}}</ref> gegen den Landeshauptmann. Herr Haslauer hat das gemacht, was seine Aufgabe ist: eine kulturpolitische Entscheidung herbeizuführen. Es entscheidet ja nicht er allein, er ist ja nur der Sprecher für ein Gremium (der fünf Gesellschafter der Osterfestspiel-GmbH, Anm.) Darin sind alle Entscheidungen einstimmig gefallen.
:''Andererseits kann ich diese Empörung nur schwer verstehen. Denn dass ein Vertrag nach zehn Jahren nicht weitergeführt wird, ist eine Normalität. Und ich verstehe überhaupt nicht die Kritik - nein, eigentlich ist es ein Bashing<ref>"öffentliche Beschimpfung", Quelle {{wikipedia-de|Bashing|Bashing}}</ref> gegen den Landeshauptmann. Herr Haslauer hat das gemacht, was seine Aufgabe ist: eine kulturpolitische Entscheidung herbeizuführen. Es entscheidet ja nicht er allein, er ist ja nur der Sprecher für ein Gremium (der fünf Gesellschafter der Osterfestspiel-GmbH, Anm.) Darin sind alle Entscheidungen einstimmig gefallen.


:''Dass einige Leute, denen diese Entscheidung nicht gefällt, dies kundtun, ist deren gutes Recht. Aber es ist nicht so, dass das gesamte Festspielpublikum aufsteht.
:''Dass einige Leute, denen diese Entscheidung nicht gefällt, dies kundtun, ist deren gutes Recht. Aber es ist nicht so, dass das gesamte Festspielpublikum aufsteht.