Salzburger Alpenflug Gesellschaft: Unterschied zwischen den Versionen
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== Geschichte == | == Geschichte == | ||
Die Gesellschaft wurde [[1926]] gegründet. Der Anfang August 1926 mit seinem Leichtflugzeug D-608 in Salzburg eingetroffene Pilot [[Hans Guritzer]] plante diese Gesellschaft. Er war aus der Daimler-Motorengesellschaft, die in Sindelfingen bei Stuttgart beheimatet war, ausgeschieden. Er wollte nun vom [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Flughafen Salzburg]] in | Die Gesellschaft wurde [[1926]] gegründet. Der Anfang August 1926 mit seinem Leichtflugzeug D-608 in Salzburg eingetroffene Pilot [[Hans Guritzer]] plante diese Gesellschaft. Er war aus der Daimler-Motorengesellschaft, die in Sindelfingen bei Stuttgart beheimatet war, ausgeschieden. Er wollte nun vom [[Flughafen Salzburg W. A. Mozart|Flughafen Salzburg]] in [[Maxglan (Gemeinde)|Maxglan]] aus Rundflüge anbieten und eine Flugschule einrichten. | ||
Zusammen mit dem Flugzeugkonstrukteur [[Wilhelm van Nes]] hatte Guritzer schon im Juni 1926 beim Bundesministerium für Hand und Verkehr in Wien um Unterstützung seines Unternehmens angesucht. Er erhielt auch eine ''ideelle'' Unterstützung zugesagt. | Zusammen mit dem Flugzeugkonstrukteur [[Wilhelm van Nes]] hatte Guritzer schon im Juni 1926 beim Bundesministerium für Hand und Verkehr in Wien um Unterstützung seines Unternehmens angesucht. Er erhielt auch eine ''ideelle'' Unterstützung zugesagt. | ||
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Die Rundflüge wurden mit einer zweisitzigen ''Klemm L 20'' geflogen. Diese Maschine hatte einen Motor, der 19 PS entwickelte. Das Leergewicht betrug 267 Kilo und es konnte eine Geschwindigkeit von 90 bis 120 km/h erreichen. | Die Rundflüge wurden mit einer zweisitzigen ''Klemm L 20'' geflogen. Diese Maschine hatte einen Motor, der 19 PS entwickelte. Das Leergewicht betrug 267 Kilo und es konnte eine Geschwindigkeit von 90 bis 120 km/h erreichen. | ||
Die Flugzeuge wurden dann vom Salzburger Tischler Martin Gstür nach Plänen von van Nes gebaut. Bei dem Flugzeug handelte es sich um einen Sport-Zweisitzer-Doppeldecker mit einem 31-PS-Motor und Aluminium-Propellern. Am [[21. Mai]] [[1927]] fand die Weihe des ersten Salzburger Kleinflugzeuges ''Bonzo''A-30/1 durch [[Fürsterzbischof]] [[Ignaz Rieder]] am Flughafen Salzburg im Beisein von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und Auftraggeber Hans Guritzer statt, zu der viel Prominenz erschien. Doch schon drei Monate später stürzte Van Nes am [[20. August]] mit seinem ''Bonzo''A-30/1 ab und verletzte sich dabei. Die mangelnde Betriebszuverlässigkeit des Anzani-Motors war die Ursache des Absturzes. Seitdem erwähnen Salzburger Quellen van Nes nicht mehr. | Die Flugzeuge wurden dann vom Salzburger Tischler Martin Gstür nach Plänen von van Nes gebaut. Bei dem Flugzeug handelte es sich um einen Sport-Zweisitzer-Doppeldecker mit einem 31-PS-Motor und Aluminium-Propellern. Am [[21. Mai]] [[1927]] fand die Weihe des ersten Salzburger Kleinflugzeuges ''Bonzo'' A-30/1 durch [[Fürsterzbischof]] [[Ignaz Rieder]] am Flughafen Salzburg im Beisein von [[Landeshauptmann]] Dr. [[Franz Rehrl]] und Auftraggeber Hans Guritzer statt, zu der viel Prominenz erschien. Doch schon drei Monate später stürzte Van Nes am [[20. August]] mit seinem ''Bonzo''A-30/1 ab und verletzte sich dabei. Die mangelnde Betriebszuverlässigkeit des Anzani-Motors war die Ursache des Absturzes. Seitdem erwähnen Salzburger Quellen van Nes nicht mehr. | ||
== Quellen == | == Quellen == | ||
{{Quelle Leitich}} | {{Quelle Leitich}} | ||
* [ | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=ibn&datum=19270226&query=%22Wilhelm+van+Nes%22&ref=anno-search&seite=10 ANNO], Innsbrucker Nachrichten, Ausgabe vom 26. Februar 1927, Seite 10 | ||
[[Kategorie:Wirtschaft]] | [[Kategorie:Wirtschaft]] | ||