Flugzeug Typ A 30: Unterschied zwischen den Versionen
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== Die Geschichte der Maschine == | == Die Geschichte der Maschine == | ||
Gebaut war die Maschine nach einem Plan von der Salzburger Zimmerei [[Holzwerke Gstür| | Gebaut war die Maschine nach einem Plan von der Salzburger Zimmerei [[Holzwerke Gstür|Holzwerke M. Gstür]] in der [[Riedenburg]]. Da Österreich damals über keine amtlichen technischen Fachleute verfügte, die eine Maschine hätten berechnen können, wurde dieser "Schlitten" mit einem schwachen, nur dreizylindrigen Anzani-Motor ausgestattet, der die Maschine mit Ach und Weh in der Luft hielt. | ||
Am [[21. Mai]] [[1927]] wurde der Motorflieger von [[Erzbischof]] [[Ignaz Rieder]] geweiht und flog trotzdem nur bis zum [[20. August]] [[1927]], als es sein Pilot in Trümmer setzte. | Am [[21. Mai]] [[1927]] wurde der Motorflieger von [[Erzbischof]] [[Ignaz Rieder]] geweiht und flog trotzdem nur bis zum [[20. August]] [[1927]], als es sein Pilot in Trümmer setzte. | ||
Die [[Salzburger Wacht]] berichtete von einer Landung von Guritzer auf der Lohinghofwiese in der Gemeinde [[Thumersbach (Gemeinde)|Thumersbach]] am 25. Juli 1927 um 16:30 Uhr. Guritzer hatte einen dienstlichen Termin in Zell am See und flog gegen 19 Uhr zurück nach Salzburg.<ref>Quelle [ | Die [[Salzburger Wacht]] berichtete von einer Landung von Guritzer auf der Lohinghofwiese in der Gemeinde [[Thumersbach (Gemeinde)|Thumersbach]] am 25. Juli 1927 um 16:30 Uhr. Guritzer hatte einen dienstlichen Termin in Zell am See und flog gegen 19 Uhr zurück nach Salzburg.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19270728&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 28. Juli 1927, Seite 4</ref> | ||
Guritzer baute eine zweite Maschine gleichen Typs und der erste Eigentümer des in jeder Beziehung unzulänglichen Flugzeugs wurde der [[Fremdenverkehrspionier]]s und Bootsverleiher [[Georg Oberschneider]] in [[Zell am See]]. | Guritzer baute eine zweite Maschine gleichen Typs und der erste Eigentümer des in jeder Beziehung unzulänglichen Flugzeugs wurde der [[Fremdenverkehrspionier]]s und Bootsverleiher [[Georg Oberschneider]] in [[Zell am See]]. | ||
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Nach mehreren schlechten Erfahrungen ließ Brettschneider die Maschine im Hangar der [[Österreichische Fliegerschule Salzburg, Kuhn & Stowasser|Österreichischen Fliegerschule]] am [[Flughafen Salzburg]] einstellen. | Nach mehreren schlechten Erfahrungen ließ Brettschneider die Maschine im Hangar der [[Österreichische Fliegerschule Salzburg, Kuhn & Stowasser|Österreichischen Fliegerschule]] am [[Flughafen Salzburg]] einstellen. | ||
Am [[23. Dezember]] 1927 kam es noch zu einer Notlandung in [[St. Martin bei Lofer]] wegen eines technische Defekts.<ref>Quelle [ | Am [[23. Dezember]] 1927 kam es noch zu einer Notlandung in [[St. Martin bei Lofer]] wegen eines technische Defekts.<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19271227&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=4 ANNO], Salzburger Wacht, Ausgabe vom 27. Dezember 1927, Seite 4</ref> | ||
Nach einigen Jahren verkaufte die Frau des mittlerweilen verstorbenen Herrn Oberschneider die Maschine um 600 Schilling an Paul, einen Lehrling der Fliegerschule. | Nach einigen Jahren verkaufte die Frau des mittlerweilen verstorbenen Herrn Oberschneider die Maschine um 600 Schilling an Paul, einen Lehrling der Fliegerschule. | ||
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== Quelle == | == Quelle == | ||
* [ | * [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19320829&query=%22Johann+Guritzer%22&ref=anno-search&seite=1 ANNO], [[Salzburger Volksblatt]], Ausgabe vom 29. August 1932, Seite 3 | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||