Pongauer Heimatmuseum Schloss Goldegg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Über das Museum ==
 
== Über das Museum ==
Es vermittelt einen Eindruck vom gesellschaftlichen und kulturellen Leben der Region. Ausgestellt sind alte Bauernmöbel, Trachten, Pongauer Perchten und vieles andere mehr. Unter anderem ist hier die Sammlung von [[Nora Watteck]], die Mitfinderin der [[Kelten|keltischen]] [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberger]] [[Schnabelkanne]] - Gebrauchs- und Einrichtungsgegenständen, Bekleidung und Werkzeug - zu sehen.
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Im Schloss Goldegg ist seit [[1975]] die Sammlung von [[Prof]]. [[Nora Watteck]] (die Mitfinderin der [[Kelten|keltischen]] [[Dürrnberg (Hallein)|Dürrnberger]] [[Schnabelkanne]]) untergebracht, die von der Gemeinde und dem [[Museumsverein Goldegg|Museumsverein]] angekauft wurde. Die Exponate dieser Sammlung werden in fünf ehemaligen Wohnräumen des aus dem [[14. Jahrhundert]] stammenden Gemäuers, das im [[16. Jahrhundert]] von einer Wehrburg in ein bewohnbares Schloss umgebaut wurde, gezeigt.
  
== Öffnungszeiten ==
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Das Heimatmuseum wird der speziellen volkskulturellen Landschaft des Pongaues und seinen typischen Erscheinungsformen gerecht und wurde seinerzeit von der Sammlerin selbst eingerichtet. Es war ihr ein besonderes Anliegen, die Atmosphäre vergangener Epochen in den Räumen festzuhalten. Die Exponate verleihen den Räumen, in denen in früherer Zeit die Schlossbesitzer und Pfleger lebten, ein Gefühl von "Bewohntsein", ob im Raum mit den [[Renaissance]]möbeln oder in der Stube mit den bemalten Bauernmöbeln. Der Besucher findet eingeräumte Schränke mit Leinenvorräten, Stickereien und Trachten. In weiteren Räumen finden sich religiöse Kleinkunst und Devotionalien, [[Bader]]werkzeug, bäuerliches Arbeitsgerät und Werkzeuge verschiedener Handwerksberufe sowie einige Sportgeräte aus der Frühzeit des Sports. Auch das Brauchtum kommt nicht zu kurz, es sind [[Percht]]enmasken und Schmuck für den [[Almabtrieb]] zu sehen.
Die jeweils aktuellen Öffnungszeiten findest du auf der homepage (siehe Weblink).
 
  
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Bei den Führungen werden auch die Kemenaten (Wohnräume aus dem 14. Jahrhundert), der kunsthistorisch überaus wertvolle Rittersaal und der Gedenkraum für die im Jahr [[1732]] ausgewiesenen [[Protestantenvertreibung|Salzburger Protestanten]] besichtigt.
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== Weblink ==
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== Quelle ==
 
== Quelle ==
* Salzburgwiki-Artikel Schloss Goldegg
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* [https://service.salzburg.gv.at/museen/detail.do?museumId=2503 service.salzburg.gv.at]
== Weblink ==
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{{homepage|http://www.museum-goldegg.at/museum.html}}
 
  
 
[[Kategorie:Pongau]]
 
[[Kategorie:Pongau]]

Aktuelle Version vom 24. Juni 2022, 09:45 Uhr

Das Pongauer Heimatmuseum ist im Schloss Goldegg in der Pongauer Gemeinde Goldegg beheimatet.

Über das Museum

Im Schloss Goldegg ist seit 1975 die Sammlung von Prof. Nora Watteck (die Mitfinderin der keltischen Dürrnberger Schnabelkanne) untergebracht, die von der Gemeinde und dem Museumsverein angekauft wurde. Die Exponate dieser Sammlung werden in fünf ehemaligen Wohnräumen des aus dem 14. Jahrhundert stammenden Gemäuers, das im 16. Jahrhundert von einer Wehrburg in ein bewohnbares Schloss umgebaut wurde, gezeigt.

Das Heimatmuseum wird der speziellen volkskulturellen Landschaft des Pongaues und seinen typischen Erscheinungsformen gerecht und wurde seinerzeit von der Sammlerin selbst eingerichtet. Es war ihr ein besonderes Anliegen, die Atmosphäre vergangener Epochen in den Räumen festzuhalten. Die Exponate verleihen den Räumen, in denen in früherer Zeit die Schlossbesitzer und Pfleger lebten, ein Gefühl von "Bewohntsein", ob im Raum mit den Renaissancemöbeln oder in der Stube mit den bemalten Bauernmöbeln. Der Besucher findet eingeräumte Schränke mit Leinenvorräten, Stickereien und Trachten. In weiteren Räumen finden sich religiöse Kleinkunst und Devotionalien, Baderwerkzeug, bäuerliches Arbeitsgerät und Werkzeuge verschiedener Handwerksberufe sowie einige Sportgeräte aus der Frühzeit des Sports. Auch das Brauchtum kommt nicht zu kurz, es sind Perchtenmasken und Schmuck für den Almabtrieb zu sehen.

Bei den Führungen werden auch die Kemenaten (Wohnräume aus dem 14. Jahrhundert), der kunsthistorisch überaus wertvolle Rittersaal und der Gedenkraum für die im Jahr 1732 ausgewiesenen Salzburger Protestanten besichtigt.

Weblink

Quelle